blog.fohrn.com

Helthcare , not warfare.

Pflegeplätze statt Kriegseinsätze / Helthcare not Warfare

Ein überbordender Militarismus zählt gemeinhin zu den Merkmalen des Faschismus. Sehr regelmäßig erschrecke ich vor der immer weiter raumgreifenden Militarisierung unserer Gesellschaft, die in ihrer heutigen Form vor zehn, fünfzehn Jahren (aus besten Gründen) nicht denkbar, nicht haltbar, nicht verteidigbar gewesen wäre. Da erfrischte mich dieses Stencil, das ich gestern auf einer Hauswand in Gostenhof gesehen hatte, schon sehr. Die ständigen Einsparungen im sozialen Bereich des Kabinetts Merz sind ein weiterer Aktivator einer autoritären Gesellschaft. Noch harren die Faschisten ihrer Möglichkeiten, Merz bestellt unterdessen das Feld in ihrem Sinne. Dabei wäre ein Inhibitor so einfach zu platzieren, so wirkungsvoll, so nutzstiftend: Eine Umschichtung der staatlichen Ausgaben in den Gesundheits- und Sozialbereich, die Schaffung günstigen Wohnraums für alle, der Einzug von Übergewinnen, die Begrenzung von Kapitalerträgen und eine Menschlichmachung der Arbeitswelt würde der faschistischen Saat den Nährboden auf Jahrzehnte entziehen. Man müsste nur wollen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert