Ab Montag bei Netto: Das JAY tech Mini-Netbook für 99 Euro
Man erzählte mir heute, dass man in den Werbeprospekten gesehen habe, dass ein Discounter ein Netbook für 99 Euro im Angebot habe. Also habe ich mal die Wurfsendungen im Hausflur durchgesehen und bin tatsächlich fündig geworden:
Ab Montag, den 21. Juni gibt es also bei Netto das „JAY tech Mini-Netbook“ für 99 Euro.
Die Wurfsendung ist aber mit Informationen über die Ausstattung recht sparsam: Als Betriebssystem wird Windows CE verwendet, das Display soll 7 Zoll groß (oder klein) sein und das Netbook soll über 3 mal USB 2.0, einen SD-Kartenslot und WiFi verfügen. Und dann ist noch eine Softmaker Office Suite vorinstalliert. Das klingt ja ganz nett – aber: Was kann das Netbook denn wirklich? Ich habe das ganze Prospekt durchgesehen (mache ich sonst nie), aber keine weiteren Informationen gefunden.
Also schnell auf die JAY tech-Webseite geguckt und das Modell „9901“ gefunden. Das könnte es sein. Die technischen Daten stimmen, soweit angegeben, überein und das Produktfoto sieht identisch aus. Ich gehe davon aus, dass es sich beim Netto-Angebot um dieses Netbook handelt, sicher weiß ich es aber nicht.
Zuerst einmal erscheint das Netbook sensationell günstig – aber wenn man sich die Specs des „9901“ ansieht, kommen Zweifel: Als Prozessor wird ein 300 MHz langsamer VIA 8505 angegeben, diesen Prozessor kenne ich nicht – aber 300 MHz scheint mir doch sehr langsam, wenn man sich vor Augen hält, dass aktuelle Smartphones gerne mit 400 oder 500 MHz getaktet sind. Auch die 128 MB Arbeitsspeicher sind eine echt knappe Nummer – bei so wenig RAM ist es dann auch schon wurscht, dass es sich um schnellen DDRII-Speicher handelt. Und der „9901“ erweist sich auch beim Speicher als echtes Sparbrötchen: 2 GB „Flash-Festplatte“ sind verbaut – au weia! Als kleiner Trost mag aber gelten, dass das Netbook mit dem eingebauten SD/SDHC-Cardreader bis zu 32GB große Speicherkarten mounten soll.
Verspricht schon die Hardware keine auch nur annähernd zeitgemäße Performance, so muss man erst mal einen Blick auf die Software riskieren: Windows CE. Dieses Betriebssystem hatte ich in 2003 mal auf meinem damaligen Qtek 2020-Handy (damals mit einem 400 MHz-Prozessor). Windows CE bedeutet auch, dass „normale“ Windows-Software nicht lauffähig ist. Schnell mal OpenOffie, Firefox, Thunderbird o.ä. nachinstallieren ist also nicht. Lest Euch dazu auch mal den Wikipedia-Artikel zu CE durch.
Mit knapp 600 g ist das Netbook erstaunlich leicht – aber es ist auch nicht viel Technik drin. Der 1800 mAh starke Akku soll das Netbook über 2 Stunden mit Energie versorgen. Das Display löst nach Herstellerangaben 800 x 480 Pixel auf – das ist nicht prall, aber in Anbetracht der Tatsache, dass mit dem Netbook halbwegs ergonomisch gearbeitet werden soll, vertretbar.
Fazit: Wenn es sich beim Angebot von Netto um das „9901“ handeln sollte, was nicht sicher, aber doch sehr wahrscheinlich ist, kann ich nur sagen: Spart Euch den Hunderter. Zwar ist ein Netbook zu diesem Preis sehr verlockend, was man damit aber effektiv und sinnvoll anstellen kann, dürfte sich in einem recht überschaubaren Rahmen halten. Die Hardwaredaten stimmen einfach nicht mit den Anforderungen auch nur halbwegs moderner Software überein. Windows CE ist ein Betriebssystem, dass meines Erachtensnicht die für ein Netbook nötige Flexibilität nicht aufweist. Ob sich mit diesem Gerät zum Beispiel YouTube-Videos ansehen lassen (und das ruckelfrei), ist offen. Auch bleibt zu fragen, wie viele Peripheriegeräte mit nativen Treibern für CE angeboten werden (ich kann mir nicht vorstellen, dass es z.B. einen DVB-T Stick gibt, der mit dieser Minimalkonfiguration arbeitet und CE-Treiber mitbringt – in diesen Tagen möchte man aber gerne mal ein WM-Spiel auf dem Netbook gucken). Hauptspeicher und Prozessorleistung sind äußerst knapp bemessen. Für etwa 150 Euro mehr bekommt man schon zeitgemäß ausgestattete Geräte. Ich denke, dass der sehr günstige Preis einen zu großen Tribut in Sachen Performance und Flexibilität fordert.
