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Verlosung zur Bundestagswahl

Herzlich willkommen bei unserer Verlosung zur Bundestagswahl 2009!

Bei unserem heutigen Teamevent hat die Abteilung Vertriebsinnendienst demokratisch und einstimmig beschlossen, dass hier, auf diesem Blog, eine Verlosung anlässlich der Bundestagswahl 2009 stattfindet.

Es dreht sich um eine Schätzfrage, die es möglichst korrekt zu beantworten gilt:

Wieviel Prozentpunkte wird die SPD (in Worten: Sozialdemokratische Partei Deutschlands) bei der Bundestagswahl am 27. September 2009 erzielen?

So kannst Du mitmachen:

Bitte gib Deinen Tipp hier auf dieser Seite mit den Kommentarfunktionen ab. Es werden nur Prozentsätze mit einer Nachkommastelle akzeptiert. Bitte gib auch Deine korrekte E-Mailadresse an. Diese wird nicht im Blog veröffentlicht und kann nur vom Admin eingesehen werden. Wenn Du gewonnen hast, wirst Du per Mail informiert und bekommst den Gewinn per Post zugesendet.

Teilnahmeschluss ist der 25. September 2009.

Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, das gesamte Team hat seinen Beitrag zur Realisierung geleistet und somit loben wir folgenden Preis aus:

7 Flaschen feiner, edler Wein.

Diesen Wein, der uns vom freundlichen Pizzaboten unseres Vertrauens bei Bestellungen über einem Wert von 20 Euro mit freundlicher Empfehlung des Hauses geschenkt wurde, haben wir uns im letzten Vierteljahr vom Munde abgespart und wir freuen uns, heute diesen attraktiven Preis auszuloben.

Mitmachen kann jede Person ab 18 Jahren. Es besteht kein Rechtsanspruch auf den Gewinn. Der Gewinn kann nicht in Bar ausgezahlt werden. Wer dem Prozentsatz am nächsten kommt oder ihn gar richtig errät, hat gewonnen. Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück!!

Und noch´n Wahlsong

Also eines sei den Sozialdemokraten mal locker zugestanden: Die JU macht denen in Sachen Wahlkampfmusik echt nichts vor. Das „Kanzlerschaft“-Video ist um Längen professioneller als das von der JU – in Stereo, HD und mit halbwegs vernünftiger Kamera- und Schnitttechnik.

Aber es ist mindestens so inhaltsleer und hohl wie der Song von der JU.

Und mich würde jetzt echt interessieren, ob das von der SPD-Werbeagentur stammt oder ob da irgend ein Juso-Ortsverein dran geschnippelt hat. Die netzzeitung weiß es nicht mit Sicherheit, hat aber bei twitter die Fährte aufgenommen. Die Köpfe hinter der Werbeagentur dementieren aber die Urheberschaft in den Kommentaren zum Post des ruhrbarone-Blogs. Nur ob die echt sind, kann auch keiner mit letztendlicher Sicherheit sagen. Und wirklich glauben tuts keiner…

Wird der 09er-Wahlkampf als der Wahlkampf von twitter und verirrtem Musikgeschmack von Ortsvereinsbands in die Geschichte eingehen?

Anm: Es ist schon verwunderlich, dass dieses Kanzlerschaft-Video immer wieder aus You-Tube fliegt und dann anderenorts wieder hochgeladen wird. Ich hab´ jetzt wieder ein neues verlinkt, weil der alte Link tot war… Sollte es wieder down sein, einfach bei Google-Video oder Youtube nach „kanzlerschaft“ suchen.

