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Vorsicht: Die „Abzocke“ der N-ERGIE

Über die N-ERGIE habe ich hier ja leider schon mehrfach berichten müssen, doch was sich diese Firma (vergesst bitte nicht: Der Mehrheitseigner an der N-ERGIE sind die Städtischen Werke Nürnberg, zu denen unter anderem auch die VAG und die wbg gehören) derzeit erlaubt, schlägt dem Fass den Boden aus – ja ich denke, es ist nicht zu hoch gegriffen, wenn ich hier von einem ausgewachsenen Skandal spreche.

Zur Ausgangssituation muss ich ein paar Dinge vorausschicken: Unser Haushalt ist seit fünf Jahren Kunde der N-ERGIE (leider). Wir haben einen mittleren Energieverbrauch: Unser Zweipersonenhaushalt ist gute 100 Quadratmeter groß, im letzten Jahr haben wir knappe 4000 Kilowattstunden Strom verbraucht – nichts ungewöhnliches also. Auf Zuraten der N-ERGIE haben wir also das Tarifmodell „Strom SMART“ gewählt –  ein Tarif, bei dem man derzeit bei einem Verbrauch von bis zu 6000kWh/Jahr einen Strombruttopreis von 20,04 Cent* pro Kilowattstunde bezahlt – ab 6000kWh/Jahr wird es ein bisschen billiger. Das geht an und für sich auch in Ordnung so.

Heute aber finde ich einen Brief im Kasten, Absender ist die N-ERGIE und sie macht mir ein Angebot:

Ihr Strompreis ändert sich – neuer Preis STROM SMART (alt) – Angebot verbesserter STROM SMART

Das ist in fettgedruckten Lettern zu lesen. Bin ich nun naiv, wenn ich dann ein besseres (das ist für mich dann synonym mit billigeres) Angebot erwarte? Scheinbar, denn für den Privatkunden verbesssert sich genau gar nichts.

Im Verlauf des Schreibens beweihräuchert sich die N-ERGIE erst einmal selbst – den Preis habe man zu Beginn des laufenden Jahres gesenkt (stimmt – ich habe das in den alten Korrespondenzen nachgesehen, der Strompreis wurde marginal gesenkt), man habe den Preis zudem stabil gehalten. Dann folgt ein Riemen über Steuern und das Erneuerbare-Energien-Gesetz – nichts von Interesse…

Und dann?

Dann muss ich da lesen:

Günstiger mit neuem Vertrag: STROM SMART am 1. Januar 2011

Ebenfalls zum 1. Januar haben wir das Produkt STROM SMART weiter verbessert: Sie können damit zukünftig mehr sparen, nämlich durchgehend 2 Cent pro Kilowattstunde gegenüber dem Grundversorgungstarif STROM STANDARD.

Das klingt richtig gut, ist aber in Wirklichkeit ziemlich scheiße: Ich habe mit meinen knappen 4000 Kilowattstunden Verbrauch pro Jahr ja nicht den Tarif STANDARD – da wäre ich ja doof. Ich habe den alten SMART. Der kostet bislang: 20,04 Cent pro kWh. Der neue Kilowattstundenpreis bei meiner Verbrauchsmenge beträgt nach dem neuen Tarif: 21,16 Cent. Das bedeutet: Im Tarif STROM SMART (neu) kostet mich die Kilowattstunde 1,12 Cent mehr – eine Preiserhöhung also. Was an diesem Tarif verbessert sein soll, ist mir unklar. Im Gegenteil: Ich fühle mich von der N-ERGIE verarscht!

Der „verbesserte“ Tarif bringt mir folgenden Vorteil: Bei einem Jahresverbrauch von 4000 kWh habe ich die Ehre, der N-ERGIE 44,80 Euro mehr überweisen zu dürfen. Herzlichen Dank für diesen unschätzbaren Vorteil, ihr Pisser.

Dazu muss noch eines gesagt werden: Der neue Grundpreis (ab 1. Januar 2011) beträgt (wieder bei 4000 kWh/Jahr) brutto 7,12 Euro, bislang beträgt der Grundpreis 6,55 Euro pro Monat. Dass ich über den Grundpreis nochmal 6,84 Euro pro Jahr mehr bezahlen muss, ist im obigen Mehrpreis noch gar nicht eingerechnet.

Insgesamt würde ich also 51,64 Euro pro Jahr mehr für die identische Leistung bzw. Strommenge beziehen. Weiter schreibt die N-ERGIE:

Wir bieten Ihnen den Wechsel zum verbesserten STROM SMART an, da sie damit auf jeden Fall gegenüber ihrem bisherigen STROM SMART sparen. Die neuen Verträge werden ausschließlich auf Grundlage des beiliegenden Vertragsformulars geschlossen.

Ich bin stinksauer. Liebe Leute von der N-ERGIE, es ist eine bodenlose Unverschämtheit, für wie blöd Ihr Eure Kunden haltet. Der Brief ist eine einzige Beleidigung an jeden halbwegs intelligenten Menschen!

Ich will nicht vergessen: Ich bin immer noch auf der Suche nach meinem Vorteil. Und den kann die N-ERGIE auch benennnen:

Wir schenken allen STROM SMART Kunden, die uns ihren neuen Vertrag bis zum 15. Dezember 2010 schicken, ein hochwertiges Energiesparlamen-Set.