Kleiner Witz am Rande: Auf den Webseiten von Netto scheint man sich dessen bewusst zu sein und bewirbt das Gerät gar mit einem Kampfpreis von 99 Cent! 😉


Vielen Dank für den Beitrag, sehr intressant
vielen Dank..
ich war schon Feuer und Flamme…
nun bin ich froh dass ich deinen Artikel gelesen habe:-)
Schönern Sonntag
Tina
Diese mootbok hat mir gefallen ich werde es kaufen
danke für deine ausführliche beschreibung. ich war am überlegen das teil bei netto zu kaufen, aber nach deinen tollen infos hat sich der kauf erledigt. vielen dank für deine mühe.
danke dafür! ich hatte überlegt, mir das teil zu kaufen, aber durch den artikel werde ich davon ablassen. die chance auf einen fehlkauf ist zu hoch…
Danke für die Information. Da mir ein Mini-Laptop von Medion geklaut worden ist, wäre ich fast auf das Netto-Angebot reingefallen.
Interessiert wäre ich an den „zeitgemäß ausgestatteten Geräten“ für ca. 150,- €. Wo bekomme ich die? Saturn u. Co. bieten grundsätzlich erst ab 399,- € an.
Danke! Ich hab das Ding grade eben im Prospekt gefunden, und hab mich schon gewundert, was das wohl voll für ein Ding ist. Naja, gut, ich lass da lieber auch mal die Finger von. Danke für deine Info!
Mfg, Dennis
Quasi die Netbooks für die Hartzer 😉
Passt ja zu deinem Eintrag „Computer fürs Volk“, oder so ähnlich
😉
ich kann dem nur zustimmen, ich habe mir z.b. vor der wm bei pearl das gsmart t600 handy besorgt (prozessor 400 mhz) mit dvbt integr. und es liefert echt super bilder dazu noch eine 2mp kamera, windows mobile 6 pro, office mobile suite, wlan, mp3 und wideoplayer und noch einiges mehr, das ganze für derzeit 169,90 euro ach ja und telefonieren kann man damit auch ich denke damit fährt ma jedenfalls besser als mit diesem netbook von jtech.
Thorsten…den Satz: „Quasi Netbook für die Hartzer“ finde ich frech. Hartz IV Leute sind kein Abschaum oder können sich für „Mist“ kaufen.
Dem Admin kann ich nur Danke sagen für die gute Ausführung über das Netbook. Als Laie schaut man schon auf den Preis, möchte aber trotzdem ein gut ausgestattetes und „modernes“ (d. h. mit neuer Software) Netbook haben.
Ich werde den 100er sparen und auf ein gutes, günstiges Angebot warten.
Hey,
naja sagen wir mal so. Bei Usern die wirklich keine Anhnung vom Fach haben, ist das nur eine Abzocke. Für User die Ahnung haben, kann es ein schönes zweit-Gerät neben einem normalen Notebook sein. Denn Windows CE wird wohl nicht nur drauf sein, um die Performance zu bekommen, sondern vorallem wegen den Kosten. Denn 300 mhZ und 128 Mb Ram -> da bekommt man noch ein abgespecktes XP drauf, was einigermassen flüssig läuft und dann bekommt man auch alle Geräte, etc. am laufen. Nur der Akku ist echt fürn Arsch. Wer das Ding für Nebenher nutzen möchte, auf Fahrt und soweiter, braucht normalerweise mehr Akkuleistung.
Ich schau es mir auf jeden Fall morgen mal an, lasse es aber wegen dem Akku wahrscheinlich liegen.
mfg
mdenver
Ich suche ein Netbook, welches ich nur zum Musik hören benutzen möchte. Es soll eine externe Festplatte angeschlossen werden mit ca. 200GB an Musik. Denkt ihr, das Netto Netbook packt das? Gibt es vernünftige Musikmanager für Windoof CE?
Rechner fürs Volk .. auf zum Bezugsscheinverteilen
Wenn ich nur ins Internet zum Surfen will, ist das Gerät dann OK ?
sogar mein Handy (!!) hat eine bessere Leistung als dieses Netbook 🙁
hab noch eine frage wie lang dauert es ca. bis es eine seite aufschlägt
@Rolf: Ich habe „für 150 Euro mehr“ geschreiben. Es gibt für 150 Euro mal immer wieder ein Schnäppchen mit Linux drauf, aber da würde ich auch sehr genau draufschauen. Bei Amazon bist Du mit 220 Euro (ca. Tagespreis) dabei – http://www.amazon.de/Lenovo-IdeaPad-Netbook-1-6GHz-schwarz/dp/B003922YZ0/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=ce-de&qid=1277063052&sr=8-1 1,6 GHz, 10,1″ Display, WLAN, XP Home…
Ich will jetzt nicht für exakt dieses Netbook Werbung machen, in der Ausstattung und Preisklasse bekommst Du immer wieder was. Das ist nur ein Beispiel für einen Preis und eine Ausstattung, die ich persönlich für meine Zwecke gut finden würde. Da legst Du halt etwa 120 Euro drauf im Vergleich zum Netto-Gerät.
