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Ab Montag bei Netto: Das JAY tech Mini-Netbook für 99 Euro

Man erzählte mir heute, dass man in den Werbeprospekten gesehen habe, dass ein Discounter ein Netbook für 99 Euro im Angebot habe. Also habe ich mal die Wurfsendungen im Hausflur durchgesehen und bin tatsächlich fündig geworden:

Ab Montag, den 21. Juni gibt es also bei Netto das „JAY tech Mini-Netbook“ für 99 Euro.

Die Wurfsendung ist aber mit Informationen über die Ausstattung recht sparsam: Als Betriebssystem wird Windows CE verwendet, das Display soll 7 Zoll groß (oder klein) sein und das Netbook soll über 3 mal USB 2.0, einen SD-Kartenslot und WiFi verfügen. Und dann ist noch eine Softmaker Office Suite vorinstalliert. Das klingt ja ganz nett – aber: Was kann das Netbook denn wirklich? Ich habe das ganze Prospekt durchgesehen (mache ich sonst nie), aber keine weiteren Informationen gefunden.

Also schnell auf die JAY tech-Webseite geguckt und das Modell „9901“ gefunden. Das könnte es sein. Die technischen Daten stimmen, soweit angegeben, überein und das Produktfoto sieht identisch aus. Ich gehe davon aus, dass es sich beim Netto-Angebot um dieses Netbook handelt, sicher weiß ich es aber nicht.

Zuerst einmal erscheint das Netbook sensationell günstig – aber wenn man sich die Specs des „9901“ ansieht, kommen Zweifel: Als Prozessor wird ein 300 MHz langsamer VIA 8505 angegeben, diesen Prozessor kenne ich nicht – aber 300 MHz scheint mir doch sehr langsam, wenn man sich vor Augen hält, dass aktuelle Smartphones gerne mit 400 oder 500 MHz getaktet sind. Auch die 128 MB Arbeitsspeicher sind eine echt knappe Nummer – bei so wenig RAM ist es dann auch schon wurscht, dass es sich um schnellen DDRII-Speicher handelt. Und der „9901“ erweist sich auch beim Speicher als echtes Sparbrötchen: 2 GB „Flash-Festplatte“ sind verbaut – au weia! Als kleiner Trost mag aber gelten, dass das Netbook mit dem eingebauten SD/SDHC-Cardreader bis zu 32GB große Speicherkarten mounten soll.

Verspricht schon die Hardware keine auch nur annähernd zeitgemäße Performance, so muss man erst mal einen Blick auf die Software riskieren: Windows CE. Dieses Betriebssystem hatte ich in 2003 mal auf meinem damaligen Qtek 2020-Handy (damals mit einem 400 MHz-Prozessor). Windows CE bedeutet auch, dass „normale“ Windows-Software nicht lauffähig ist. Schnell mal OpenOffie, Firefox, Thunderbird o.ä. nachinstallieren ist also nicht. Lest Euch dazu auch mal den Wikipedia-Artikel zu CE durch.

Mit knapp 600 g ist das Netbook erstaunlich leicht – aber es ist auch nicht viel Technik drin. Der 1800 mAh starke Akku soll das Netbook über 2 Stunden mit Energie versorgen. Das Display löst nach Herstellerangaben 800 x 480 Pixel auf – das ist nicht prall, aber in Anbetracht der Tatsache, dass mit dem Netbook halbwegs ergonomisch gearbeitet werden soll, vertretbar.

Fazit: Wenn es sich beim Angebot von Netto um das „9901“ handeln sollte, was nicht sicher, aber doch sehr wahrscheinlich ist, kann ich nur sagen: Spart Euch den Hunderter. Zwar ist ein Netbook zu diesem Preis sehr verlockend, was man damit aber effektiv und sinnvoll anstellen kann, dürfte sich in einem recht überschaubaren Rahmen halten. Die Hardwaredaten stimmen einfach nicht mit den Anforderungen auch nur halbwegs moderner Software überein. Windows CE ist ein Betriebssystem, dass meines Erachtensnicht die für ein Netbook nötige Flexibilität nicht aufweist. Ob sich mit diesem Gerät zum Beispiel YouTube-Videos ansehen lassen (und das ruckelfrei), ist offen. Auch bleibt zu fragen, wie viele Peripheriegeräte mit nativen Treibern für CE angeboten werden (ich kann mir nicht vorstellen, dass es z.B. einen DVB-T Stick gibt, der mit dieser Minimalkonfiguration arbeitet und CE-Treiber mitbringt – in diesen Tagen möchte man aber gerne mal ein WM-Spiel auf dem Netbook gucken). Hauptspeicher und Prozessorleistung sind äußerst knapp bemessen. Für etwa 150 Euro mehr bekommt man schon zeitgemäß ausgestattete Geräte. Ich denke, dass der sehr günstige Preis einen zu großen Tribut in Sachen Performance und Flexibilität fordert.

Kleiner Witz am Rande: Auf den Webseiten von Netto scheint man sich dessen bewusst zu sein und bewirbt das Gerät gar mit einem Kampfpreis von 99 Cent! 😉

284 Kommentare

  • Mathias

    @newbster
    Sag ich doch! 😉
    Allerdings wirst Du mit dem „Outlook“ (Softmaker Mail) kein Glück haben, wenn Du Mailfächer abrufen willst, die eine SSL-Verschlüsselung zwingend erfordern, wie Googlemail/GMail. Selbst Web.de, was von vielen Leuten genutzt wird, lässt sich nicht einrichten.
    Außerdem ist das Mailprogramm von Softmaker ekelhaft langsam und gestattet es nicht, mehrere Postfächer gleichzeitig abzufragen. Ich empfehle einen Bick auf nPOP und Q3U zu werfen! Beide Programme unterstützen SSL/TLS und die Abfrage mehrerer Postfächer mit einem Klick.
    In dem Softwarearchiv (s.o.) findest Du außerdem unverzichtbare Tools wie den TotalCommander, einen schmucken MP3-Player, der auch Livestreams (Internet-Radio) unterstützt und einge nette Spiele.

    Wie geschrieben, kann man damit den Mini etwas aufpeppen und besser anpassen.

    LG

    Mathias

  • rudolf

    Ich hab sowohl den Huawei e1550 (aktueller Tchibo) als auch den E169(alter Vodafone), aber nicht den e160(alter Tchibo) zu laufen gebracht:

    Stick in den reinen Modemmodus (ohne CD/SD) umschalten. Dazu unter Windows XP mit Hyperterminal Verbinden und als Rufnummer 0 angeben. Dann ATZ eingeben, wenn OK erscheint
    at^u2diag=0
    oder
    at^u2diag=256
    eingeben. Mit at^u2diag=255 schaltet man beides wieder ein.
    Stick ziehen und wieder stecken, konntrollieren daß kein CD und SD Laufwerk mehr erscheint (unter XP).

    Am Jaytech unter Einstellungen>Netzwerk…>3G Modem>Eigenschaften die DNS adressen Deines providers (O2:193.189.244.225) sowie den APN (O2:internet) Eintragen.

    O2 geht, bei simyo/eplus ist noch das Problem, dass die APN internet.eplus.de nicht vollständig angenommen wird, das .de wird abgeschnitten. Wenn ich eine Lösung finde, werde ich posten.

    Mit UMTS macht das kleine Ding durchaus Sinn.

  • rudolf

    Ich hab es gerade mal ausprobiert, mein USB-DVD Laufwerk funktioniert, genauso eine USB-Festplatte, die ist allerdings FAT-32. Nicht alles was gepostet wird stimmt.

  • Mathias

    @rudolf
    Ich kann mich nur auf das beziehen, was ich selbst getestet habe. Aber vielleicht hat mein JAY-tech Mini auch einen Hardwarefehler! Vier externe USB-Platen von 30 bis 500 GB (sowohl 2,5“ als auch 3,5“, allerdings alle NTFS formatiert) haben keinerlei Reaktion beim Mini ausgelöst! Wenn NTFS schon das Problem wäre, so sollte doch wenigstens der Datenträger angezeigt und die Option „Formatieren“ (wie das bei fehlerhaften oder unformatierten Sticks bzw. SD-Cards auch der Fall ist) angezeigt werden.
    Bei den optischen Laufwerken habe ich ein HP DVD RW Laufwerk und ein LG DVD Laufwerk getestet. Bei beiden Geräten ohne Erfolg.

  • rudolf

    @Matthias: Da war wohl das Glück auf meiner Seite. Danke für das Feedback. Ich hatte das Netzteil dran, vielleicht ist das der Grund?

    Ansonsten hab ich auch Simyo/eplus zum Laufen bekommen. Ich hab bei den Eigenschaften von 3G-Modem unter Konfig>Anrufoptionen>Weitere Einstellungen folgendes eingetragen:
    +CGDCONT=1,“IP“,“internet.eplus.de“
    In dem Feld für den APN (heisst beim jaytech Domain) hatte ich das „internet“ von O2 einfach stehen lassen.
    Der Huawei muss gesteckt sein, wenn man das einträgt.
    Statt dem APN für eplus kann man auch andere versuchen, ich hab aber keine anderen Karten mit flat.
    Als DNC hab ich die Adressen von opendns genommen: 208.67.222.222 und 208.67.220.220.

  • Mathias

    @rudolf
    Hallo Rudolf,
    ebenfalls ein Dank für Dein Feedback, was mich natürlich zu weiteren Tests angestachelt hat.
    Nee, an der Stromversorgung liegt oder lag es nicht, bei den Festplatten war tatsächlich die Formatierung ursächlich. Ich habe es mit 2,5″-Platten ohne Netzteil und 3,5″-Platten mit Netzteil versucht.
    Außerdem habe ich verschiedene USB-Sticks angestöpselt: IrDA, Bluetooth, WLAN-Sticks – nur mal so um zu sehen, was passiert. Einzig bei dem Bluetooth-Stick kam das Fenster mit der Aufforderung zur Eingabe der Geräteklasse mit dem späteren Hinweis, dass der Treiber fehle.
    Toll, dass Du mit dem UMTS so erfolgreich warst! Das dürfte einige Leute in verschiedenen Foren interessieren, denn die Probleme mit verschiedenen Sticks hat für Aufregung gesorgt.
    Wenn es noch gelänge, dass Teil Bluetooth-tauglich zu machen, wären sicherlich noch mehr Menschen glücklich.
    Was mich persönlich interessiert ist die Frage, warum sich kaum oder keine Software installieren lässt. Nicht einmal CAB-Dateien, die ausdrücklich für WinCE 4 und höher geschrieben wurden. So habe ich versucht, cePIMS, eine Anwendung speziell für Windows CE 6, zu installieren und die Meldung kam prompt, dass die Installation nicht erfolgreich war. Auch die für WinCE (Handheld) geschriebene Version des TotalCommanders ließ sich nicht installieren und erst das Kopieren des Ordners aus einer Installation auf einem anderen Handheld brachte Erfolg. Dann laufen die Programme beinahe alle: TotalCommander, nPOP, Q3U, cePIMS, gsPlayer, XnView, neuere Versionen des CorePlayers, PHM Tools, …
    Na ja, vielleicht kommt irgend wer irgend wann auch hinter dieses Geheimnis.
    Von JAY-tech kann man allerdings keine Hilfe erwarten. Alle meine Mails blieben unbeantwortet und der Telefonsupport scheint aufgrund der vielen Anfragen keine Nerven und zusätzlich keine Kompetenz zu besitzen.

    Gruß

    Mathias

  • Karin

    Hallo Admin,
    DANKE für die Info, auch wollte dieses Netbook unbedingt für den Urlaub am Strand, jetzt lass ich doch die Finger davon.
    lg Karin

  • Lothar

    Hallo Karin,
    genau dafür habe ich mein Jay-Tech Netbook in den letzten zwei Wochen benutzt, war am Strand in Andalusien…. ging super! Email via eingebautem Mailer (der heisst dort „Briefkasten“ :-)) und Web-Zugriff in erträglicher Geschwindigkeit in meinem Stamm-Cafe am Strand mit kostenlosem WLAN-Zugang. Dazu noch Textverarbeitung (am STrand bei 30 Grad:-)) mit Softmaker Word, das ja mitkommt – die DOC-Files bearbeite ich jetzt auf dem PC mit MS Word weiter, geht problemlos.

    Kleiner Tip noch: ich habe mir für 10 Euro noch eine richtige Mini-Funkmaus gegönnt (so eine mit einem Micro-USB-Anschluss, der Stecker ragt nicht mal aus dem Gehäuse des Jay-Tech!) – der Unterschied zur eingebauten Folienmaus ist gigantisch.
    lg Lothar

  • michelken

    Hallo Zusammen,
    bin zufällig hier im Blog gelandet und muss sagen: Alle Achtung! Sehr interessante Infos und Diskussionen.
    Ich habe mir den Jaytech letzte Woche auch gekauft und schon ein paar Tipps umsetzen können. Anwendungsgebiet ist bei mir der sehr mobile Einsatz, um unterwegs Daten aufzunehmen und später zu verarbeiten. Dafür reicht der völlig aus. Die Kids finden ihn auch ganz niedlich.
    Das mit den USB-Festplatten geht m.E. gut, aber eigentlich nur mit Fat32. Habe ich auch irgendwo mal gelesen.
    Leider ist das hier ja eigentlich kein Forum mit Meinungs- und Infoaustausch zum Jaytech. Weiß jemand, wo sich eine rege Community mit dem Thema befasst. Aber bitte nicht die vom Computer-Magazin CH.. Dort wird nur in großen Lettern vor dem Kauf gewarnt, und wie dumm doch jeder ist, der´s doch kauft etc.. Wenig konstruktives.
    Tschau,
    michelken

  • admin

    Du kannst diese Diskussion auch gerne wie ein Forum sehen, michelken. Ich habe nichts dagegen…
    Ich habe übrigens auch vor dem Kauf gewarnt, wenn auch nicht in großen Lettern (obgleich micht das Dingli immer mehr interesiert – schon wegen der Bastelperspektive ;-)).
    Ich habe ein bisschen gegoogelt und nichts wirklich umfassend-kompaktes gefunden, ich denke, man muss sich gerade bei diesem Gerät die Infos zusammenztragen…
    Mathias hat ja viele von uns schon zu etlichen Problemen auf die richtige Spur gesetzt.
    Wenn Ihr es wollt, kann ich gerne „Tags“ am Ende eines jeden Kommentares hineineditieren, vielleicht wird das dann übersichtlicher?

  • Mathias

    Ich habe natürlich auch schon nach Foren u.ä. gesucht. Mich würden z. Bsp. ein paar Informationen von Spezies zum Thema „Windows Embedded“ interessieren, warum sich keine Anwendungen installieren lassen und viele Programme nicht funktionieren, die auf anderen Handhelds problemlos laufen. Doch was ich gefunden habe, sind Foren und Einträge, wo das Gerät schon verrissen wurde, bevor es auf dem Markt war.
    Ich denke aber, dass in naher Zukunft eventuell auch bei den XDA Developers zu dem Teil die ersten guten Tipps, Tricks und Hacks zu finden sein werden. Also Geduld!
    Zumindest beschäftigen sich bereits Einige aus der Linux-Gemeinde damit, dem Mini ein anderes OS zu verpassen. Eventuell kommt früher oder später noch wer auf die Idee und schnitzt ein Android, was sich per SD-Karte aufspielen lässt.

    Wir sind gespannt.

