Wir zahlen nicht für Eure Krise.
Unter den Unterstützern findet sich auch die Metall-Verwaltungsstelle Fürth und das Nürnberger Sozialforum. Wer am 28. Zeit hat und in Berlin oder FFM ist, kann sich beteiligen.
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Unter den Unterstützern findet sich auch die Metall-Verwaltungsstelle Fürth und das Nürnberger Sozialforum. Wer am 28. Zeit hat und in Berlin oder FFM ist, kann sich beteiligen.
Wie die NN berichtet, ist die Urabstimmung der bayerischen ÖPNV-Arbeiter durch: Es wird gestreikt.
Scheiße ist, dass ich auf den ÖPNV angewiesen bin. Gut ist, dass sich die Fahrer nicht jede Frechheit gefallen lassen.
Nun muss man halt Fahrgemeinschaften bilden – ob und wann tatsächlich gestreikt wird, ist noch nicht raus.
Über dieses Gesundheitssystem wird sich medial ja schon viel ausgekotzt – mich wundert das wenig, nachdem ich heute mit meinem Hausarzt telefoniert habe.
Ich bin zur Zeit total verspannt. Viel Bildschirmarbeit, wenig Bewegung, es geht gerade nicht anders. Gestern war mein Gnack so steif, dass es erst mit einer Doppelspalt wieder erträglich wurde.
Daher habe ich heute meinen Hausarzt angerufen. Ich kenne seine Situation und deshalb habe ich schon ganz vorsichtig gefragt: „Herr Doktor, mein Nacken ist steif. Haben Sie in diesem Quartal noch Budget frei für Massagen für mich?“
Da hat mir der Doc erklärt, dass er für mich pro Quartal 30 Euro Honorar bekommt – wurscht was ich habe. Ob er noch Budget frei hat, kann er mir in zwei Jahren sagen, er hat es genau dann frei, wenn die Kasse ihm die Massage nicht vom Budget abzieht – 300 Euro würde das ausmachen.
Danke, Trulla Ulla.
Die AOK schreibt auf ihrer Webseite übrigens ganz frech:
„Wenn die klassische Massage von einem Vertragsarzt im Rahmen der Behandlung einer Krankheit verordnet wird, trägt die AOK – Ihre Gesundheitskasse die Kosten. Allerdings muss die Massage von einem zugelassenen Masseur bzw. Physiotherapeut mit entsprechender Ausbildung durchgeführt werden. Der Patient zahlt lediglich den gesetzlich vorgesehenen Eigenanteil.“
Natürlich bei einem vernünftigen Masseur. Mein Gnack ist steif – nicht mein…
Das ist ein Hörbuch, das man gehört haben muss. Definitiv. Hier erfährt man wirklich alles Wissenswerte über die Machenschaften der Discounter.
Und das ist wichtig. Ich verurteile niemanden, der beim Discounter kauft. Nicht wenige sind dazu gezwungen. Wer sich aber die Zeit nimmt, diese sieben CDs, diese Lesung des Erfolgssachbuchs von Franz Koteder zu hören, der blickt mit Sicherheit auf die Discounter anders. Und das ist auch wichtig. Denn die Marktmacht der großen Ketten hat nicht nur negative Auswirkungen auf die Produzenten im Ausland sondern auch auf den Markt in Deutschland, auf die Arbeitsbedingungen, das Lohnniveau…
Und es kann nicht schaden, darüber Bescheid zu wissen.
Im Übrigen ist das Hörbuch schwierig. Nicht inhaltlich – rein akustisch. Es ist grauenhaft gelesen. Es ist wirklich schwierig zu hören. Aber das ist es wert. Und das ist wichtig.
7 CDs und eine MP3-CD, INFOSAt-Verlag, 19,90 EUR
Wie auf den Seiten des VGN zu lesen ist, streikt ver.di am Freitag, den 27. Februar wieder im Öffentlichen Dienst und davon betroffen ist auch der VAG, der ÖPNV-Anbieter in Nürnberg, Fürth und Erlangen. Gut, dass man sich schon mal darauf einstellen kann.
Der Streik findet m.E. mit Recht statt, denn das letzte Angebot der Arbeitgeber war eine Frechheit. ver.di informiert auf zwei Flyern: in einem zum Streikaufruf und einem, der die Bevölkerung informiert (jeweils als pdf).
Die Aussage „Die Erhöhung von Hartz IV war ein Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie“ polarisiert – nicht nur im konservativen Lager. Selbst wer der Aussage im Kern etwas wahres entnehmen möchte, muss zugeben, dass sich Herr Mißfelder ordentlich im Ton vergriffen hat. Ein Wort der Entschuldigung? Nein. Das sucht man auf seiner Webseite vergebens. Lediglich der Versuch, die unverschämte Aussage mit einer Argumentationslinie zu unterfüttern, wird dort unternommen. Und selbst die scheint mir dürftig.
Sehr geehrter Herr Mißfelder,
einfach mal die Klappe halten. Hilft. Wirklich.
Mit freundlichen Grüßen,
Michi.
Wohl wahr. Tschüss Casino. (wenn´s denn nur so einfach wäre…)
Heute titeln die NN einen Artikel auf der vierten Seite:
„Mehdorn gibt Kompetenz ab“
Welche Kompetenz??
Im Frankenblog hat Andy ein Video geposted, das ich gerne hier einbette, allein weil es ein Riesenspaß ist, zu sehen, dass Frau Hohlmeier streckenweise nicht in der Lage ist, zu merken, wenn sie vom Pelzig hochgenommen wird…
Und für diese humoristische wie treffende Abreibung bekam dann Herr Pelzig mit Recht den virtuellen Titel „Franke des Tages“ verliehen.
Anschauen und freuen …
Edit 07/2017: Leider hat es dierses Google-Video nie zu YouTube geschafft – oder es ist dort schlicht unauffindbar…