@Elke: Das musst Du selbst entscheiden. Internetsurfen und „statische Seiten“ anklicken, das geht bestimmt. Für CE gibt es als Alternativbrowser auch Opera, da hatte ich mit Flash aber immer wieder Probleme drauf… und vergiss nicht, dass der Hauptspeicher sehr knapp bemessen ist.. Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob das Spaß macht (ich denke da an Youtube, Browsergames wie dieses Farm-Spiel…)
Na,dann lass ich mal die Finger davon weg.Danke für die Antworten:-)
Kann man mit dem Mini Notebook schreiben (Word)? Kann man den Text mittels eines USB Sticks auf einen richtigen PC bringen? Wenn man dieses Notebook also nur als Schreibmaschine nutzt, ist dann der Kauf in Ordnung?
mdenver, mit dem Akku hast Du sicherlich Recht. Mit de XP – naja, hatte selbst mal auf einer 400MHz/128 MB RAM – Konfiguration XP Home mit abgespeckter Grafik laufen – das funktionierte, ganz klar. Aber richtig performed hat es nicht. Von Abzocke will ich noch nicht mal sprechen, Du zahlst hundert Euro und Du kriegst für 100 Euro Performance (wie bei einem 100-Euro-Handy halt auch). Ich behaupte: Diese Performance ist aber so knapp kalkuliert, dass Du damit im Alltag nicht immer Spaß haben wirst. Und was mich – gelinde gesagt – etwas ärgert, ist, dass Netto in seinem Prospekt keine Zeile über RAM, über Grafik und Prozessor verliert. Du siehst der Kiste ja nicht an, ob da ein 1,6GHz-Prozessor drin werkelt oder Du mit 300 MHz „abgespeist“ wirst. Mir persönlich sind 300 MHz aber definitiv zu wenig.
Wenn man dieses Notebook holt empfiehlt sich Linux drauf zuspielen.
Damit lässt sich schon mehr anfangen als mit Windows CE.
Irgend jemand hat gesagt das man doch noch Windows XP drauf machen kann.
Dieses Netbook nutzt einen ARM Prozessor. Normale Windows Versionen sind deshalb nicht nutzbar.
@theo: Verstehe ich Deine Frage richtig, dass Du mit Word arbeiten willst? Ein „normales“ Office 97 oder 2003 oder 2008 bekommst Du unter CE nicht installiert. Aber es liegt ein Textverarbeitungsprogramm von SoftMaker bei.
Ich kenne die CE-Version von TextMaker nicht, aber TextMaker am PC ist durchaus in Ordnung.
Über das Office von Softmaker für CE liest Du hier mehr, kannst Dir Screenshots ansehen:
http://www.softmaker.com/english/ofc_en.htm
SoftMaker ist eine Nürnberger Firma, deren Produkte eine gute Reputation genießen (nein, ich arbeite nicht für SoftMaker).
Zurück zu Deiner Frage: Ich denke, es ist kein Problem, Deine Texte in Textmaker zu tippen und die dann in Word am PC nachzubearbeiten.
Aber es kann Dir passieren, dass es Dir die Formatierung durcheinanderwürfelt. Wenn das für Dich kein Problem ist – nur zu!
Lino, ist der „VIA 8505“ ein ARM? Hast Du einen Link für mich? Merci!
@ #16: Das hängt nicht allein vom Netbook sondern mehr von der Geschwindigkeit Deiner Internetverbindung ab.
Hallo admin, vielen Dank für deine Antwort. Du scheinst ja viel Ahnung zu haben. Ich werde mir das mini notebook holen, denn für aufwendigere Sachen habe ich einen PC und ein Notebook. Ich brauche wirklich nur eine kleine Schreibmaschine. Und dein Link war sehr informativ.
Theo, wenn Du es hast, schreib doch mal hier kurz, wie es ist, was das Display taugt und wie es verarbeitet ist. VG,
Hallo Leute,
einige Kommentare zu dem Mini Notebook von JAY-tech sind aus Unkenntnis der Materie nicht sonderlich hilfreich, einige liegen sogar weit daneben, vorallem wenn man aus dem „günstigen“ Preis Schlüsse auf die Zielgruppe schließt.
O.k., ich bin seit vielen Jahren User mobiler Technik, habe die PocketPCs und mobilen Handhelds der ersten Generation genutzt. Seit weinigen Tagen habe ich das JAY-tech in Nutzung (das gab es ja vor einigen Tagen auch bei REAL) und eines sollte klar sein: Wer von Windows CE keine Ahnung hat und auch keine Geduld, der sollte die Finger von dem Teil lassen! Eine 300 MHz CPU klingt natürlich nicht nach Flitzer, das isses auch nicht, aber für CE ist das ausreichend. Die Softmaker Suite mit Textmaker, Planmaker und Presentations steht einer Desktop-Version in nichts nach! Knackpunkt hier ist lediglich die knappe Speicherbemessung mit 128 MB, die das Öffnen/Bearbeiten/Ansehen größerer Powerpoint- oder ander Office-Dokumente zu einer Geduldsprobe macht. Da auf dem Mini außerdem noch der TCPMP-Player (später als Core-Player bekannt) installiert wurde, ist das Teil im LAN oder WLAN sehr gut als Internetradio oder natürlich auch als MP3-Player zu nutzen. Angeschlossen an eine Stereoanlage ist der Klang ganz ansprechend. Die Mailsoftware (ebenfalls von Softmaker) beherrscht das übliche POP3, leider kein IMAP und keine SSL-Verschlüsselung. Da muss man sich durch Alternativen wie nPOP (Freeware) abhelfen. Ins Internet geht es mit einer angepassten Version des Internet Explorers 6, über den ichgerade hier eingeloggt bin und diesen Kommentar schreibe.
Ich habe sowohl ein Notebook, ein Netbook und ein Smartphone. Das kleine Schwarze hier füllt die Lücke zwischen Netbook und Smartphone, es ist kein Renner aber – nach meiner bescheidenen Meinung als „Freak & Sammler“ – sein Geld gerade noch wert, vorausgesetzt, dass man sich etwas damit auskennt und/oder dazulernen will!
Gruß
Mathias
@egal: Na zuerst einmal hast Du den ganz normalen Windows Media Player für CE.
Dann gibt es auch noch den Pocketplayer. Hier kommt es lt. Webseite (http://www.pocketplayer.de/index.php?site=download&lang=de) darauf an, welcher Prozessor verwendet wird. Lt. Hint von Lino arbeitet man am Netto-Netbook mit einem ARM, theoretosch sollte das klappen. Es könnte aber Probleme mit der CE-Version geben (Netto-Netbook: 6.0, Pocketplayer: stable unter 3.0). Ob es also wirklich geht, kann ich nicht sagen – ausprobieren.
Du findest via Google etliche Medienplayer für CE. Aber Achtung: Windows CE ist nicht gleich PocketPC!! Die Versorgungslage für PocketPC sieht schon mal um Welten besser aus als die für CE. Ich habe nach einer ersten Suche den Eindruck, dass viel aus dem Medienplayerbereich für CE in den Jahren 1999 bis 2004 released wurde…
Generell: Lies mal diesen Link hier: http://www.pcwelt.de/start/mobility_handy_pda/archiv/64493/microsoft_bohrt_seine_mobile_plattform_auf/
Was will ich damit sagen? Du kaufst Dir ein Netbook, arbeitest aber mit einem Betriebssystem, dass auf Handhelds und günstigen Smartphones im Jahr 2007 und 2008 Standard gewesen ist. Zudem hast Du aber noch eine Hürde zu nehmen: Auf den meisten Handys und Mobiltelefonen läuft PocketPC, das auf Windows CE aufsetzt. Du hast aber nur CE! Jetzt musst Du eine Software finden, die unter CE, nicht unter PocketPC läuft (und das tut, wass Du willst – und die nicht aus der Steinzeit stammt…).
Jetzt schalte ich mal in den Glaskugel-Mode: Durch den Siegeszug des iPhones fokussieren sich auch die Ressourcen der Entwickler auf selbiges. Ich halte es für durchaus vorstellbar, dass in Zukunft nicht mehr die Welt für CE entwickelt wird…
Eine mögliche Problemlösung kann natürlich sein, ein Linux aufzuspielen. Ohne Gebastel und gute Kenntnisse wird das aber nicht möglich sein. Ob die Community den JAY Tech entsprechend unterstützt, kann ich mir nicht vorstellen, wendet sich das Gerät in erster Linie nicht an ein technisch interessiertes Publikum sondern wird vielmehr über Discounter oder über Teleshopping vertrieben.
Nachtrag:
Die CPU ist von VIA und entspricht der ARM-Architektur.
Das Display ist von guter Qualität, ordentlich ausgeleuchtet. Das Gerät macht keinerlei Geräusche, hat keine Lüfter. Software zum Nachinstallieren gibt es kaum, Installationen über die üblichen CAB-Dateien scheitern i.d.R., so dass man – wie o.g. bei nPOP – auf ausgepackte Programme oder den Umweg über einen zweiten PocketPC gehen muss. Also CAB-Datei dort installieren und dann das Programmverzeichnis auf die Speicherkarte des Mini Notebooks kopieren.
Ganz wichtig ist, dass man sich von der JAY-tech-Webseite das Firmwareupdate downloadet, es auf eine mit FAT/FAT32 formatierte Speicherkarte auspackt (siehe Anleitung zum Update) und gleich das System updatet! Da das Gerät im Ausland (Fernost) zusammengeschossen wurde, sind in de ursprünglichen Version einige Fehler enthalten, die mit dem Update etwas ausgemerzt wurden.
@admin
Windows CE Professional (Embedded) 6.0 ist die zurzeit aktuellste CE-Version. Die 7er ist gerade im Test kurz vor der Final. Trotzdem hat der „Hersteller“ JAY-tech, der nach einer Meinung das Gerät, welches es bei eBay unter verschiedener Bezeichnung bereits ab 60 Euronen zu geben scheint, wahrscheinlich nur mit seinem Label versehen hat, dafür Sorge getragen, dass man keine Software nachinstallieren kann. Selbst Versuche, ausdrücklich für CE (.NET, 4..5, 5 und 6) geschriebene Programme im CAB- oder EXE-Format zum Laufen zu bringen, sind bei mir gescheitert. Anfragen beim JAY-tech Support zeigen deutlich, was man von den Usern dieses „Billig-Rechners“, den manche im Forum als „HartzIV-Rechner“ bezeichnen, halten. Beschwerden über offensichtliche Fehler (Konfiguration usw.) seien bei Microsoft vorzubringen, denn die hätten das OS gemacht, so die Auskunft.