    Gruß

    Mathias

  • Lothar

    Hallo Mathias,

    das Android, das Du per SD-Karte aufspielen kannst, kannst Du von mir haben (es ist eine Android Version 1.5) – offenbar sind also schon Entwickler aus der Linux-Gemeinede aktiv gewesen! 🙂
    Übrigens gibt es auch ein fertiges Debian, das ebenfalls via SD draufgespielt werden kann…

    Ich finde es auch schlimm, wie unqualifiziert das Gerätchen in enigen Foren von „Fachleuten“ verrissen wird. Da gibt es schon geistigen Müll, der ist nicht mehr auszuhalten.
    Zuerst mal verstehen einige absolut nicht den Unterschied zwischen Windows CE, PPC, Windows Mobile usw., reden aber munter mit und erklären Windows CE für „veraltet“(??) und „leistungsschwach“ (??). Nagut.

    Dann wird dem Jay-Tech Netbook vorgeworfen, er hätte „nur“ 128MB RAM und einen 300MHz-Prozessor. Solche Deppen (‚tschuldigung) haben ja wohl mal komplett keine Ahnung von HW-/SW-Anforderungen.

    Und als Gipfel der Lust kommt dann obligatorisch der Hinweis „für nur 200 Euro mehr kriegst Du schon ein Netbook mit 1 GB RAM und Windows 7 !!“. Da fällt mir dann gar nichts mehr zu ein.

    Wie jemand weiter oben geschrieben hat, am schlimmsten ist das „Expertenforum“ der CHIP….. Auweia.

    Ich wäre aber auch sehr an einem Forum interessiert, wo richtige Experten und Freaks ein wenig über die Möglichkeiten des Jay-Books diskutieren könnten. Gibt es sowas? Ich meine Leute mit echtem Sachverstand, nicht solche Kinderforen wie bei CHIP?

    Lothar

  • Mathias

    @Lothar
    Alles sehr richtig, was Du da schreibst!
    Das 6er CE Embedded ist nicht viel älter als Windows 7 und verrichtet auf industriellen Plattformen gut und zuverlässig seine Arbeit.
    Das es die Abgrenzung z PPC und Mobile gibt, macht sich erst so richtig in der letzten Zeit bemerkbar. Früher waren die Grenzen noch nicht so scharf gezogen und Software für PocketPCs lief häufig auch auf Handhelds mit WinCE und den ersten Mobiltelefonen. Da gab es manchmal Darstellungsprobeme wegen der unterschiedlichen Auflösung, aber sonst ging’s eben. Microsoft hat mit den neuen Versionen Windows Mobile (ab der 2003er Version, so denke ich) und Windows CE (.NET) in den 4er Versionen aufwärts dem „Austausch“ einen Riegel vorgeschoben. Das hat bestimmt – wie immer – kommerzielle Hintergründe, was sich auch leicht im Software-Angebot und den Preisen erkennen lässt. Das neue WinCE wird ja bei der Lizenzierung den Hardwareanbietern noch mehr Spielraum einräumen und die Microsoft Website für Embedded gibt da ganz interessante Ausblicke.

    Das es ein Debian für den Mini gibt, hatte ich schon gelesen. Leider wäre aber der Mini mit de Debian nicht besser geworden, da das Linux noch einem Alpha- oder Betastatus gleicht. Das Android würde mich sehr interessieren, vor allem die Hardwareunterstützung bzw. -erkennung. Allerdings glaube ich nicht so recht daran, dass mit Linux oder einem anderen OS der Kleine besser funktioniert. Das CE ist schon gut und wenn es gelänge, die Ungereimtheiten abzustellen, so dass das Teil funktioniert, wie ich es von anderen CE-Handhelds her kenne (HP Jornada!), wäre ich schon zufrieden.

    Was den Wunsch nach einem guten Forum betrifft, so kann ich nur hoffen, dass eben die XDA Developers die Lücke stopfen. Mein großer Sohn hatte dort vor wenigen Tagen bereits eine Anfrage zum Mini gestellt. Leider war die Reaktion noch nicht so gewaltig. Aber auch HPC Factor, eine Homepage mit Forum, die sich speziell mit CE beschäftigt, könnte zu einer Plattform werden, die den Mini supportet. Es fehlen nur die Anfragen und dann könnte es sein, dass zu wenige Spezialisten und Interessierte das Gerät gekauft haben. Die Vermarktung bei den Discountern könnte – wie oben schon mehrfach bemerkt – viele Unbedarfte angesprochen haben, die das Teil bei Problemen eher wieder verschleudern, als sich bei Foren um Lösungen zu bemühen.

    Ein Tipp am Rande: Ich nutze seit ein paar Tagen als Standardbrowser den IRIS-Browser (Torch Mobile). Dieser wurde ja von RIM übernommen und läuft dort als Standardbrowser. In einem der o.s. Postings ist ein Link zu einem Softwarearchiv für CE, welches diesen Browser auch enthält. Ähnlich wie der Skyfire, der bei mir auf de Windows Mobile Handy sehr gute Dienste leistet, den Mini aber in die Knie zwingt, unterstützt selbst diese ältere IRIS-Version Tabbed Browsing und Zoom per Mouseklick. Der Browser ist nicht viel schneller als der IE aber er stellt viele Seiten besser dar und durch den Zoom werden die Nachteile der Auflösung des Mini etwas kompensiert.

    Gruß

    Mathias

  • Lothar

    Hallo Mathias,

    danke für den Tip mit IRIS. Ich selbst nutze den ftx-Browser, der ist relativ performant.
    Übrigens findest Du unter bento-linux.org/wiki/vt8505/wm8505 eine Seite, die Links für den VIA8505 (bzw. das Jay-Tech Netbook) anbietet. Da ist auch der Link für Android dabei, ausserdem unter „Windows CE“ eine Seite, wo eine Mega-Softwaresammlung für CE verlinkt ist! Das meiste davon funktioniert einwandfrei mit dem Jay-Tech, insbesondere ein paar sehr interessante Tools und Debugger. Für SPielernaturen sind auch Game-Emulatoren dabei, aber ich weiss nicht recht, ob das die Zielgruppe für das Jay-Tech Netbook trifft 🙂

    Was mich interessieren würde sind ein paar Foren, wo vielleicht auch die Hardware diskutiert wird. Ich würde ganz gerne das RAM von 128 auf 256 MB erweitern, das sollte kein Hexenwerk sein. Die Platine fällt einem praktisch in den Schoß, wenn man das Gehäuse von der Unterseite öffnet 🙂 – und löten kann ich auch….

    Lothar

  • Mathias

    Hallo Lothar,
    hab Dank für die Infos.
    Ich habe vor ein paar Tagen den kleinen Schwarzen auseinander geschraubt. Mich hat auch interessiert, wie CPU und RAM auf der Platine verbaut wurden. Letztendlich habe ich das dann gelassen, als ich die drei Flachbandkabel hätte lösen müssen, um das Board vom oberen Gehäuse zu lösen. Bei Pockets und Handies habe ich da schlechte Erfahrungen gemacht mit gebrochenen Leiterbahnen. Bei ’ner alten Flinte ist das kein Problem, aber hier ist ja noch Garantie/Gewährleistung drauf. So wenig Platz, wie da allerdings ist, können die Bauteile nur verlötet sein, also nix mit Sockel und einfachem Wechsel! Falls Du mit einem Löteinsatz Erfolg haben solltest, teile mir das mal mit. Ich würde mir das sicher nicht zutrauen, hätte dafür auch nicht das erforderliche Werkzeug.

