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Käserückruf

Das Discountprinzip ist in meinen Augen gescheitert: Nach Angaben des SWR hat der zurückgerufene Lidl-Käse bereits sechs Menschenleben gekostet.

Soetwas passiert, wenn alls immer nur billig sein muss, damit es sich für Lidl lohnt. Und nun sind wieder zwei Menschen dank Lidl-Käse erkrankt. Bravo, Lidl, nur weiter so!

Ich kann es nur immer wieder sagen: Ein gutes Produkt hat seinen Preis. Es muss kein überteuerter sein. Aber er muss realistisch sein. Und dass der Preis auf Dauer nicht nur durch das Pressen von Lieferanten und Mitarbeitern zu halten ist, sondern irgendwann die Qualität leidet, ist auch klar.

Ich kaufe aus Prinzip schon lange nichts mehr bei Lidl. Jetzt, da sich unweigerbar herausstellt, dass ein Einkauf bei Lidl so ziemlich alles sein kann, auch tödlich, möge sich jeder selbst die Frage stellen, was er wo kauft.

Mahlzeit!

4 Kommentare

  • Thorsten

    Lidl hat immer wieder Probleme mit Produkten. Von der Personalpolitik ganz zu schweigen. Da kauf ich nicht gerne ein.

  • Nadine

    Nee, ich kauf da auch nicht gern und daher auch so gut wie nie!
    Irgendwie geniert man sich, aufgrund der in jeder Hinsicht unsozialen Haltung des Konzerns, dort hinzugehen…. und hat auch immer „Angst“, es könnte einen dort jemand sehen…..

  • Chaos224

    So, so…! Negative Schlagzeile ist auch ne Schlagzeile…
    Doch „Lidl“ versucht eine „negative“ mit einer „positive“ Nachricht zu kombinieren. -> Siehe 17.02.2010 zum Thema „Todesfällen durch Bakterien“ -> „Die Quelle für die Mikroben sind Produkte des österreichischen Herstellers Prolactal, die bei Lidl als „Reinhardshof, Harzer Käse“ und „Reinhardshof, Bauernkäse mit Edelschimmel“ verkauft wurden. Inzwischen sind sie nicht mehr im Sortiment.“ und „Lidl drängt auf Mindestlohn im Handel“ -> „Lidls Aufsichtsratschef Klaus Gehrig plädiert für einen branchenweiten Mindestlohn, um die Ausbeutung der Mitarbeiter einzudämmen. Wettbewerber zeigen sich aufgeschlossen.“

    Zeitpunkt gut gewählt?!
    Öffentlichkeitsarbeit?!
    Derzeitige „Auswirkungen“ beim Kunden?!
    -> wahrscheinlich nicht so schlimm als bei den „Toyotaner“!!

    PS: Beide Artikel nachzulesen im „www.spiegel.de“

  • admin

    Hihi, ja, man guckt immer nach links und rechts, bevor man in den Lidl geht… Das ist mir bei anderen auch schon aufgefallen. Manch einer geht wohl wesentlich ungenierter in den Puff als zu Lidl.
    Da kann man mal sehen, wie sehr das Lidl-Image schon im Ar… ist.

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