Nach der Bundestagswahl wird in Massen entlassen

An und für sich genommen ist es ein Skandal allererster Güte: Die Financial Times Deutschland meint beweisen zu können, was im Prinzip schon alle wissen – oder genauer: ahnen. Laut Bericht gebe es ein Stillhalteabkommen zwischen deutschen Managern und der Bundesregierung:

Die deutsche Industrie will Stellen im großem Umfang streichen – sobald die Bundestagswahl vorüber ist. Dann läuft das Stillhalteabkommen mit Berlin aus

Und so zitiert die FTD ihre Quelle:

„Deutschland ist momentan vor Veränderungen sicher. Aber nach der Wahl wird sich die Botschaft ändern. Das ist ganz normal“, sagte Hakan Samuelsson, Vorstandschef des Münchner Dax-Konzerns MAN.

Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus…  Interessant ist aber auch: Ausser der FTD und twittertrends sowie fefe hat das Thema scheinbar niemand. Der Witz an der Sache ist: Ich glaub´ der FTD das Ding mit dem Stillhalteabkommen sogar.

Das hat man davon, wenn man SPD wählt…

Ich hab´ mich ja lange und erfolgreich davor gedrückt, was zu den Landtagswahlen zu schreiben. Nun gut, in Sachsen möchte ich wirklich nicht leben müssen: Es antizipiert sich eine schwarz-gelbe Koalition und dann haben die dort auch noch die Nazis im Parlament. Es gibt ja kaum schlimmeres (in Bayern haben wir zwar auch eine schwarz-gelbe Koalition – aber immerhin keine Nazis).

Wirklich leid tun mir auch die Thüringer. Dieser Christoph Matschie ist ja wohl auch das Letzte, was man sich wünscht. Er trat an, um Althaus abzulösen. Das hat er versprochen. Und nun? Nun verhandelt er mit der CDU. Warum lässt er das nicht? Wen es zur schwarz-roten Koalition kommt, dann hat Herr Althaus das Recht auf den Ministerpräsidentenposten. Nicht anders verhält sich das mit der Linken: Die stärkste Fraktion stellt den Ministerpräsidenten – Ramelow. Fertig.

Das Gezicke der thüringischen SPD ist extrem peinlich: Matschie will sich dulden lassen und unbedingt Ministerpräsident werden. Koste es was es wolle. Ob er sich nun von der CDU dulden lässt oder von der Linken und den Grünen ist ihm ganz offensichtlich wurscht.

Liebe Leute, die ihr SPD gewählt habt: Lasst das bitte bleiben – die SPD taugt nämlich nichts mehr. Und ein Obertaugenichts ist Herr Matschie. Der hat wohl nicht begriffen, dass die Linke (sic!) knapp zehn Prozent mehr nach Hause getragen hat als seine eigene Mischpoke. Und dann mit unter 20 Prozent noch große Töne spucken wollen? Peinlich, peinlich …

Jetzt meint Herr Matschie wohl, dass er einen kleinen Erpressungsversuch starten und die CDU gegen die Linke ausspielen kann. Frei nach dem Motto: Wenn ihr nicht mit mir koaliert, dann steig´ ich halt mit der Gegenseite ins Bett. Wir werden sehen, ob einer der beiden Parteien so machtgeil ist, dass Matschie damit durchkommt. Arme Thüringer, so einen Matschie habt ihr echt nicht verdient!

Die CDU/CSU ist super, weil …

(Hint für alle Trottel: Satire!! Viele Argumente wurden Fefes Blog entnommen.)

Arbeitszeugnis – so scheiße finden die Leute die große Koalition wirklich

Die Zeitung „Die Welt“, herausgegeben im Axel-Springer-Verlag ist nun wirklich kein progressives Meium. Und so ist es kein Wunder, dass die Leserschaft der „Welt“ wohl eher in der konservativen Ecke zu suchen ist.

Um so mehr wundert mich, warum dann die Regierungsarbeit der Politiker unserer ach so tollen großen Koalition derart desaströs abschneidet:

Kann es sein, dass selbst die konservative „Welt“-Leserschaft keinen Bock mehr auf die große Koalition hat? Note 4,4 für Frau Merkel – und das ist die Bestnote (sic!). Gesundheitsministerin Schmidt ist nur um Haaresbreite an der Sechs vorbeigeschrammt – man bedenke: Dieses Ranking bildet Schulnoten ab – und zwar deutsche, nicht schweizerische!