    Gruß

    Mathias

  • admin

    So, jetzt habe ich mir auch den 9901 besorgt -gebraucht, es gibt da so einige Leute, die das kleine Teil wohl schnell wieder loswerden wollten…
    Mathias, danke für Deine vielen guten Tipps. Es klappte quasi alles auf Anhieb.
    Allerdings sind meine Befürchtungen hinsichtlich der Performance eingetreten… Wenn man zwei IE-Fenster offen hat, wird das kleine Teil schon merklich langsam. Dann wollte ich zusätzlich auf die Speicherkarte zugreifen, was der Revhner mit einer Fehlermeldung „nicht genug Speicher“ quittierte.
    Ich kann mit dem 9901 mit Sicherheit im Café tippen, Mails abrufen und ein bisschen im Internet surfen – aber bei all dem muss man schon die Füße stillhalten, damit die Performance nicht in den Keller rauscht…

    Nichts desto trotz: Verbindung mit WPA2-verschlüsseltem WLAN: Nach einigen Startschweierigkeiten problemlos
    Display: Durchaus ordentlich und noch ergonomisch bedienbar
    SoftMakerSuite: Nicht das Schnellste aber sehr featurereich – für meine Zwecke völlig ausreichend!
    mounten von FAT32-formatierten USB-Sticks: stressfrei und überraschend schnell
    Akkuleistung: Matthias, auf Deine wirklich guten Werte komme ich leider nicht!
    Mitgelieferte IE: Ich werde mich nach einer Alternative umsehemn. Ich finde ihn ziemlich schundig und die Darstellungsgeschwindigkeit der Webseiten ist gar nicht gut! Vom IE bin ich ehrlich gesagt enttäuscht!
    So, jetzt spiele ich noch ein bisschen und berichte dann….

  • Michael

    @admin
    könnte somit das Teil, wenn auch nicht GPRS oder UMTS mäßig benutzbar ein würdiger Nachfolger für dein „ogo“ werden?

  • admin

    @Michael
    na ja, so ganz falsch liegst Du damit nicht, denn der ogo hat mit den TI P330B auch einen ARM-Prozessor, der auf 200 MHz taktet – aber der ogo hatte andere, teils sinnlose Einschränkungen. Nein, mit dem ogo lässt sich das 9901 nicht vergleichen, der ogo hatte für ein Mobilgerät ein lausiges Display und eine sehr gute Tastatur. Das 9901 ist wesentlich größer, hat ein für den VK vom 99,- ein sehr ansehnliches Display und eine zwar sehr kleine, aber immerhin „echte“ Tastatur.
    Irgendwie stimmt Dein Vergleichaber schon, denn den ogo nutzte ich ab 2006 und konnte es besonders an der FH gut verwenden. Und das 9901 wird mich wohl in die beiden Bibliotheken begleiten (ich hab seit Donnerstag abend jetzt auch einen Leseausweis für die Bib der Ohm-Hochschule). Und da muss ich ganz ehrlich sagen, dass es hier wieder super ist, ein mobiles Gerät mit Tastatur zu haben, dass aber nicht so „unhandlich“ ist wie das MacBook.
    Wegen der Nicht-UMTS-Fähigkeit: Ich spinne da gerade in zwei Richtungen: Das 9901 hat im WLAN-Dialog die Möglichkeit, „ad hoc“ zu verbinden. Wenn das E90 das auch hat und ich mit dem via UMTS verbinde, müsste das doch klappen – oder ist das ein Irrtum?
    Und die andere Idee: Sowohl das E71 als auch das E90 lassen sich komplett als Modem via USB betrieben. Ich will mal versuchen, ob das klappt, ob das 9901 damit klarkommt. Leider habe ich gerade kein Nokia USB-Synckabel zur Hand, aber im Lauf der nächsten Woche wird das mal probiert…

  • Mathias

    Hallo admin!
    Willkommen bei den Abenteurern! Vielleicht gewinnt der Kleine doch noch die Herzen vieler Fans! 😉
    Was die UMTS-Fähigkeit betrifft, hat Lothar einige erfolgreiche Tests absolviert. Auch auf der Homepage von JAY-tech stehen zwei Sticks, die mit dem Mini funktionieren sollen. Einen zumindest hat Lothar auch erfolgreich zum Funktionieren gebracht.
    Kurz noch ein kleiner Kommentar zu Softmaker: Die Softmaker-Suite für mobile Geräte wurde mehrfach ausgezeichnet. Ich habe mir vor Jahren schon Text- und Planmaker für PocketPC gekauft und war stets sehr zufrieden. Jedes Jahr am 11.11. um 11:11 Uhr macht Softmaker einen Sonderverkauf und bietet die Software für 11,11 Euro im Internet an. Das lohnt sich durchaus, bekommt man i.d.R. zu der Pocket-Version noch die Windows-Version dazu. Klar, es gibt mit OpenOffice bereits eine starke Alternative zu MS Office, doch auch die Windows-Versionen von Softmaker sind in mancher Beziehung besser als Microsoft-Produkte. Ein Test ist also zu empfehlen! Mir gefiel Softmaker auch besser als die Office-Suite für PalmOS (DataViz – Documents To Go), wenn man mal von der sehr guten Synchronisation und Konvertierung absieht.

    So, und nun testet und spielt mal tüchtig! Mal sehen, wann die ersten erfolgreich die Hardware tunen, d.h., einen Kniff finden, wie sich der Speicher aufrüsten lässt (s.o.)

    Gruß

    Mathias

  • admin

    Hi Mathias,

    ganz recht, aber ich will mir keinen UMTS-Stick kaufen, erstens kostet das, zweitens will ich nicht die SIM immer in den Stick und dann ins Handy zurückpfriemeln müssen. Mal sehen, ob sich da auch andere Möglichkeiten finden lassen…
    Ja, das mit dem Speicher ist mir schon manchmal unangenehm aufgefallen. Wenn Du im Explorer zwei „große“ Seiten offen hast, dann kann schon mal die Fehlermeldung mit dem nicht ausreichenden Speicher kommen 🙁

    SoftMaker tut sein Werk – wie schon beschrieben, sehr gut. Auch am PC. Aber die Existenz der SoftMaker Suite auf dem 9901 wertet das kleine Ding schon erheblich auf.

    Viele Grüße!

  • Dirk

    Hallo JB-Gemeinde,
    habe diesen Blog eher durch Zufall gefunden und bin erstaunt wie viel Interesse an diesem kleinen Teil besteht. Für Interessierte (Bastler 😉 etc.) hier mal meine bisherigen Erfahrungen:
    WinCE 6 hab ich mir nur kurz angesehen und war nicht so recht begeistert. Dürftiger Browser, kaum Soft-Installationen möglich etc..
    Deshalb gleich zum Schritt 2
    -> Linux auf dem JB.
    Die Seite http://bento-linux.org/wiki/vt8505/wm8505 ist lesenswert, wenn auch ein bisschen gewöhungsbedürftig wegen der Bedienung. Dort die Debian-Linux Distri gezogen und erfolgreich gestartet bekommen. Bis hierhin noch nix X11 (grafische Oberfläche) und keine Anwendungen wie EMail und Web. Also unter http://www.daupara.de/wm8505_linux/extpart.tgz eine Version mit integiertem X11 auf die SD-Card gespielt und … voilà … rudimentäres X11 mit ein paar Anwendungen zum Probieren. Nicht schlecht aber noch nicht das ‚Jelbe von det Ei‘. WLAN funzt aber kein GPRS/UMTS via Webstick. Also weiter…
    -> Android (ebenfalls Linux, aber schlank) auf dem JB
    Auch hier ist die Bento-Linux Seite eine erste Anlaufstelle. Android-(Demo) auf die SD-Card gezogen und erfolgreich gestartet. Etwas wirre Einstelloptionen im Config-Menü mit chinesisch/koreanischen Schrifzeichen, aber sonst auf Anhieb sympatisch. Auch hier funzt das WLAN auf Anhieb (WPA2) jedoch nix GPRS/UMTS via Webstick. Ein paar interessante Experimente habe ich auch mit verschiedenen Firmware-Versionen von chinesischen WM8505-Plattformen (im Wortsinn) , neudeutsch ‚Slatepads‘, auf http://www.slatedroid.com/vbulletin/downloads.php gemacht. Bei Android meinerseits prinzipiell folgende Probleme:
    – keine Möglichkeit gefunden ein QWERTZ-Tastaturlayout für die Gerätetastatur (nicht das mitgelieferte Softpad auf dem Bildschirm) einzustellen -> auf die Dauer nervig
    – keine Möglichkeit gefunden einer Google-Registierung für die Nutzung diverser Software zu entgehen (hab mit deren Datensammelwut ein wenig Bauchschmerzen)
    – keine Möglichkeit gefunden eine Art Terminal-Fenster zu öffnen um ggf. eine Möglichkeit zur Soft-/Hardwarediagnose/-anpassung zu bekommen.
    Mittlerweile haben sich, wahrscheinlich durchs Hin- und Herprobieren, noch ein paar Probleme dazugesellt:
    – seit gestern kann ich das WinCE6 nicht mehr herstellen, weder die Backups von Bento-Linux noch von der Jay-tech Webpage (‚Update‘) laufen komplett durch, was sie vorher mehrfach erfolgreich taten
    – unter allen bisher getestem Android-Versionen (außer der o.g. Demo) ist der Betrieb des JB nur noch mit angeschlossenem Netzteil möglich. Ziehe ich es ab fährt Android nach ein paar Sekunden das Gerät herunter. Der Akku ist übrigens vollkommen OK, hab ich extra im Labor testen können.
    So, das wars erst einmal von meiner Seite. Vielleich kommen wir ja gemeinsam ein Stück weiter dieser durchaus interessanten Hardware ein anwendergerechtes Leben einzuhauchen.