Auf einem Beiblatt erfahre ich dann, dass das „Set“ aus zwei Philips-Energiesparlampen á 16 Watt Leistung „in Glühbirnenform“ besteht. Ich rechne mal kurz gegen: 51,64 Euro geteilt durch 2 Energiesparlampen = 25,82 Euro pro Leuchtmittel.

Vorteil? Ich habe noch nie in meinem Leben eine popelige Glühbirne Energiesparlampe für 25 Euro gekauft! Ich müsste ja komplett bescheuert sein!!!

Mein erster Impuls war: Ich werfe diesen Brief genau dorthin, wohin er gehört – in den Müll. Das ist aber eine schlechte Idee. Denn es steht noch was in dem Brief:

Sollten wir nichts von Ihnen hören, rechnen wir Ihren Verbrauch nach den in der unten stehenden Tabelle genannten Preisen ab.

Welche Preise? Zwar bleibt der Grundpreis bei 6,55 Euro – aber die Kilowattstunde soll dann 21,80 Cent kosten (wieder ein Jahresverbrauch von 4000 kWh/Jahr angenommen) – also: Wenn ich den Brief wegschmeiße und mich nicht mit der N-ERGIE in Verbindng setze, dann kostet mich die kWh 1,76 Cent mehr – das macht im Jahr ganze 70,40 Euro!

Oder anders ausgedrückt: Wenn ich den neuen Vertrag unterschreibe, werde ich bestraft, ich muss über 50 Euro mehr zahlen. Wenn ich einfach gar nichts tue, dann werde ich doppelt bestraft – dann zahle ich über 70 Euro mehr. Für NICHTS!!

Ich werde also von der N-ERGIE für meine „langjährige Treue“ (so steht es im Brief) bestraft, einfach oder doppelt, das kann ich mir raussuchen. Double-Fuck! Immerhin.

Gut, das habe ich heute gelernt: Wer bei diesem Energievesorger Kunde ist, der gehört bestraft. Ich sehe meinen Fehler ja ein und gelobe Besserung: Ich werde der N-ERGIE endgültig den Rücken kehren und den Stromanbieter wechseln. Der Lohn für die Einsicht folgt auf dem Fuße: Ich bekomme meinen Strom billiger und entgehe damit der Strafe, die ich eigentlich verdient hätte.

Kann ich so einfach den Energieversorger wechseln? Im Brief der N-ERGIE steht davon kein Wort, klar, die wollen, dass ich saftig bleche. In den alten Unterlagen zum Tarif STROM SMART findet sich aber (seeeeehr klein gedruckt) ein entsprechender Hinweis:

Dem Auftrageber steht im Fall der Preisänderung das Recht zu, den Stromlieferungsvertrag gemäß § 20 Abs. 1 StromGVV mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende auf das Datum des Wirksamwerdens der Preisänderung außerordentlich zu kündigen.

Gut, dann wird das so gemacht. Ihr habt es nicht anders gewollt, liebe N-ERGIE.

Ach, bevor ich es vergesse: Liebe Mitarbeiter der N-ERGIE, ich darf Sie darauf hinweisen, dass diesem Blog ein einzigartiges Feature zu Eigen ist (das Feature ist ähnlich „einzigartig“ wie Ihr Angebot „vorteihaft“, you know?): Mit der Kommentarfunktion können Sie zu Ihren „Vorteilen“ Stellung nehmen. Ich bin ja mal gespannt. Der Verbraucherzentrale lege ich Fall und Vorgang in den nächsten Tagen übrigens zur Prüfung vor. Denn wenn mir jemand schreibt, dass etwas „vorteilhaft“ sei oder man mir Glauben machen will, ich würde „damit (…) auf jeden Fall sparen“, dann fühle ich mich nämlich auf jeden Fall verarscht und betrogen. Dies nur zu Ihrer Kenntnis.

————————

*) Bruttopreis. Ich rechne hier der Einfachkeit haber nur mit Bruttopreisen und das ist in meinen Augen auch dadurch gerechtfertigt, weil es sich um ein Angebot für Privatkunden handelt. Hier ist der Bruttopreis zu zahlen, daher nehme ich ihn hier auch grundsätzlich an.

Update: Achtung! Die Sonderkündigungsfrist endet am 30.11.2010! Das bedeutet, dass bis zu diesem Tag Eure Kündigung bei der N-ERGIE eingegangen sein muss!

29 Kommentare

  • Thorsten

    Genauso einen Brief mit ähnlicher Beweihräucherung und Verarsche habe ich auch bekommen.
    Frechheit – Abzocke – Arroganz

    Nur damit diese aufgeblähte Verwaltung, riesen Gebäude und die dicken Gehälter der Vorstände bezahlt werden können!!!

    Was wollen die noch haben. Der Preis ist in den letzten Jahren extrem gestiegen?
    Das ist alles nicht mehr logisch, sondern nur noch Abzocke.
    Und trotzdem fallen andauernd die Stromnetze in Nbg aus.
    Wohin geht das ganze Geld?

    Boykott der N-Ergie!!! Vor deren Türen sollte mal eine längere Demo stattfinden.

  • Nadine

    Am schlimmsten finde ich, ist die Respektlosigkeit die unser Energieversorger zeigt, indem er uns Kunden mit dem besagten Brief die Intelligenz abspricht, den Sachverhalt zu verstehen. Glauben die ernsthaft, wir sind blöd?