Es gibt schon die ersten „LINUXER“, die dem Mini ein alternatives OS verpasst haben. Ob man damit allerdings mehr Freude dran haben wird, wage ich zu bezweifeln. Mehr als 128 MB RAM, 300 MHz und die 2 GB FLASH werden es deshalb auch nicht, lediglich in der Softwareauswahl könnte es geringfügige Verbesserungen geben.
Gruß
Mathias
Hallo,
ich habe mir dieses Netbook vor einigen Wochen bei ebay gekauft (Direktimport aus Hongkong mit deutschem Windows CE, gibt es zu diesem Preis von verschiedenen Anbietern) und zwar für 69.– € incl. Versand. Ich kann nur vom Kauf abraten. Nach dem ersten Versuch habe ich es wieder eingepackt und ganz hinten im Schrank versteckt. Selbst einen Wiederverkauf bei ebay scheue ich, da ich deshalb keine negative Bewertung riskieren möchte.
Im Einzelnen:
Eine Nachinstallation von Software praktisch unmöglich
Das surfen im Internet funktioniert trotz DSL so langsam, dass man sich während eines Seitenaufbaus leicht eine Tasse Kaffee kochen kann.
Wer mit mehr als zwei Fingern einen Text schreibt, wird sich laufend vertippen, da die Eingabe immer eine kleine Pause zwischen den einzelnen Tasten benötigt. Dies nur das Wichtigste, auch die Qualität insgesamt lässt sehr zu wünschen übrig.
Mein Rat Finger Weg und auf das Richtige sparen.
Und noch ein kleiner Nachtrag (man sollte eben alles von oben nach unten aufmerksam lesen):
Es lassen sich keine externen Festplatten, CD-Laufwerke, Brenner betreiben! Lediglich Speichersticks, Kartenleser, einige Digi-Cams, Mobiltelefone im Card-Modus, externe USB-Keyboards/Tastaturen und -Mäuse und ganz bestimmte UMTS-Sticks (siehe Homepage von JAY-tech, Artikelbeschreibung) werden ordnungsgemäß erkannt. Alle Versuche, IrDA- oder Bluetooth-Sticks oder verschiedenste externe Festplatten in Betrieb zu nehmen, sind gescheitert.
Mathias, das klingt in meinen Ohren aber gar nicht gut – denn so wie Du es beschreibst, betreibst Du einen hohen Aufwand, um Software nachzuinstallieren. Da liegt für mich der Hase im Pfeffer: Mit eingeschränkter Performance muss man bei einem Netbook immer irgendwie leben, das geht klar. Aber wenn ich zum Nachinstallieren von Software ein zweites CE-Gerät/Pocket PC brauche, dann ist das von der Usability her gesehen mindestens „suboptimal“. Ich selbst hätte gar keinen Pocket PC zur Hand (die habe ich verkauft…) sondern nur ein Symbian-Handy.
Danke für Deine ausführliche Info!
Das mit dem von Dir beschriebenen „Lückenschluss“ kann ich nicht ganz nachvollziehen: Ich sehe ehrlich gesagt keine Lücke zwischen Netbook und Smartphone, denn wen ich was zum „in die Tasche stecken“ will, dann aufe ich ein Smartphone — und wenn ich etwas zum mobil tippen und surfen mit „normaler“ Tastatur will, dann kaufe ich ein Netbook. Wo ist der spezifische Anwendungsbereich für diese „Sub-Netbook“-Klasse?
Für mich wirft sich noch eine andere Frage auf: Wie sieht es mit mobiler Kommunikation aus? Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht out of the box funktionieren dürfte, einfach einen UMTS-Surfstick anzustecken. Und mit dem Handy im Modemmodus sich ins Netz einzuwählen ist möglicherweise wegen des fehlenden Bluetooth auch schwierig? Kann man mit dem JAY Tech überhaupt online, wen kein LAN/WLAN zur Verfügung steht? Was taugt das LAN softwareseitig? Ist PPPoE stressfrei?
@admin
Wie ich schrieb: Ich bin ein wenig zu sehr „Freaky“, so dass ich das Teil haben musste! Es füllt für ich sehr wohl die Lücke zwischen einem über 1000 g schweren Netbook und einem Smartphone mit Touchscreen oder piepseliger Minitastatur. Das Mini Notebook passt gerade noch in die Jackentasche und wiegt knapp 600 Gramm. Der Akku hält selbst mit WLAN etwa 3 Stunden, machmal etwas mehr, manchmal etwas weniger (Ich bin ehrlich: Ich hab’s noch nicht genau getestet!)