Wer der „Welt“ auch mal die Meinung sagen möchte, kann das hier tun.

Videopodcast zur Interviewvermeidung?

Der wohl größte publizistische Coup unserer im großen und ganzen eher drögen, etwas altbackenen und rückwärtsgewandten Bundeskanzlerin ist das Ding mit ihrem wöchentlichen Videopodcast. Quasi jedes Medium zitiert aus diesen in der Regel sterbenslangweiligen Paarminütern. Ich würde gerne wissen, wie viele reale Interviews mit kritischen Fragen sie sich damit gespart hat (den bei Interviews macht sie eine nicht wirklich gute Figur).

Es ist aber auch schon ein ekelig Ding, dass es wirklich viele „Journalisten“ gibt, die, anstelle der Frau Fragen zu stellen, einfach am Schreibtisch sitzebleiben und aus diesem Podcast-Ding zitieren. Auch große öffentlich rechtliche Radiostationen (dieser Diss geht im besonderen an B5 aktuell) und überregionale Tageszeitungen.

Schämt Euch!

Die elektronische Gesundheitskarte und die AOK

Mit einem „Web based training“ will die AOK ihren Versicherten das Milliardengrab elektronische Gesundheitskarte schmackhaft machen.

Zu Beginn des WbT steht eine kleine Umfrage. Aber seht selbst:

Was falsch oder richtig ist, wenn ich spontan an den Titel „Die elektronische Gesundheitskarte“ denke, sagt mir die AOK dann auch. Saulustig und oberfrech zugleich.

Das WbT zur Gesundheitskarte taugt übrigens nicht viel. Angeblich braucht man keine Angst vor Datenmissbrauch zu haben, alle Zusatzfeatures sind ganz toll und das mit dem elektronischen Rezept ist auch super easy, vor allem für den Arzt:

Wollen die mich verarschen?

Scheinbar ja. Denn ich bekomme im WbT ja auch gezeigt, wie so eine Karte zukünftig aussehen soll:

Uups, da ist ja ein Foto. Ei der Daus. Dann ist auf meiner „elektronischen Gesundheitskarte“ ja auch mein Bild. Gefällt mir das? Freilich gefällt mir das. Die AOK sagt mir auch, warum:

Wie arrogant kann man eigentlich sein? Und wie hohl kann man eigentlich „argumentieren“?

Immerhin hat mich die AOK (mit Recht) desillusioniert: Als AOK-„Kassler“ mit dem üblichen Krankenkärtchen habe ich für die AOK im Umkehrschluss kein Gesicht. Gut, die Erkenntnis ist mir nicht so neu – bei den Kassen ist der Versicherte eben eine Nummer. Daran haben wir uns ja inzwischen gewöhnt.

Ob sich daran aber etwas ändert, wenn die „elektronische Gesundheitskarte“ kommt, wage ich zu bezweifeln.

Beim AOK-WbT lernt man aber auch noch andere schlaue Dinge:

Dann haben also die Arztbriefe, die Dr. X seit Jahrzehnten seinem Kollegen Y sendet, alle nix getaugt, weil sie alle in ihrer Aussagekraft beschränkt sind? Liebe AOK-Mitarbeiter, glaubt ihr das wirklich??

Der Arztbrief soll mit der elektronischen Gesundheitskarte schneller werden? Mein Tipp: Ladet doch die Arztbriefe einfach vollautomatisch auf meinen myspace-Account hoch. Das geht mit Sicherheit noch schneller und es bekommen dann wahrscheinlich noch weniger Unbefugte meine Daten in die Hand.

Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass ich diese „Gesundheitskarte“ weder brauche noch will.

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