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Das Nürnberger Rathaus stinkt

Gestern betraten wir das Nürnberger Rathaus, um beim Volksbegehren (siehe letztes Post) zu unterschreiben. Das Rathaus aber stank – es ist unbeschreiblich. Schon als ich die Tür öffnete, wehte mir ein Duft zu, der von Kotze oder frischer Scheiße, im besten Falle noch von sehr stinkendem, abgelaufenen Käse hätte herrühren können.

In der Zeitung vom vergangenen Donnerstag war zu lesen, dass auf das Nürnberger Rathaus ein „Buttersäureanschlag“ verübt worden sei – und zwar in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch letzter Woche (!!) und man hätte sehr gründlich geputzt und dem Geruch unter Kontrolle gebracht.

Nix da „unter Kontrolle“ – das Rathaus stinkt, dass wir zu tun hatten, die Brocken bei uns zu behalten. Wenn man das in der Stadt als „putzen“ bezeichnet und es stinkt noch nach Tagen …

Der Mensch bewertet den Geruch negativ, die Stubenfliege positiv.

(Wikipedia, Artikel „Buttersäure„)

In der Zeitung wurde übrigens spekuliert, dass der Buttersäure-Anschlag von Gegnern des Volksbegehrens verübt wurde. Da frage ich mich: Was stinkt mehr? Scheiße oder Zigarettenqualm?

2 Kommentare

  • Nadine

    zum Glück sind wir erst hinterher aufn Christklindlsmarkt gegangen und haben 3 im Weckla gegessen 😉

  • admin

    Richtig, sonst hätten die im Rathaus unsere 3 im Weggla gebabt – via Perestaltik. Gut, hätte bei dem infernalischen Gestank aber auch nicht weiter gestört…

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