Für die beiden UMTS-Sticks (Huawei E220, Huawei E180) sollen Treiber im Sytem integriert sein, ich habe weder den einen noch den anderen testeten können. Andere User berichten von Schwierigkeiten, diese Sticks in Betrieb zu nehmen, was allerdings auch an der „Unwissenheit“ in Sachen CE-Bedienung/-Konfiguration liegen könnte. In Foren berichten viele auch, dass sie die LAN und die WLAN Schnittstelle nicht konfigurieren könnten und fragen an, wie an mit dem Teil ins Netz gelangt. Das ist alles nicht ganz so, wie an es von XP u.a. her kennt. Aber es funktioniert vortrefflich!
Ich wäre tatsächlich geneigt, dem Gerät für 99,00 Euronen (nicht für die vom Hersteller empfohlenen 139!) eine Kaufempfehlung zu geben, wenn die Konfiguration nicht so schlampig wäre! Hier hat man die billigste CE Konfiguration gewählt: keine PIM-Software (Pocket Outlook, Kontakte, Kalender, Aufgaben) an Bord, kaum Möglichkeiten (zumindest ohne Tricks und Kenntnisse der Materie, wie Eingriffe in die Registry) von Nachinstallationen.
Da das Teil mit den besagten 99 Euronen sicherlich (und leider) einen bestimmten Kundenkreis ansprechen wird, ist absehbar, dass es in den nächsten Wochen viel Arbeit für Admins und Moderatoren in den einschlägigen Foren geben wird! Normalerweise müsste man den Verantwortlichen von JAY-tech das Gerät um die Ohren hauen und Nachbesserung verlangen.
Aber ich greife auch zhause im WLAN lieber zu dem „Kleinen“, das ja in nur wenigen Sekunden hochgefahren ist und mit nPOP innerhalb von wenigen Augenblicken meine 6 oder 7 Mailpostfächer abgefragt hat, als dass ich mein Note- oder mein Netbook (eines mit Windows, das andere mit Linux) starte, was ein Vielfaches an Zeit bedarf. Und bei den meisten Smartphones (egal ob Windows Mobile 6.5.3 von HTC oder Symbian/UiQ von SonyEricsson) kann man zusehen, wie der Akku stirbt, wenn man WLAN einschaltet!
LAN funzt auch vortrefflich mit 100 MBit! Allerdings habe ich ein LAN ohne DHCP mit einem Router und integriertem DSL-Modem, so dass ich PPPoE nicht testen kann. Eine Verbindung über USB mit dem Handy-Modem, was ja auch funktionieren soll, habe ich auch noch nicht porbiert, weil keine Veranlassung und dann das Smartphone ja immer noch genügend eigene Möglichkeiten für eine Einwahl ins Internet bietet.
Mathias, das klingt alles sehr spannend, vielen Dank für Deine kompetenten und ausführlichen Berichte!
Irgendwie fühle ich mich ein bisschen an den Atari Portfolio, den Traum meiner Kinder/frühen Jugendtage erinnert. Der passte auch gerade so in die Jackentasche, wies einige Limitationen auf und war gerade deshalb spannend. Eine Lobhudelei auf das Ding habe ich auch mal abgefasst (https://blog.fohrn.com/?p=1354). Der JAY Tech lädt ja geradezu zum Basteln ein (deswegen werde ich den Hunderter trotzdem nicht in die Hand nehmen).
Was ich aber wirklich noch sagen will: Ich stelle mir gerade Menschen vor, die aufs Geld schauen müssen (muss ich auch), einen Desktoprechner zuhause stehen haben und gerne in die „mobile Welt“ einsteigen wollen. Die sehen dann das Ding, irgendwo bringt dieser Kalender und die Uhr auf dem Produktfoto so eine Art Vista-Widget-Feeling, dann kaufen die das Ding und sind enttäuscht.
Und gerade diese „Zielgruppe“ sind wohl eher nicht die Techies, die dann Spaß haben, das „Mini-Netbook“ bis an die Grenze auszureizen und knifflige Problemlösungen für die eigenen „Needs“ suchen. Und implizit wollte ich darauf hinweisen…
@admin
Volle Zustimmung und das hatte ich mit den letzten Ausführungen auch gemeint! Alle meine Versuche, als „Tester“ konstruktive Beiträge bei JAY-tech loszuwerden, blieben unbeantwortet und das Telefonat mit einem „Techniker“ hätte mich beinahe explodieren lassen!
Ja, ja, mein lieber, kleiner ATARI Portfolio mit RAM-Erweiterung, Parallelport usw.! So ähnlich ist, wie Du auch schreibst, das „Abenteuer“ JAY-tech Mini Notebook einzuschätzen, nur dass damals der Portfolio als beinahe revolutionär eingeschätzt werden konnte, während das Mini Notebook zwar viel verspricht, aber wegen der lausigen Durchsetzung des Konzeptes und der überholten Technik, Vieles nicht halten kann. Schade, da war mehr drin bzw. rauszuholen!
Hallo Mathias!
Mein Mann hat es mir auch heut morgen gekauft,also ich wusste schon vorher das es nicht das schnellste sein wird hier und da,aber mir reicht es aus,ich hab ja noch mein PC…
Nur bekomme ich das nicht hin mit dem WLan,beim ersten einstellen ging,war zwar keine Verbindung da aber die Einstellungen wurde angenommen.