    Eindeutige Preissteigerungen (ja, jetzt verwende ich absichtlich dieses Wort) als verbesserte Tarife anzupreisen?
    Preissteigerungen räumen den Kunden ein Sonderkündigungsrecht ein. Und davon sollte nun jeder auch Gebrauch machen!

    Die Erhöhung der Subventionen durch das Erneuerbaren-Energien-Gesetz möchte die N-ERGIE auf die Strompreise umlegen. Aha. Ihr legt auch was auf unseren Strompreis um – noch mehr Profit für Euch.

    Ich hoffe wirklich, dass diese Abzocke die Runde macht, dass die Verbraucherzentrale/Presse darauf aufmerksam wird. Hier muss etwas geschehen.

  • Michael

    Dicken Dank erst mal an dich. Muss ich wohl gleich noch mal runter in die Kälte und meinen Briefkasten durchstöbern. Vielleicht sollte man tatsächlich den nächst besten günstigen Tarif nutzen und weg von „denen“

  • Nürnberger Bürger

    Ich habe auch so einen Brief erhalten und wollte ihn zunächst auch wegwerfen. Nun habe ich ihn mir genauer angesehen.

    Das interessante an dieser Sache ist, dass die N-Ergie in ihrem Schreiben noch nicht mal lügt. Es ist ja so, dass Du wirklich in jedem Fall mit dem neuen Tarif Smart etwas sparst (im Vergleich zum alten Tarif Smart) weil die Preissteigerungen beim alten Tarif ja noch höher werden als mit dem neuen Tarif, den sie Dir „exklusiv“ anbieten. (Du rechnest das ja ganz richtig vor – auf der einen Seite ein Mehrpreis von 50 Euro und auf der anderen Seite ein Mehrpreis von 70 Euro – 20 Euro gespart)

    Das ist schon sehr trickreich. Wahrscheinlich kann man ihnen nun noch nicht einmal „an den Karren fahren“, da sie ja keine falschen Versprechungen machen. Aber ich finde schon, dass das keine Art ist. Wenn man den Brief einfach nur überfliegt, kommt man ganz leicht zur Auffassung, dass sich das Angebot lohnen könnte, weil der Preis sinkt. Das ist aber eben nicht der Fall.

    Deshalb finde ich es auch an der Grenze zur Täuschung. Da helfen auch keine Sparbirnen.

  • herbie

    Ja Hallo! danke für den ausführlichen Beitrag. Diesen Brief haben wir auch bekommen. Da fiel mir doch u.a. auf, dass „Die Preise sind gültig ab 01.01.2011 und können während der vereinbarten Laufzeit geändert werden“!!!!!!!!!!!!!!!! Und wo finde ich den Vergleich alt-neu? Wenn jemand etwas anpreißt, weil er etwas verschenkt, etwas verbessert, dann stellt er gerne die Vorteile heraus durch den Vergleich ALT-NEU. Warum scheut die N-Ergie das?? Vor einigen Jahren hatte ich gekündigt über den neuen Anbieter. Der hatte das aber versemmelt und die N-Ergie hat nicht alle Unterlagen bekommen. Gut, die N-Ergie hat mich nicht im Dunkeln sitzen lassen, sondern hat weiter Strom geleifert und wir sind dort geblieben. Beim Gas hat sich der Wechslen schnell gelohnt. Beim Strom will die N-Ergie auch weniger Arbeit=Kunden haben. Dann hat man gleich wieder einen Grund zu erhöhen, siehe Wasser: weniger Verbrauch, weniger Einnahmen, ergo Preise erhöhen, dass der Bonus wieder passt.

  • herbie

    Da habe ich doch glatt das „Supergeschenk“ Energiesparbirne vergessen.
    Habe ich gestern gekauft, zwar nicht von Philips sondern Osram, aber für 2.49 Euro das Stück.
    Wo kauft die N-Ergie ihre Sachen ein? Wenn so der Strom eingekauft wird dann wundert einen auch die Preisgestaltung nicht.

  • Peterlers Bou

    ‚Zitat aus der Webseite der Bundesnetzagentur:
    „Allerdings führt eine Erhöhung der EEG-Umlage nicht zwangsläufig auch zu einer entsprechenden Erhöhung des Strompreises“, so Kurth. „Denn ein niedriges Börsenpreisniveau senkt zumindest mittelfristig auch die Strombeschaffungskosten. Deshalb sollten Verbraucher kritisch sein, wenn Preissteigerungen allein mit der Erhöhung der EEG-Umlage begründet werden und Wechselmöglichkeiten zu Anbietern prüfen, die ihre Einkaufsvorteile an die Verbraucher weitergeben.“
    Soviel zum Argument für die Preiserhöhung.
    Zur Vertragsaktion der N-Ergie: Ich bin seit Jahren „smart“-Kunde und ich frage mich, warum muss/soll ich einen neuen Vertrag für smart abschließen?
    Warum geht das nicht automatisch? Sonst gehen Preiserhöhungen und -senkungen doch auch automatisch? Man wird mißtrauisch und fragt sich sollen einem hier ungünstigere Vertragsbedingungen unterjubelt werden?
    Vor Unterschrift werde ich die Vertragsbedingungen jedenfalls sehr genau durchlesen.
    Ansonsten Differenz alter Preis Smart alt zu neuer Preis Smart alt = +8 %
    Differenz alter Preis Smart alt zu neuer Preis Smart neu = +6 %.
    Ich tendiere grundsätzlich dazu regionale Anbieter zu unterstützen und meine Artikel bei Ihnen zu beziehen, aber irgendwie fühle ich mich von der N-Ergie schon vera… bzw. für blöd gehalten und das stinkt mir.

