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An die vielfach erstandenen Literaturkritiker auf Twitter

Zumindest auf Twitter ereilt Grass gerade ein Shitstorm vom Feinsten. Das sich gerade die größten Kritiker des prosaischen Gedichtes mit einem Herrn Broder oder andere Deppen, die aus PI-Holz geschnitzt sind, gleichmachen, bedarf nicht der besonderen Erwähnung.

Auch die „Analyse“ Schirrmachers, der nicht nur urplötzlich seine Bürgerlichkeit wiederentdeckte, sondern ganz entlarvend zur conclusio kam, dass er nicht mehr zusammenbekommt, was er mit dem Schraubenzieher zu dekonstruieren versuchte, greift zu kurz.

Zuerst mögen sich die Kritiker doch einmal das Gedicht in aller Ruhe durchlesen und das dann gerne auch noch ein zweites oder drittes Mal im Kontext der übrigen Werke Grass tun.

Und dann darf ich auf einen Kommentar von Thomas Nehls, WDR verweisen – ganz ohne Intellektuellen-Dünkel, klar, verständlich und im Kern aus meiner Sicht auch richtig.

Hören möchtet ihr ihn möglichst gleich – ich binde das Audio zwar hier ein – aber die ARD muss ihre Inhalte ja nach einer Woche depublizieren. Dieser Link führt zur Quelle, der Tagesschau.

 

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