    Ciao Dirk

  • Lothar

    Hallo Dirk,
    danke für den Hinweis mit dem X11-Linux von daupara.de – habs gerade runtergeladen und werde es morgen mal draufspielen! Aber ehrlich gesagt interessiert mich Android am meisten! Ich kämme gerade das Internet nach einer Abdroid Version 2.x für das JB durch, aber finde nur die Version 1.5, die ich schon habe.

    Was die Hardware angeht: ich bin einen Schritt weiter mit der Identifikation des RAM-Moduls; 256 MB sollten kein Probkem sein, wenn man SMD löten kann. Könnte ishc lohnen!
    (keine Angst Mathias, die 3 Flachbandkabel sind absolut problemlos raus- und wieder reinzustecken :-))
    Lothar

  • Mathias

    Ich bin kein Linux-Muffel, habe seit Suse 4 einige Distributionen und Versionen auf meinen Rechnern gehabt.
    Dennoch glaube ich, dass es günstiger wäre, für den Mini ein uneingeschränktes Windows CE oder Windows Mobile zu modifizieren, ein CE zum Beispiel, welches die Einschränkungen bei Nachinstallationen nicht hat.
    Es gibt für CE so viel Software, vom Opera-Browser bis zu Systemtools, die sich aber leider nicht auf dem Mini installieren lassen. Wenn es also gelänge, ein Windows CE 6 Professional mit allen Zusätzen (Pocket Outlook, Kontakte, Termine, Aufgaben) oder ein Windows Mobile 6.1, 6.5.3 oder dann ein 7er zu „modifizieren“, dann wäre ich glücklich!

    @Lothar
    Wenn es Dir gelungen ist, den Mini auf 256 oder gar 512 MB Ram zu hieven, schicke ich Dir meinen zu! ;-))

    Gruß

    Mathias

  • Dirk

    @Lothar
    Was Android angeht bin ich Deiner Meinung. Schau Dir mal das letzte Ecotox-Final auf http://www.slatedroid.com/vbulletin/downloads.php an. Ich meine das ist eine V1.6. Mit einer V2.x wird es für die dort behandelten ‚Kratzplatten‘ wohl noch etwas dauern, m.E. gibt es derzeit auch keine signifikaten Vorteile dafür. Stichwort für eine Websuche wäre übrigens ‚WM8505‘ für die ARM-Plattform des JB.
    @Mathias
    Nix gegen WinCE6, aber man sollte wissen wo die hardwaremäßigen Grenzen liegen. Und da ist eine ARM7/..9-Plattform nun mal nicht so optimal (x86-Codeemulation etc.). Und WinCEx ist nicht quelloffen, eine optimale Anpassung an die schmale Hardware ist also so gut wie aussichtslos.
    @all
    Eine Hardware-Modifikation des RAM wäre sportlich aber nicht unmöglich. Was wäre denn ein Alternativ-Baustein mit 264MB (Typ/Bezugsquelle) ? Die Frage wäre nur ob der auch durch den ARM bedient werden kann.

  • Lothar

    Wer unseren „Supercomputer“ mal von innen sehen will (auch OHNE die Flachbandkabel abziehen zu müssen, nicht wahr Mathias:-)) – hier ist ein Link mit Bildern: http://bento-linux.org/wiki/wm8505-bento-linux/netbooks/jaybook-9901

    @Dirk
    Laut VIA-Datenblatt adressiert der WM8505 bis zu 512MB RAM. Da wäre also noc Platz. Das NAND-RAM im 9901 ist übrigens von Samsung, aber beim DDR2 haben sie tatsächlich die Chips abgeschliffen, zumindest bei meinem Netbook….

  • Mathias

    @all
    Um dem Speicherproblem wenigstens etwas entgegen zu setzen und um beim Browsen ein wenig mehr Luft zu haben, lässt sich per RegEdit das „Temporary Internet Files“ auf die Speicherkarte verschieben.
    Dazu Regedit öffnen (oder den PHM-Regeditor) und unter „HKEY_CURRENT_USER/SOFTWARE/MICROSOFT/WINDOWS/EXPLORER/SHELL FOLDERS“ den Pfad entsprechend ändern. Davor natürlich vorher die Verzeichnisse dort anlegen (Temporary Internet Files, Cache, History, Cookies).
    Gleich darunter (in der Registry) befinden sich die Einträge für die Cachegröße. Die lässt sich auch im Browser unter Internetoptionen auf max. 9999 kb setzen. Warum sich der Wert nicht höher setzen lässt (auch nicht mit RegEdit) weiß ich leider nicht. Bei der dürftigen Größe bleibt’s dann leider.

    @Lothar
    Danke für den Link zu den Bildern. Das sieht so gar nicht ganz gut aus! Wer sich da mit Lötspitze o.a. Lötgerät rantraut, wird sein Handwerk beherrschen müssen. Ich bin gespannt!
    Was die Größe des adressierbaren Speichers betrifft, wird sich VIA sicherlich an die Vorgaben der ARM-Spezifikationen gehalten haben. HTC- u.a. Geräte haben heutzutage zwischen 256 und 512 MB RAM und ich glaube gehört zu haben, dass es schon Windows Mobile Geräte mit 1 GB geben soll.
    512 MB wären natürlich der Hammer und würden den Mini auch für andere OS auf eine vertretbare Stufe heben, denn mit den mickrigen 128 MB läuft doch auch ein LINUX sicherlich nicht mehr sonderlich flüssig.

    LG & ein schönes WoE

    Mathias

  • Steffi

    Hallo Leute Ihr habt euch ja bisher echt viele Gedanken zu diesem kleinen Netbook gemacht.

    Ich hab auch schon versucht meinen Tchibo Stick so einzustellen das es funktioniert huawei e1550 doch leider ist es mir noch nicht gelungen.

    Könnte sich vielleicht jemand erbarmen und mir erklären wie ich das im hyperterminal genau einstellen muss?

    Und nachher am Mini?

  • Steffi

    juuuhuuu es hat geklappt =)

    danke euch

  • felix

    vielen dank fuer deinen bericht … hab noch paar kleine informationen bekommen, die fuer mich als hardcore technik freak interessant sind … is halt ne arm cpu …. fuer das was ich damit vorhabe ideal zu gebrauchen … werds mir auf jeden fall holen … mein nokia n95 hat uebrigens auch ca. 300 mhz und nur 64 mb ram … is halt immer ne frage welches betriebsystem man rauftut (s60, linux , android) interessant wäre fuer mich noch zu wissen ob der von usb bootet … bzw. ob der so ne art bios oder grundeinstellungen hat … is der 128 mb ddr2 speicher steckbar (erweiterbar ) … gruss felix

  • Lothar

    @felix
    BIOS (zumindest ein zugängliches) hat das 9901 nicht. Booten über USB geht auch nicht, über SD-Karte aber theoretisch schon – aber nur zum Updaten des OS.
    Ich habe allerdings nicht probiert, ob zum Beispiel unter Linux ein normaler Bootloader dann weitere Möglichkeiten bietet.

    Der DDR2-Speicher sitzt auf einer Art „Huckpack-Board“, zusammen mit dem Via 8505 und dem NAND. Man könnte sehr einfach das gesamte Huckepackboard auslöten, allerdings kann ich nicht sagen. wie einfach das DDR2 rausgelötet werden kann. Zumindest ist es nicht gesockelt.

  • Peter

    habe bei Jay-tech meine widgets oder gadgets verloren.Finde sie nicht wieder…kannmir wer sagen, wo die hin sind?

  • peter

    danke für die beschlagenen statements zum ’schnäppchen‘- netbook (die mich von einem spontankauf dankenswerterweise gerettet haben).

    ich bräuchte so ein teil, um im urlaub meine fotos von der digitalkamera zu saugen, zu betrachten und zu bearbeiten (drehen; beschneiden; runterrechnen und als eMail- anhang verschicken). ab welcher preisklasse/ welcher mindestkonfiguration werde ich denn da glücklich?

  • admin

    @ #82 peter: Also, mit den JayBook geht das unter Umständen – Du kannst einige Kameras mounten und Du kannst unter Umständen z.B. auch eine SD-Card aus der Kamera mounten.
    Worauf kommt es an? Zumindest bei der SD-Card darauf, dass sie über das FAT-Dateisystem verfügt. Ich kann z.B. Bilder von meiner Koadk EasyShare (Modell habe ich jetzt nicht im Kopf) problemlos verwenden.
    Wenn Du es so machst, dann hast Du aber mit zwei Schwierigkeiten zu rechnen:
    – Befindet sich im JayBook die Speicherkarte der Digicam, musst Du mit dem internen Flashspeicher arbeiten. Der fällt mit 2 GB aber nicht allzu üppig aus. Und da hier auch Systemdateien und ggf. andere Installationen hinterlegt sind, stehen Dir auch nicht die vollen 2 GB zur Verfügung.
    – Der mitgelieferte Bildbetrachter ist irre langam! Das kann auch an dem nicht ganz so prallen Prozessor/Hauptspeicher liegen. Über selbst simpelste Bildbearbeitung (Zuschneiden etc.) brauchst nicht nachzudenken…

    Alternativen? Meines Erachtens dürfen es mindestens 1 GB Hauptspeicher und 1 GHz Prozessortakt schon sein. Mit einem XP solltest Du i.d.R. auch sonst keine Probleme haben…

    Auf der sicheren Seite bist Du natürlich, wenn Du Dir die Hardware-Mindestanforderungen Deiner Kamera nebst Specs der mitgelieferten Software anschaust und einhältst.
    Dann kannst Dir, abhöngig von der Kamera auch ansehen, ob das Modell Deier engeren Wahl solche Features wie Cardreader etc. mitbringt…

  • Lothar

    Das mit der Bildbearbeitung auf dem Jaybook (und das gilt wirklich für JEDES Netbook!!) kann man getrost vergessen. Dafür waren solche Minis auch niemals gedacht. Selbst Bildbetrachtung strapaziert gelegentlich gehörig die Nerven, aber man kann es für Notfälle sicher mal in Kauf nehmen…

    Ich selbst benutze für die transportable Bildbearbeitung einen DualCore Intel Laptop mit XP Pro und 2 GB RAM (HD ist heutzutage sekundär). Aber für Adobe Photoshop Elements oder solche Kaliber reicht das auch nicht wirklich. Und wenn mit „Bildbearbeitung“ nur Bildgröße zurechtschneiden oder leichtes Aufhellen gemeint ist – das geht natürlich….

  • Lester

    Hallo,
    erst einmal vielen Dank an die Leute, die sich hier so viel Mühe geben und Informationen zum Jay-Tech 9901 posten.
    Ich habe auch ein solches Gerät, welches ich zum Abrufen von Infos aus dem Internet über WLAN nutze. Das funktioniert bestens.
    Jetzt möchte ich mit dem Gerät noch gerne unterwegs online gehen, aber ich bekomme weder meinen N24-Surfstick (Huawei E160e) noch eine Verbindung über mein Handy (LG KP500), was über USB mit dem 9901 gekoppelt ist, zum Laufen. Auf dem 9901 wird in beiden Fällen unter „3GModem“ einfach nichts zur Auswahl angezeigt.
    Hat jemand eine Idee?

    VG Lester

  • Biker

    Hi Folks,
    Sehr informativ, was Ihr hier schreibt. Es ist eine kleine verschworene Gemeinschaft, die diese kleine Wunderding favorisieren. Auch bei mir zu Hause ist eines seit gestern vorhanden.

    Leider habe ich es noch nicht fertig gebracht, WLAN mit fester IP zu aktivieren (an meinem Router ist DHCP abgeschaltet !). Es wäre daher super, wenn mir jemand verrät, wie man es schafft, die IP fest einzugeben. Bei mit steht da nur IP: fest vergeben, Adresse: 0.0.0.0, Subnetz 0.0.0.0, Gateway 0.0.0.0. Obwohl ich alles korrekt eingegeben hatte, bleibt nur der Nameserver von allen meinen eingegeben Daten erhalten.
    LAN über Kabel funktioniert einwandfrei.

    Übrigens: Über „Start“ -> „Ausführen“ kann man CMD eingeben, dann erhält man die Kommandozeileneingabe und kann z.B. ein „ping“ absetzen… (und einiges andere!)

    Ich habe aber auch was informatives für diejenigen, die gerne eine „Große“ Festplatte an die USB-Anschlüsse des Jaytech anschliessen möchten.
    Hier das Ergebnis meiner Recherche zu externen USB-Laufwerken bei Windows CE6.0:
    Grundsätzlich „werkelt“ Windows CE6.0 mit dem neuen Filesystem exFAT (extended FAT) welches speziell für Flash-Speicher entwickelt wurde und auf so kleinen Systemen für optimale Verhältnisse sorgt. Es ist zu FAT32 kompatibel, zu NTFS aber NICHT !!! Daher werden auch NTFS-formatierte Datenträger NICHT erkannt (wie ja auch schon einige von Euch oben bereits ausgeführt haben.

    Es gibt aber den herrlich schönen Weg, Windows XP SP2/SP3 zu patchen
    (siehe hier: http://www.ghacks.net/index.php?s=Windows+XP+exFAT+File+System+Driver).

    Da exFAT (auch FAT64 genannt) fast die gleichen Daten wie NTFS zur Verfügung stellt (Sicherheit, Dateigröße, Länge der Dateinamen etc.) bietet es sich als gemeinsame Basis zwischen dem Jaytech und einem Windows XP-PC an.
    Ich möchte das Jaytech als MP3-Jukebox mit externer großer Festplatte nutzen. Deshalb werde ich mit exFAT weiter experimentieren …

    Gruß vom Biker

  • monsum

    Hallo, habe auch den Jay-Tech. Mit dem Briefkasten kann ich Freenetkonto
    abrufen, aber keine mails versenden. Mit npop das gleiche. Gibt es dazu eine
    Erklärung und wenn eine Lösung? Desweiteren, wie kann man Programme
    installieren, ftx-browser ging ohne Probleme aber z.b. Opera mini und skyfire
    funktionieren nicht. Gibt es irgendwo eine Anleitung? Danke im voraus für
    eure Antworten! mfg monsum

  • gublu

    Hallo!
    Als „alter Windows-CE-Hobbyist“ stehe ich dieser chinesischen Renaissance der Handheld-PCs auch eher positiv gegenüber.
    Finde toll, dass es auch ein Forum gibt, dass solchen ausgefallenen Konzepten auch eine Chance einräumt 😉

    Seit Erscheinen der Klassiker wie HP Jornada (ab 710 bzw. in der großen Bauform 820 mit StrongArm-CPU) sind ja fast 10 Jahre vergangen.
    Aber die namhaften Computer-Unternehmen in Eurpoa, USA, Japan, die diese Geräte massiv auf den Markt gebracht haben, scheinen Windows CE wohl abgehakt zu haben.
    Und nun der chinesische Vorstoss …
    Wenn man bedenkt, dass diese Handheld PCs damals locker so ca. 800 EU gekostet haben und man
    jetzt ein in Soft- und Hardware aktualisiertes System für ca. 100 EU bekommt, ist das schon
    eine günstige Entwicklung, wenn damals auch die Verarbeitung qualitativ etwas besser gewesen sein mag.