  • admin

    Haber gerade mal an die Nürnberger Beratungsstelle der Verbraucherzentrale geschrieben – mal sehen, ob sich was tut…

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit dieser Mail möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass der Nürnberger Stromanbieter N-ERGIE derzeit Schreiben versendet, in denen eine zum Teil deutliche Strompreiserhöhnung im Tarif „Strom SMART“ als Vorteil verkauft wird – mit dem man deutlich sparen könne.

    Sehr ärgerlich finde ich an diesem Schreiben besonders, dass hier zum einen nicht deutlich genug auf das Sonderkündigungsrecht des Kunden hingewiesen wird und zum andern der sehr werblich abgefasste Brief dem Kunden quasi androht, dass er bei Nichtreagieren einen noch höheren Strompreis zu zahlen hat.

    Es gibt für das Tarifmodell „Strom SMART“ also zwei unterschiedliche Tarifierungen: „Strom SMART (alt)“ und „Strom SMART (neu)“. Wer seinen bisherigen Tarif nicht wechselt oder das ganz offensichtlich nach Werbung aussehende Schreiben einfach wegwirft, der muss bei einem Jahresverbrauch von 4000 kWh gute 70 Euro mehr zahlen als im Vergleich zu den jetzigen Konditionen.

    Ich habe eine exakte Aufstellung des Falls abgefasst und öffentlich gestellt (abrufbar unter der Internetadresse https://blog.fohrn.com/?p=3278 ).

    Ich bitte Sie im Interesse der Nürnberger Verbraucher, diese Vorgehensweise beim Hause N-ERGIE scharf zu rügen und die Öffentlichkeit zu informieren, dass der zugesendete Brief keinesfalls unbeantwortet bleiben darf.

    Ich bin an Ihrem Feedback sehr interessiert (ich denke auch, dass dies die Leser meines Blogs aufmerksam zur Kenntnis nehmen werden) und bitte Sie, mir ein kurzes Statement zuzusenden, wie Sie zu der Sache stehen.

    Ich bedanke mich für Ihre Mühen im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen

    P.S.: Wenn Sie einen Scan des Schreibens der N-ERGIE wünschen, teilen Sie mir dies bitte kurz mit.

  • Jim Knopf

    Der Brief ist „Das Letzte“ aber nichts Ungewöhnliches.
    Wenn man zurück denkt, kommt doch eigentlich schon seit vielen Jahren ein Schreiben von der N-Ergie, in dem hervorgehoben wird wie toll sie den Preis zu Gunsten des Verbrauchers niedrig halten und wie sie es doch immer wieder schaffen den kW-Preis noch weiter zu „senken“.

    Immer wieder muss die N-Ergie etwas auf den Kunden umlegen oder besteuern oder erhöhen… Und wir haben die Möglichkeit auf jeden Fall zu sparen wenn wir den Tarif wechseln. WOW…

    Es ist dreist und eine ganz große Frechheit wie sie an den Kunden herantreten. Halb Warnung, halb Drohung und dazu noch den Verbraucher als „Dumm“ abzustempeln indem man ihn mit Glühlampen als Geschenk lockt.
    Die hat doch eh schon jeder vor Jahren eingebaut damit er die monatlichen Kosten senkt. Zum Glück halten sie auch einige Jahre…

    Ich bin gespannt, was wir nächstes Jahr für Geschenke bekommen.
    Vielleicht ist es eine Kerze…?

  • Seit zwei Jahren bin ich hier in Nürnberg unabhängiger Energiemakler
    und verhelfe Tag für Tag Firmenkunden beim Stromanbieterwechsel zu einer jährlichen Ersparnis zwischen 15 und aktuell sogar bis zu 30% Stromkostenersparnis im Vergleich zur N-ERGIE.
    Da der Strompreis zurzeit an der Strombörse unter 5 ct/kWh liegt, ist das bei einem schlank aufgestellten Stadtwerk durchaus möglich.

    Als Experte möchte ich hier keine Wertung zur N-ERGIE abgeben, da hier schon viel geschrieben wurde, sondern nur noch ein paar sachliche Ergänzungen und abschließend ein paar Tipps zum Stromanbieterwechsel geben.

    Preiserhöhungen müssen von den Stadtwerken mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten dem Kunden mittgeteilt werden. Viele meiner Kunden erhielten heute, oder gestern, die „frohe Botschaft“ und einige warten immer noch auf die Information. Das Datum der Briefe ist aber bereits vom 11.11. Auf Anruf bei der N-ERGIE wurde mir mitgeteilt, dass die Briefe auch an diesem Tag versandt wurden. Dauert richtig lange der Versandweg innerhalb der gleichen Stadt. Die gleiche Aussage erhielt ich übrigens auch letztes Jahr.
    Was aus dem Schreiben der N-ERGIE auch nicht hervorgeht, ist die Tatsache, dass man sich bei einem Wechsel zu SMART Neu ein weiteres Jahr vertraglich an die N-ERGIE bindet. Zuletzt sollte noch erwähnt sein, dass der neue SMART alt zum 01.01.2011 auf der Homepage gar nicht existiert.