Dann hab ich vor ungeduld wieder gelöscht eingepackt,nu wieder raus geholt und bekomme es einfach nicht hin…was mach ich falsch?
@admin
Habe mir gerade Deinen Blog zum ATARI angeschaut. Da erkenne ich viele Parallelen und Übereinstimmungen! Der Portfolio-PC war auch so ziemlich mein Einstieg in die mobile Welt. Dann kam noch eine weitere Legende hinzu: der Texas Avigo! Weitere Highlights waren tatsächlich die Psions, die vom OS her ja die Grundlage für Symbian gelegt haben. Wie so oft wurde von größeren Anbietern aufgekauft und dann abgewirtschaftet. Genau so wie Palm richtungsweisend war und das Treo 180, das 270 und die Tungsten geile Teile waren! Mit MS Pocket, WinCE 2/2.11 und Windows Mobile konnte ich mich nie richtig anfreunden, was auch an der Hardwarelastigkeit und dem Stromhunger der Geräte lag bzw. liegt.
Für alle Mitmenschen, die auf so kleine Rechnerchen stehen, die aber was „Vernünftiges“ zwischen den Fingern halten wollen, sei dieser Link:
http://www.golem.de/1006/75907.html
Etwa gleiche Größe, gleiches Gewicht nur eben leider etwa 10 mal so teuer!
Hihi. Sucht mal bei eBay „JAY Tech 9901“ und staunt, wie viele Leute sich da spontan „für ein größeres Netbook“ entscheiden oder „Fehlkauf“ (was ja für manchen stimmen mag) schreiben.
Diese Woche sind die Netbooks von Real in der Bucht, nächste Woche dan die von Netto? Stimmt es wirklich, dass Real Geräte „mit Datenspeicher“ nicht zurücknimmt?
@Mathias: Ja, die guten alten Zeiten 🙂 Der TI Avigo ist vollkommen an mir vorbigegangen (habe aber gelesen, dass der auch mit Lotu gesynct hat – Lotus fand ich fein). Wirsts nicht glauben, aber meinen Tungsten T3 benutze ich heute noch. Täglich!
@Jenny
1.) Das Icon „WIFI Power“ auf dem Desktop doppelklicken und dann die WLAN-Karte einschalten
2.) Unter Start (was auch erst Start heißt, nachdem das Update von JAY-tech aufgespeilt wurde, s.o. und Anleitung beachten!) -> Einstellungen -> Netzwerk -> auf das Symbol „RT28701“ klicken und dort die Netzwerkdaten (TCP, DNS, DHCP usw.) eintragen, die im heimischen Netzwerk benötigt werden.
3.) In der Systray unten rechts erscheint dann das Symbol für die WLAN-Schnittstelle. Dieses Icon doppelklicken und dann in dem Einstellungsenü unter „Informationen zu Drahtlos“ die Sicherheitseinstellungen treffen, die der WLAN-Router braucht, also auf §Neues hinzufügen“ klicken und dort den Namen für SSID (Netzwerkname) und die Sicherheitseinstellungen vergeben, genau so wie bei Windows XP.
Dann sollte es funktionieren.
Eine Empfehlung noch: Die LAN-Karte (unter EInstellungen -> Netzwerk -> GETCE6B1 kann man getrost per Klick mit der rechten Maustaste deaktivieren, wenn sie nicht benötigt wird.
@admin
Die Liste Deiner Lieblinge (P800, Tungsten, …) ist fast identisch zu der meinen! Ich bin allerdings SE treu geblieben und über das P910i jetzt beim P1i gelandet. Im Schrank liegen noch ein HTC/QTEK 8020, ein MDA III (was ein sehr gutes Gerät war aber täglich ans Ladegerät muss), ein SL 45i ( das wohl beste Handy, was Siemens je gebaut hat und das einen MP3-Player mitbringt, wie er kaum besser sein kann) ein Nokia 3650.
@admin
Ich habe mir Deinen Blog im Ganzen mal angesehen. Du scheinst auch politisch mit meinen Ansichten auf gleicher Welle zu sein.
Ich bin nur durch die Google-Suche (in Verbindung mit dem Mini Notebook und Netto) auf Deiner Seite gelandet – also mal wieder ein purer Zufall!
Als Admin solltest Du auch meine Mailadresse im Log haben. Vielleicht ergibt sich da noch der eine oder andere Gedankenaustausch über die IT hinaus. Ich bin sowohl ITler (oder war es bis vor ein paar Jahren, habe Webdesign gemacht, als Admin in einer größeren Firma gearbeitet und dort mit IRIX, LINUX, Windows 3.1, NT4, 2000 und XP alle möglichen OS unter ein Dach bringen müssen), habe als Techniker/Mechatroniker/Meister Lehrlinge ausgebildet und bin dann bei der Sozialarbeit (Dipl.-Soz.-Pädagoge) gelandet, wo ich mich um Jugendliche und vom SGB II Betroffene kümmere.
