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Heute in Frontal21: Wie Mr. Wash die Mitarbeiter ausbeutet

Wenn auch nur die Hälfte dessen, Was das ZDF über die Firma „Mr. Wash“ recherchiert hat, stimmt, dann gute Nacht!

Hier gehts zum Link der Sendungsvorschau – und hier ist ein Video (leider auf der Heute-Startseite – wer weiß, wie lange es da noch steht, also bitte beeilen, wenn ihr es anschauen wollt). Besonders skandalös sind die Arbeitsbedingungen von Mr. Wash übrigens in…

… Nürnberg!

Heute im zweiten Programm, Frontal 21, ab 21 Uhr

4 Kommentare

  • Thorsten

    War da schon mal. Auto wird echt gut geputzt. Dafür aber nur Mitbürger mit Migrationshintergrund in Lohn und Brot (obwohl das Wort Lohn hier nicht passt). Die werden gut ausgebeutet.

  • Michael

    mhm nicht nur migrations-bürger.. bis jetzt zumindest.. das einzige was die nie schaffen gut zu reinigen ist die innenseite der windschutzscheibe.. leider..
    aber aus fehlern lernt man.. das nächste mal halt doch einfach n fünfer für dei dame die mit dem saugen beginnt und drauf hinweisen.. vllt bringts was?

  • admin

    @Michael, #2:
    Das ist nett von Dir. Ich weiß nicht, ob Du den Beitrag gestern gesehen hast, aber dort wurde unter anderem berichtet, dass dort das Trinkgeld nicht an die Arbeiter ausgezahlt, sondern unter fadenscheinigen Begründungen einbehalten wird. Und wenn Du einem Arbeiter ein großzügiges Trinkgeld direkt gibst, wer sagt Dir dann, dass nicht ein paar Minuten später der Kappo kommt und es ihm wieder abnimmt??
    Ich denke, dass das nicht klappt. Dauerhaften Erfolg wird man nur haben, wenn man einfach NIE WIEDER zu Läden wie Mr. Wash geht und deren frühkapitalistische Geschäftsmodelle nicht mehr unterstützt…
    So langsam setzt sich ja die Erkenntnis durch, dass man nicht mehr zu Lidl, KIK, H6M… etc. geht, es wird noch ein paar Jahre brauchen, bis das Elend überwunden ist – aber das ist m.E. die einzige Möglichkeit, gegen Ausbeutung aktiv zu werden. Setzt halt einen aktiven und mitdebkenden Konsumenten voraus…

  • Michael

    mhm aktiv.. mitdenkend.. dann aber auch sich das mindestens mittelfristig leisten könnend…

    Angeschaut hab ich mir den Bericht gestern.
    klar dass hier wirklich unmögliche Dinge angestellt werden. wer weiß ob über diese praktiken (trinkgelder für kleinschäden hernehmen) die geschäftsleitung wirklich was weiß und diese praktiken überhaupt so will.
    ich verdächtige hier fast den kappo der anlage der natürlich möglichst wenige schäden und negativ-einträge für die filiale haben will.

    und mit dem fünfer zustecken meinte ich der dort arbeitenden person direkt und net in den plexi-zylinder am ende des laufbandes – eben in der hoffnung dass hier es die richtigen leute bekommen..

    ein euro pro auto zu bekommen aufgeteilt auf wenigstens 5 leute pro linie ist wirklich eine frechheit. für ein 20gerle würde niemand das saugen anfangen, noch sich verrenken um die frontscheibe von innen flächig zu putzen.

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