    So jetzt mein Tipp zum Stromanbieterwechsel, oder ein paar Infos, die bei Sonderkündigungsrecht zu beachten sind:

    Das Sondekündigungsrecht bei der N-ERGIE gilt nur noch bis 30.11. Dadurch ist es kaum noch einem anderen Stromanbieter möglich, den Vertrag mit der N-ERGIE zu kündigen und zu übernehmen.
    Daher sollte der Kunde in diesem Fall selbst kündigen und sich auf sein Sonderkündigungsrecht beziehen. Ein Formular dazu kann man unter
    http://www.derenergiemakler.de/formulare/Sonderkuendigung_N-ERGIE_Strom_Preiserhoehung.pdf downloaden. Persönlich empfehle ich diese Kündigung als Einschreiben mit Rückschein zuzustellen.

    Da ich leider nur Firmenkunden wechsle, sollten Privatkunden jetzt einen der vielen Strom-Internettarifrechner zum Wechsel heranziehen.
    Diese sind oft sehr einfach und haben manchmal sogar recht kompetente Mitarbeiter an der oft kostenlosen Hotline.
    Wenn man hier keine Stromanbieter mit Vorkasse oder Kaution nimmt, kann bei dem Wechsel eigentlich nicht viel schiefgehen.
    Wichtig ist allerdings im Fall der Sonderkündigung dem neuen Stromlieferanten mitzuteilen, dass man bereits selbst gekündigt hat. Dieses wird man aber meistens bei der Anmeldung vom neuen Stromanbieter gefragt.
    Allerdings muss man als Privatkunde jedes Jahr seinen Stromanbieter wechseln, da der aktuelle Anbieter meistens auch nach einem Jahr die Stromkosten erhöht. Da der Wechsel aber recht unkompliziert ist und es genügend Stromanbieter in Deutschland gibt, die Ersparnis oft nicht gerade wenig ist, kann ich nur jeden Privatkunden dazu ermutigen.
    Mehr Wettbewerb wird dieses zwar zukünftig auch nicht bringen, da viele Stromanbieter nur günstige Discount-Angebote oder Tochterunternehmen der großen vier Energiekonzerne sind. Aber im Geldbeutel jedes Einzelnen macht es sich doch bemerkbar.

    Hoffe ich konnte dem Einen oder Anderen etwas helfen.
    Firmenkunden stehe ich gerne jederzeit beratend zur Verfügung
    DER ENERGIEMAKLER

    http://www.derenergiemakler.de/formulare/SonderkuendigungO_N-ERGIE_Strom_Preiserhoehung.pdf

  • Bitte die Rechtschreibfehler zu entschuldigen. Bin leider auf den Senden-Button gekommen, bevor ich noch einmal Korrekturlesen konnte.

  • Nadine

    @Energiemakler:

    vielen Dank für deine Tipps und besonders für den Hinweis mit der kurzen Kündigungsfrist!! Das ist ja noch frecher als gedacht, wenn die N-Ergie die Preiserhöhungsschreiben (und dann noch gut getarnt als „tolles Angebot“) so knapp abschicken, dass man als Kunde kaum noch reagieren kann – das hat ja dann wirklich System und grenzt an Betrug!!

    Ich selbst habe gerade den Brief vor mir – tatsächlich ist das Briefdatum der 11. November! Erhalten habe ich ihn aber erst am 18. November. 7 Tage Postlaufzeit innerhalb Nürnbergs – das kann unmöglich sein!*
    Briefe innerhalb Nürnbergs haben eine Zustellzeit von max. 2 Tagen!
    Habe mir eben auch die Mühe gemacht, den Briefumschlag aus dem Papierkorb zu fischen. Die nächste Frechheit: der Brief ist überhaupt nicht frankiert und abgestempelt – mann kann also keinerlei Rückschlüsse ziehen und nichts beweisen! Der Brief ist „getarnt“ als Infopost!!! Was soll man dazu noch sagen?

    Ich hoffe nun sehr, dass die Verbraucherzentrale hierauf abmahnend reagiert und das die regionale und überregionale Presse daran Interesse findet.

    *selbst dann unmöglich, wenn die Briefe nicht mit der normalen gelben Post, sondern mit einem der neuen regionalen Anbieter wie „Nordbayernpost“ verschickt werden – aber das wäre mal ein neuer Topic der das Veröffentlichen und Diskutieren auf dem Blog wert wäre!