    Tatsächlich kann man die alte Software für die Handheld-PCs mit StrongArm-CPU wie HP Jornada 710/720/728 und 820 ab Windows CE 2.11 (die ja teilweise auch Kultstatus erlangt haben) auch
    auf dem WinCE-6er Jay-Book zur Installation bringen.
    Allerdings hat bei mir die alte PC-Verbindung via Active-Sync (früher über ein serielles RS232-Kabel, jetzt wohl mit USB-Kabel) nicht mehr funktioniert, obwohl es in England ein
    sehr ähnliches Gerät gibt, bei dem so etwas noch funktioniert: CNM-Book (mit Mips-Linux oder auch ARM-WinCE).
    Auf dem Jay-Book findet sich zwar ein Verbindungs-Icon „ActiveSync“, das über COM6:
    verbinden soll, doch habe ich den Sinn noch nicht entschlüsseln können.

    Also muss man sich jetzt die alten Software-Pakete für Windows CE, die .CAB-Dateien, von Hand auf das Jay-Book kopieren.
    Wenn man sie dann anklickt, startet die Software-Installation.

    Nur stellt man leider fest, dass die Installation vieler .CAB-Dateien abbricht, mit einer Fehlermeldung, dass das System nicht kompatibel sei, obwohl die vom PocketPC rüberkopierten
    .EXE-Datei supergut auch auf dem Jay-Book laufen.

    Das liegt daran, dass man beim Jay-Book die Prozessor-Class-ID geändert hat: bei den
    klassischen alten Geräten war das StrongARM1110 (z.B. HP Jornada 720), beim Jay-Book ist
    dies: ARM920.
    Und der WinCE-Installer wertet das dann als „inkompatibel“, obwohl die meisten Proggis
    wunderbar laufen wegen der ARM-CPU-Kompatibilität.

    Also was machen?
    Ganz einfach: man nehme einen Hex-Editor und überschreibe im Header der .CAB-Datei die
    Processor-Class-ID, die der WinCE-Installer checkt.
    Und schon installiert die .CAB-Datei so, als wäre sie für das Jay-Book gemacht worden.

    Freude für alle, die ihre alten WindowsCE-Software-CDs noch nicht entsorgt haben.

    Und nicht vergessen:
    „Help is in vain if you are a gadget nut.“

    Viele Grüße
    gublu

  • Lester

    ***Update zu #85 ***

    Hallo,
    habe jetzt zwei Surfsticks am 9901 zum Laufen gebracht. Einmal den N24-Surfstick (Huawei E160e) und den aktuellen Prepaid O2 Surfstick (Huawei E1550). Beide Sticks konnte ich mit der original O2 SIM ,die dem O2 Surfstick beigefügt war, problemlos nutzen (der N24-Stick hatte kein SIM-Lock). Weiterhin konnte ich beide Surfsticks auch mit einer Klarmobil-SIM (ebenfalls O2-Netz) problemlos am 9901 einsetzen.
    Was bislang nicht funktioniert, ist der N24-Surfstick (Huawei E160e) mit der mitgelieferten Vodafone-SIM. Warum, wüsste ich selber gerne, aber vielleicht hat ja hier jemand eine Idee?
    Die Nutzung meines Handys (LG KP500) über USB, als Modem, scheitert bislang daran, dass der 9901 nach einer Treiberdatei verlangt, die es wahrscheinlich für Windows CE nicht gibt.
    Wenn ich mehr herausfinde, melde ich mich wieder.
    Gruß Lester

  • Mathias

    Also was machen?
    Ganz einfach: man nehme einen Hex-Editor und überschreibe im Header der .CAB-Datei die
    Processor-Class-ID, die der WinCE-Installer checkt.
    Und schon installiert die .CAB-Datei so, als wäre sie für das Jay-Book gemacht worden.

    Freude für alle, die ihre alten WindowsCE-Software-CDs noch nicht entsorgt haben.

  • Mathias

    @gublu
    „Also was machen?
    Ganz einfach: man nehme einen Hex-Editor und überschreibe im Header der .CAB-Datei die
    Processor-Class-ID, die der WinCE-Installer checkt.
    Und schon installiert die .CAB-Datei so, als wäre sie für das Jay-Book gemacht worden.“

    Könntest Du das eventuell näher erklären? Ich habe eben eine CAB-Datei in den Hex-Editor geladen und nach dem Eintrag „StrongARM1110“ (oder Abwandlungen davon) gesucht. Einzige Einträge lauteten auf „ARM“, die ich dann durch „ARM920“ ersetzt habe. Dennoch bekam ich wieder die Meldung, dass die Datei nicht für CE geschrieben sei. Ich werd’s nochmal mit einer anderen versuchen, doch glaube ich, dass ich da was nicht richtig verstanden habe.

    Gruß

    Mathias

    PS: Admin, bitte den vorherigen Eintrag löschen. Ich hatte aus Versehen die Entertaste erwischt, bevor ich fertig war! Danke!

  • gublu

    *** Antwort auf #90 ***
    Hallo Mathias!
    Ich muss mich entschuldigen, weil ich doch die Details ausgelassen habe.
    Ich habe nicht die tatsächlichen Processor-Class-IDs angegeben, denn das sind hexadezimale 2-Byte-Werte, sondern nur deren Bedeutung.
    Für ARM920 (wie beim Jay-Book) ist das der Wert 0x920 (mit „0x“ leite ich hexadezimale Zahlen ein), dezimal also 2336.
    Beim alten StrongARM1110-Prozessor ist dies 0xA11 (dezimal 2577).

    Wenn Du also ein altes Software-Installations-Archiv, also die .CAB-Datei, für die alten Windows-CE-Handhelds mit ARM-Prozessor hast (z.B. HP Jornada 710/720/728/820 mit Windows CE 2.11 oder 3.00), versuche sie folgendermaßen zu patchen:

    Öffne die .CAB-Datei mit einem Hex-Editor.
    Dann suche am Anfang den Header-String „MSCE“.
    Jetzt suche in den nachfolgenden Bytes die Processor-Class-ID für den alten Intel StrongARM SA 1110, also den Hex-Wert 0xA11; beachte aber, dass alle Byte-Werte „umgedreht“ in einer Datei erscheinen.
    Suche also die Byte-Folge: 11 0A.
    Überschreibe diese dann durch die Byte-Folge: 20 09 (für den Wert 0x920 als Processor-Class-ID des ARM920 im Jay-Book).

    Das so gepatchte .CAB-File müsste dann auf dem Jay-Book installierbar sein.
    Bei mir liefen die meisten einwandfrei. Nur ganz wenige brachen mit Fehlermeldung ab.

    Du kannst ja mal posten, ob es bei Dir auch funktioniert hat.