Da guckt man einen Tag hier nicht drauf und schon viele Einträge
@Schreibfee: Mein Spruch war ironisch und auf einen älteren Beitrag hier gemeint.
Also nicht die von dir unterstellte Kritik an Hartz4-Bezieher, immer locker bleiben!
@Mathias Seelenverwandter! Ich hab 2008 als Dipl.-Soz.päd. (FH) abgeschlossen. Hihihi. Ich schreib die Morgen mal ne PM…
@mathias:
ich bräuchte nur eine kleine hilfe. ich habe mir das „netbook“ auch gekauft und bin soweit zufrieden (erfüllt die ansprüche, die ich an diesen preis stelle)
ich bekomme das office-paket nicht registriert. ich kann nur den key eingeben, nicht aber name und email adresse. somit lässt sich das ding nicht registrieren und auch nicht öffnen. ohne office paket erfüllt das teil die für mich wichtigste funktion nicht. weißt du rat?
danke und lg
@newbster
Das Problem hatte ich auch, habe u.a. deswegen den Support von JAY-tech bemühen wollen, was sich aber nach Minuten als sinnlos herausstellte.
Also folgender Tipp: Es handelt sich um eine so genannte OEM-Software. Dein Name und Deine Mailadresse benötigst Du nicht, es sollte in den Feldern bereits was drin stehen (Softmaker Office OEM). Lediglich die Nummer der Software, die unten auf dem Boden des Netbooks steht, muss eingegeben werden. Bei mir hat das nach dem dritten oder vierten Mal funktioniert. Einmal habe ich auch auf „Registrieren“ geklickt, dann öffnete sich der IExplorer und ich landete auf der englischen Seite von Softmaker Registrierung. Dort habe ich das Formular ausgefüllt und danach eine Mail mit einer Registriernummer erhalten, die allerdings – wie bei Softmaker eigentlich üblich – aus Name und Mailadresse generiert wurde. Da die Felder Name und Mailadresse bereits durch „Softmaker Office OEM“ besetzt sind, nützte auch die neue Nummer nichts.
Alles in allem eine lausige Geschichte die mein Urteil, dass Konfiguration und Verarbeitung schlampig durchgeführt wurden, unterstreichen sollte. Um so dreister ist der Support von JAY-tech, wo einem mitgeteilt wird, dass man das Gerät auf Kundenwunsch habe fertigen lassen, dass Beschwerden an Microsoft als Hersteller des Betriebssystems gerichtet werden sollen und dass man sich selbst für nicht zuständig betrachte!
Also – Kopf hoch, weiter versuchen und darauf hoffen, dass es irgend wann funktioniert! Wichtig ist vor allem, dass Du das Firmwareupdate von der JAY-tech-Website ordnungsgemäß installiert hast. Dieses Update behebt wenigstens einige grobe Mängel (u.a. bessere Übersetzung in der Menüführung, so wird aus dem Windows-Start-Button endlich auch ein Start-Button und kein „Beginn“-Button).
Für alle jene, die ihren Mini etwas aufpeppen wollen, die zum Beispiel einen besseren Dateiexplorer suchen, ein Mailprogramm brauchen, das SSL/TLS beherrscht, die ein paar Systemtools austesten wollen (PHM, Registry-Editor, verschiedene Taskmanager) sollten sich das Archiv downloaden:
http://www.filefactory.com/file/b109g61/n/winCE6soft.zip
Es handelt sich dabei um Freeware und nicht um einen illegalen Download von „gehackter“ Software (zumindest soweit ich das einschätzen kann). Die meisten Programme kenne ich noch von meiner PocketPC-Zeit und es waren nützliche Helferlein!
Ich will hoffen, das der Link noch eine Weile funktioniert. Heute tat er das noch.
Für das Mailprogramm nPOP gibt es vom Hersteller (www.nakka.com, Auswahl „english here“) unter nPOP eine kleine DLL, die dann SSL-Support bietet. diese Datei „npopssl002arm.zip“ downloaden und in das Programmverzeichnis kopieren und schon funktionieren alle (!) Mailaccounts mit und ohne SSL/TLS, also Web.de, GMX, GMail/Googlemail usw.
Ergänzung:
Ein anderer Link zu dem Softwarepaket:
http://www.megaupload.com/?d=4COM9YT3
@mathias
Vielen Dank für deine Hilfe! Das man weder Name noch e-Mailadresse einfügen kann ist bei allen Mini-Netbooks so und ist ein dem Hersteller bekannter Fehler. Habe auf Nachfrage an Jay-Tech eine Mail von softmaker bekommen und das Problem wurde nun gelöst.
Jetzt funktioniert das Office-Paket tadellos und auch das „outlook“ funzt bei mir (gmx) problemlos.
Für diesen Preis bin ich zu 100% zufrieden. Ich denke, dass jeder der keine Wunder erwartet hat das auch sein kann.
Alles in allem würde ich persönlich – zumindest momentan noch – das Teil als Subnetbook jederzeit weiterempfehlen. Man sollte sich halt am besten damit zufrieden geben was das Teil kann.
Zum bissi Surfen, Tippen und e-Mail abrufen taugts 🙂