  • Marco

    werde auch aus dem Brief meine Konsequenzen ziehen, bin eigentlich nicht der Typ der irgendwo zu Billiganbietern wechselt aber hab jetzt die Schnauze voll.
    Mein Chef in der Arbeit z.B. auch total konservativ hat von einen Bekannten gehört der immer jedes Jahr zu einen neuen Billiganbieter wechselt, egal ob Yellow, Flexstrom oder sonstwas, dort zwar monatlich vielleicht nur 5 Eier spart, aber dafür immer eine Wechselprämie bekommt. Diese liegt meisst so um die 120 Eier – und die kassiert er dann jedes Jahr wenn er zu einen neuen Anbieter wechselt. Des klingt net schlecht und so in der Art werd ich mich jetzt auch umschaun…

  • Nadine

    So, ich habe gerade meine Kündigung zum 31.12.2010 – mit dem bereitgestellten Formular vom Energiemakler – ausgefüllt.
    Wird am Montag direkt zur Post gebracht – natürlich per Einschreiben mit Rückschein – sonst behaupten die von der N-ERGIE noch, sie hätten meine Kündigung nicht erhalten!
    Am liebsten würde ich ihnen die Kündigung mit dem mitgeschickten, vorfrankierten Rückumschlag schicken (wegen der Ironie der Sache *g*)

    Ich kann nur Jeden ermutigen die Preise der Anbieter zu vergleichen und zu wechseln! Um bei den Worten der N-ERGIE zu bleiben: „…da Sie damit auf jeden Fall gegenüber Ihrem bisherigen STROM SMART sparen“.

    LG

  • Anonymous

    @Nadine

    Alles richtig gemacht! Nur wenn viele Bürger in Deutschland Ihre Stromanbieter wechseln, können wir vielleicht durch den Wettbewerb „etwas“ günstigere Energiepreise erzielen.
    Bitte nicht vergessen, dem neuen Stromanbieter mitzuteillen, dass Sie bereits von Ihrem Sonderkündigungsrecht zum 31.12.10 Gebrauch gebacht haben und dieser die N-ERGIE nicht mehr kündigen soll.

    @Marco

    Die Idee mit dem „Stromanbieter-Hopping“ um jedes Jahr den Bonus und die Frei-kWh, nach dem Motto „Geiz ist geil!“ mitznehmen ist für Privatkunden nicht der schlechteste Vorschlag.

    Allerdings ist es hier wirklich wichtig auf erneute Kündigungsfristen zu achten, da Anbieter mit Boni selten im zweiten Jahr auch noch einen Gew
    inn erzielen lassen.
    Wer hier nach einem Jahr die Kündigung verpasst, verspielt hier oft im zweiten Jahr durch Mehrkosten fast seine aktuelle Ersparnis vom Vorjahr.
    Daher ist dieses „Stromanbieter-Hopping“ nur etwas für Leute, die einerseits sehr diszipliniert sind und andererseits wirklich „jeden Cent“ sparen wollen.

    Bei dieser Methode würde ich allerdings einige Grundregeln beachten:

    1.) keine Vorkasse; keine Aktion (nur Empfehlung; kenne auch Kunden bei denen diese gut ging; sind allerdings wenige! – „Was ich nicht im Voraus gezahlt habe, muss ich ggf. nicht hinterherlaufen um es wieder zu bekommen“

    2.) die Einmalboni und Frei-kWh werden immer nach 12 Monaten Strombelieferung mit der Jahresrechnung verrechnet.
    Deshalb meine Empfehlung nur Anbieter zu nehmen, die auch 12 Monate Preisgarantie versprechen.
    Ansonsten kann es nämlich sein (wird auch öfters praktiziert), dass der Stromanbieter z.B. nach 3 oder 6 Monaten seine Preise erhöht und Sie hierdurch natürlich mehr für Strom zahlen müssen.
    Da Sie aber Ihren Bonus durch eine erneute Sonderkündigung nicht verlieren wollen, müssen Sie weiter bei dem Stromanbieter als Kunde aushalten.
    Oft frißt diese Preiserhöhung innerhalb der 12 Monate in solchen Fällen einen großen Teil des nach 12 Monate vergüteten Bonus, in Einzelfällen den ganzen Bonus, wieder auf.

  • Anonymous

    Da fällt mir gerade noch ein Tipp für alle ein, die trotz der Preiserhöhung weiter bei der N-ERGIE bleiben wollen.
    Manche Menschen sind eben sehr leidensfähig und wollen keine Veränderungen (auch nicht wenn sie vorteilhaft wären!).

    Durch die Preiserhöhung müssen Sie natürlich mehr Stromkosten im Jahr zahlen.
    Allerdings passt die N-ERGIE Ihre monatlichen Abschlagszahlungen selten an (war Sie dieses nicht macht, kann sich jeder selbst denken!).
    Dieses führt dann bei gleichem Stromverbrauch zum Vorjahr natürlich zu einer Nachzahlung, die dann auf rechnung auf einmal zu berappen ist.

    Wer keine große Nachzahlung am Ende eines Abrechnungsjahres von der N-ERGIE möchte, sollte diese anrufen um seine monatlichen Abschläge selbst erhöhen lassen (aufgrund der Preiserhöhung sollte Ihre neue Abschlagszahlung zwischen 7 und 10 Prozent mehr betragen; bei manchen Gewerbeverträgen sogar noch mehr!)

    Oder doch über einen Stromanbieterwechsel nachdenken, so wie es Ihnen die Medien und die Politik immer wieder vorschlagen?

  • admin

    Alles klar, Danke. Das klingt ja logisch – freilich wird die N-ERGIE die Abschäge im ersten Jahr nach der Preiserhöhung nicht anpassen, sonst fiele den Kunden ja recht schnell auf, was das in Euro und Cent bedeutet und sie wären bei nächster sich bietender Gelegenheit weg. Aber dann – wie bei meinem Verbrauch – auf einmal 50 bis 70 Euro mehr auf einmal zahlen zu müssen, ist nicht chic.