    Viele Grüße
    gublu

  • gublu

    *** Nachtrag zu #91 ***

    Hallo Mathias!
    Bevor Du das .CAB-File patcht, musst Du sicher sein, dass es eins für Windows-CE-Systeme mit ARM-CPU ist.
    Es gibt auch .CAB-Dateien für das „richtige“ MS-Windows (95/98/XP/…).
    Die sind natürlich auf Intel-Prozessoren ausgelegt und völlig inkompatibel zu den kleinen „Taschenrechnern“.
    Früher gab es für die WinCE-Geräte eine PC-Verbindungssoftware „ActiveSync“.
    Man verband den PC mit dem Handheld über ein serielles Kabel (bzw. Infrarot) und konnte dann die PIM-Anwendungen mit ihren Entsprechungen auf dem PC (z.B. MS Outlook) synchronisieren oder Dateien austauschen.

    Umfangreiche Programme wurden mittels einer Setup-Datei installiert:
    Man besorgte sich das Programm, meist ein ZIP-Archiv, entpackte es und doppelklickte auf die Setup-Datei, wodurch indirekt ActiveSync gestartet wurde.
    Dieses überprüfte dann, ob die zu installierende Software mit dem angeschlossenen Handheld kompatibel war.
    Falls ja, wurde die zum Handheld passende .CAB-Datei auf diesen übertragen und dann dort installiert.
    D.h. für ein Programm gab es dann im Paket eine Handvoll .CAB-Dateien, eben für jede Processor-Variante (z.B. ARM, SH3, SH4, Mips, …) eine.
    Und Du brauchst die für den ARM-Processor (erst ab Windows CE 2.11).

    Viele Grüße
    gublu

  • Mathias

    @gublu
    Danke für die Hilfe!
    Ich war also beinahe auf dem richtigen Weg, habe die CAB-Datei mit dem Hex-Editor geöffnet und nach Zeichenketten gesucht. Nur waren das nicht die richtigen und die Reihenfolge hätte mich sicherlich auch noch irritiert.

    Ebenfalls viele Grüße

    Mathias

  • Lothar

    Nur mal als Hinweis, das ActiveSync heisst nun (unter Win7) „Windows Mobile Gerätecenter“ und ist zwar nicht mehr automatisch vorinstalliert, kann aber bei MS kostenlos als Teil der Live-Suite heruntergeladen werden. Es funktioniert einwandfrei mit dem Jay-Book.

    Lothar

  • Lester

    Hallo zusammen,
    habe gerade gesehen, dass Jay-Tech jetzt sogar eine Anleitung zur Thematik „Surf-Stick am 9901“ eingestellt hat. Hier der Link:
    „http://www.jay-tech.de/jaytech/public_html/upload/images/support/full/Surfstick_info_22072010.htm“
    Die Aussage, dass derzeit nur der Huawei E1550 und E180 funktionieren, ist allerdings nicht richtig. Wie Rudolf unter #52 berichtete, funktioniert auch der E169. Weiterhin habe ich, wie in #89 mitgeteilt, auch den E160e erfolgreich getestet.

    Lester

  • Lothar

    @Lester: E160e kann ich auch bestätigen. Funktioniert super!

    Lothar

  • Lothar

    Hm, mal eine Anregung/Bemerkung von mir. Ich finde es hervorragend, dass sich hier zunehmend Leute einfinden, die dem Jay-Book eine CHance geben und die Qualitäten des kleinen WInzlings schätzen lernen…. Aber: wir sind hier ja eigentlich in einem Blog (der dazu noch wegen eines Artikels entstanden, ist in dem sinngemäß gesagt wird: lasst bloss die Finger vom Jaybook, alles Müll… siehe ganz oben!) und nicht in einem Forum. Das hat auch gewisse Einschränkungen, z.B. was das Starten von richtigen Threads angeht.

    Hat jemand eine Idee, wo man ein solches Forum „aufmachen“ könnte? Das Jay-Book als Thema sozusagen? Irgendein Netbook-Forum oder so?
    @admin: ist nicht böse gemeint, aber wenn man deinen Artikel am Anfang liest kennt man ja deine Vorbehalte – das ist auch dein gutes Recht 🙂

    Lothar

  • admin

    @Lothar – Kein Problem.
    Ich habe mir das 9901 inzwischen aus einem „Basteltriebimpuls“ gebraucht, aber quasi neuwertig, gekauft. Ich wollte dem obigen Post eigentlich nichts hinzufügen, tue das aber trotzdem noch einml kurz:
    Die Performane des 300 MHz-Prozessors ist natürlich nicht optomal, aber doch besser als erwartet. In dieser Hinsicht revidiere ich meine Vorbehalte. Das Nadelöhr des 9901 ist aber unbestitten der RAM – er langt bei mir für vieles nicht aus.
    Über die Vorzüge von Softmaker-Sachen habe ich mich schon geäußert – meines Erachtens ist diese vorinstallierte Softmaker-Office-Suite das Feature, das dem Gerät einen echten Gebrauchswert verleiht. Ohne Textmaker wäre das 9901 für mich ein Spielzeug.
    Das Betrachten von PDFs ist m.E. elend langsam. Nicht besser sieht es mit dem Bildbetrachter aus. Die Fotos meiner echt alten 4-Megapixel-Kamera öffnen unglaublich langsam! Mal schnell durch ein paaar Fotos browsen ist ein Geduldsspiel, das 9901 ist mit dabei sogar schon einmal abgeschmiert.
    Das mag den Aku geschukdet sein, aber irgendwie will mir die Sache doch nicht in den Kopf: 1999 hatte mein Rechner in etwa folgende Konfiguration: 400 MHz Intel-CPU, 64 MB RAM, Win 98. Terratec 16-Bit Soundkarte. USB 1.0.
    Klar, das war ein Desktoprechner und nicht so klein wie das 9901, klar, ich verläre mit sicherheit die Leistung meines Heim-PCs, aber so langsam kam mir die iste wirklich nicht vor.

    Leider ist mir bis jetzt noch nicht gelungen, einen Alternativbrowser zu installieren. Über einen Link zu einem Guten Browser würde ich mich sehr freuen.

    Mit dem vorinstallierten IE machen mir eigentlich nur für Telefone optimierte Seiten Spaß. Die normale Twitterseite – langsam. die mobile Version – akzeptabel. SPON – laaaangsam!! Spiegel Mobil – ok.
    Aberdas ist doch der Knackpunkt: SPON will ich am Netbook lesen und Spiegel mobil am Handy.
    Oder bin ich hier zu verwöhnt, zu kritisch?

    Wie gesagt, wen ihr für das 9901 einen guten und fixen Browser und einen Twitterckient und gerne auch einen Wodpressclient habt – Links werden mit Kusshand entgegengenommen!

    Das mit Youtube im externen Player ist auch so eine Sache – immerhin, es geht.
    Wenn ich aber ein vimeo-Video sehen will, ist schon wieder Schicht 🙁

    Ich habe keine Vorbehalte gegen einen Umzug der Diskussion in ein Forum – das ist für mich absolut legitim (zumal ich gar nicht weiß, ob Google die Kommentare sauber indesxiert). Dass sich hier so eine rege Diskussion entwickelt, damit hätte ich nicht gerechnet! Aber es wird, so denke ich, auch irgendwan uniübersichtlich.

    Wenn ihr kein passendes Forum für den 9901er findet, stoßt mich kurz Bescheid, dann mach ich auf meinem Space schnell ein php-Board für Euch auf – das ist ne Sache von einer Stunde und frißt kein Brot 🙂
    Meine Mailadresse hat Mathias und im Impressum hier steht auch eine.

    Ich freu mich jedenfalls sehr über die Diskussion hier und Eure vielen guten Inputs!

  • gublu

    *** Antwort auf #95 ***
    Hallo Lothar!
    Danke für die Info.
    Ich habe noch ActiveSync 4.5 unter Windows XP.
    Wie verbindest Du das Jay-Book mit dem PC?
    Geht das auch über USB-Kabel?
    Im ActiveSync-Verbindungsmodul ist auf dem Jay-Book COM6: eingetragen.
    Welcher Anschluss ist das?
    Für eine weitere Info wäre ich Dir doch sehr verbunden.
    Viele Grüße
    gublu

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