    Bin auch mal über einige der gängigen Stomportale gegangen – und ich muss feststellen, dass es knappe zwanzig Anbieter gibt, die teils deutlich günstiger sind als selbst der „reduziert-teurere“ Tarif „Strom SMART (neu)“. Darunter natürlich die üblichen Verdächtigen; die „Discounter“ der Großen. Aber, und das hat mich doch sehr gewundert, auch Stadtwerke von eher kleineren und mittleren Städten. Mir ist da unter anderem Schwerin aufgefallen oder auch Roth/Mfr., gar nicht weit weg von uns.
    Und: Selbst wenn man Aktionen, Vergütungen, Vorauszahlungen, Kautionen – all dieses Gedönz „abwählt“ und 100% regenerative Energien sowie eine maximale Laufzeit von drei Monaten (sic!) „zuwählt“ ist es immer noch billiger als die N-ERGIE!!

    Mir drängt sich förmlich die Frage auf, warum es der N-ERGIE überhaupt noch möglich ist, diese hohen kWh-Preise zu nehmen. Und auch bei der „Grundgebühr“ ist kaum ein Anbieter teuer als 6,50 Euro. Denen müssten die Kunden doch in Scharen davonlaufen…

    Heute habe ich mit einem Journalisten telefoniert – vielleicht lesen wir ja in den nächsten Tagen in der Zeitung davon.
    Sagts auch Euren Freunden, Bekannten und Kollegen weiter. Es geht hier ja um unser Geld.

  • @admin

    das mit dem Journalisten klingt spannend. Sollte sich hier etwas neues ergeben, halten Sie mich bitte auf dem Laufenden.

    Hätte hier noch eine Geschichte für Gewerbekunden beizutragen, bei denen ab Mai 2011 über die IHK, HWK, BHGV und andere Verbände, die zu diesem Termin verhandelten Tarife (KMU-Tarife) teurer sind als wenn der Stromkunde gleich den „normalen“ Gewerbetarif abschließt.

    Wurde den Kunden auch als „tolles Angebot“ vor einigen Tagen per Post präsentiert.

    Mehr würde jetzt aber hier den blog sprengen und meine Zeit auch nicht erlauben.
    Sie können sich aber gerne bei Interesse direkt an mich wenden.
    Sollte ein den blog lesender Gewerbekunde einen solchen KMU-Tarif haben, kann er sich natürlich auch gerne an mich wenden.

    Nun zu der Frage: „Warum hat die N-ERGIE überhaupt noch Kunden?“

    Viele Leute sind zu träge Ihren Stromanbieter zu wechseln. Höre auch oft den Spruch „Der neue Anbieter erhöht ja auch demnächst wieder die Preise, dann hätte ich gleich bei der N-ERGIE bleiben können“. Ältere Menschen wollen außerdem keine Veränderungen; aber diese verbrauchen auch kaum Strom.

    Außerdem verliert die N-ERGIE schon einige Kunden; aber die Umsätze bleiben in der „N-ERGIE – Famillie“, da diese viele Beteiligungen an anderen Energieunternehmen hat.

    Z.B das Unternehmen Clevergy (Strom-Discounter; allerdings erstaunlicherweise im Moment auch nicht wirklich günstig) ist ein Tochterunternehmen der N-ERGIE AG.

    Außerdem hat die N-ERGIE AG noch sehr viele Umsätze durch Firmenkunden. Diese haben teilweise Verträge über 24 Monate und können trotz EEG-Umlagen-Erhöhung nicht kündigen, da diese im Energievertrag, in dieser Liga aber auch oft üblich, als „durchlaufender Posten“ deklariert ist.

    Desweiteren hat die N-ERGIE soviele Einnahmequellen, dass Sie ein paar wechselnde Privatkunden nicht wirklich ärmer machen.

    Trotzdem kann jeder Privatkunde natürlich auch ein Zeichen setzten und vor allem seinen eigenen Geldbeutel schonen.

    Wenn wirklich einmal einige 100.000 N-ERGIE Kunden den Stromanbieter wechseln, könnte ich mir sogar vorstellen, dass auch ein Unternehmen wie die N-ERGIE AG dann über eine neue Preispolitik nachdenken könnte.

    So jetzt muss ich aber wieder weiterarbeiten, denn bei mir liegen eine Menge wechselwilliger Gewerbekunden auf dem Schreibtisch *g*.

    Werde den blog aber weiterhin mit großem Interesse weiterlesen und ab und zu wieder einen kleinen Eintrag posten.

  • Unglaublich wie dreist der kleine Otto-Normalverbraucher hier mal wieder von der Strom-Mafia Bitte sachlich bleiben! über den Tisch gezogen wird…..jeder Klein-Kriminelle wird für den leisesten Pups bestraft und selbst sogar noch wenn man so heißt,und die Großen dürfen uns mit ihren ungesetzlichen Betrügereien zuscheißen das es bis zun Himmel stinkt.Wo bleibt da die Gerechtigkeit? M.F.G… Ottmar von Pups

    Ich bitte um mehr Sachlichkeit in der Diskussion und distanziere mich von diesem Kommentar. -admin

  • Michael

    so.. drei weitere Kollegen, denen ich diese Seite zeigte und die bei N-Ergie Kunde waren – waren somit Kunde 😉

  • Habe zufällig den Beitrag über die N-Ergie gelesen. Ich bin seit über 4 Jahren weg von diesem Verein, weil ich seinerzeit diesen Laden so erlebt habe, wie ihr ihn hier beschriebt. Hat sich also nichts geändert.

    Geht einfach zu http://www.Verivox.de und schaut dort nach einem Anbieter mit einer langen Preisbindung. Strom wird künftig noch teurer werden. Die Großen bekommen den Hals nicht voll – das Oligopol an der Strombörse Leipig funktioniert prächtig. Ich bin mittlerweile bei der ESWE. Mein Strompreis (100% Naturstrom) ist fix bis Ende 2012 bei 7,95€/ Monat Grundpreis und 19,95 Cent/KW inkl. MwSt. Die ESWE verlangt mittlerweile auch über 20 Cent/ KW. Ihr bekommt die genannten günstige Konditionen mit Preisbindung bis Ende 2012 für dieses Jahr nur noch bei den sog. Ringhändlern. Das sind Elektrogeschäfte o.ä. Wo genau ein solcher Ringhändler sitzt, kann euch die http://www.eswe-versorgung.de sagen. [Ich bin kein Vermittler o.ä.], sondern wie ihr Stromkunde, der sich nicht „ver…“ lassen will.

    Tipp von mir:Mit der N-Ergie nur schriftlich verkehren und sich nicht hinhalten lassen! Die zögern Kündigungen gerne hinaus („Haben wir nicht bekommen“), damit die Kunden ein Jahr länger im Vertrag hängen. Das habe ich bei einem Bekannten erlebt. Also knallhart bleiben.

    Freue mich auf einen Besuch von euch auf meiner Homepage oder bei http://www.twitter.com/farbtherapeutin

  • ducduc

    So gestern noch gekündigt.
    Per Fax und per Einschreiben mit Unterschrift. Da redete sich jetzt keiner mehr raus meine Kündigung nicht bekommen zu haben.
    Ich bin seit 1986 bei, erst der EWAG und nun der N-Ergie. Schade. Ich hab gerne den lokalen Energieversorger unterstützt (warum in die ferne schweifen, wenn einer vor der Tür ist)…….aber mittlerweile wird des mir echt zu teuer.
    Ich denk aber auch das die paar Kündigungen, die Verantwortlichen von der N-Ergie gar nicht allzu arg stört. Das die einen „Denkzettel“ bekommen und den auch wahrnehmen, müssen da schon richtig Massen kündigen.

    Schade, liebe N-Ergie Leutchen…….ich bin dann mal weg.

    Und bin ich mal weg…..bleib ich auch weg.

  • Nadine

    Ich warte noch immer auf das Schreiben der N-Ergie welches meine Kündigung bestätigt! Habe dieses vor über zwei Wochen hin geschickt.

    Entweder, die N-Ergie hat eine Flut von Kündigungen erreicht (was ich toll fände) und sie kommen nicht hinterher diese im System einzupflegen, oder aber sie stellen sich auf stur und tun als hätten sie meine Kündigung nicht bekommen (was unmöglich ist, weil vorab gefaxt habe und den Brief per Einschreiben verschickt habe)

    Wenn sie sich nun stur stellen, wäre das der nächste Skandal!
    Ich berichte weiter.

  • Nadine

    So, N-Ergie hat mir meine Kündigung bestätigt.
    Raus aus dem Verein. Prima

  • ducduc

    Hab heute auch die Kündigungsbestätigung erhalten.

  • Bernd

    Habe Anfang 2009 zum Ende meiner Mietzeit unter Angabe der neuen Adresse an einem anderen Ort bei der N-ERGIE gekündigt. Zählerstand wurde abgelesen und ein Überschuss aus den Abschlägen auf mein Konto überwiesen. Die zu Grunde liegende Endabrechnung wurde nie an meine neue Adresse gesandt. 2010 wurde dann jedoch von meinem Konto ohne vorherige Nachricht abgebucht. Ich rief zurück und telefonierte mit der „Servicestelle“ (Anführungszeichen mit Absicht), dort die Zusage, man kümmere sich. Nie mehr etwas gehört. Gleich nach Neujahr 2011 kommt eine Zahlungsaufforderung vom Inkassobüro DEBIN. Von denen erhielt ich eine Zweitschrift über einen Zeitraum nach meinem Abmeldetermin. Ich fand das nicht lustig und stellte meine Situation in einem Einschreibebrief dar mit der Bitte um die Faktenaufklärung. Nie etwas gehört. So viele Anführungs-striche wie oben kann ich dem Service der N-ERGIE nicht geben, weil sie mir für zukünftige Zeiten fehlen würden. Auch zwei Nachfragen gingen bei denen ins Leere.

  • Wolfgang

    Wieder Preiserhöhung über 15% ab März 2012 Abzocke und Verarsche pur.
    Wie bei VAG + 15 % Wer Herrn Maly noch wählt ist selber schuld sitzt ja im Aufsichtsrat und kassiert ab…….

  • Wolfgang

    Sorry verrechnet sind nur 7,7 % ganze Familie wechselt trotzdem und hoffen das Maly bald abgesetzt wird….

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