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Anti-Abzockblog

Heute habe ich mal ein wenig nach einigen Werbetreibenden gegoogelt, die das so in den Contaxe-Ads auf der rechten Seite dieses Blogs auftauchen (und insbesondere „Heimarbeit“ und „Downloads“ feilbieten). Ich bin überzeugt, dass jeder auch nur halbwegs vernunftbegabte Mensch sich darüber im Klaren ist, dass im Internet angepriesene Heimarbeit in den seltensten Fällen seriös ist und das man nie und nimmer irgendwelche AGBs bestätigen sollte oder seine Mailadresse angibt, wenn man was downloaden will.

Über diese Werbetriebenden und zahllose weitere Abzocker gewährt das Antiabzockenet-Blog Aufschluss. Und wer Zeit und Muße hat, kann sich ja mal durchs Who-Is-Who der Internetverbrecher, selbsternanter Verbraucherschützer und sonstiger Gutmenschen klicken.

Ich habe hier noch ein paar (selbstverständlich unvollständige) und rein private Tipps, wie ich mich persönlich vor Abzocke schütze.

  1. Wenn ich etwas downloaden will, gebe ich NIE meine Mailadresse an. Wen eine Maladresse zwingend verlangt wird, dann verwende ich eine Wegwerfadresse. Und ich gebe NIE meinen richtigen Namen an.
  2. EBooks kaufe ich grundsätzlich nicht. Wenn ich ein pdf downlode, dann gehe ich dabei wie in Punkt 1 vor.
  3. Heimarbeit, die im Internet feilgeboten wird, ist in der Regel Schrott. Es muss jeden klar sein: Wer dafür bezahlt, dass er arbeiten darf/kann, ist ein Esel. Solche Angebote sind zwingend unseriös, auch und gerade dann, wenn astronomische Einkunftschancen versprochen werden.
  4. Software, die man haben will, insbesondere Freeware lade ich ausschließlich auf den Seiten des Herstellers/Programmierers herunter.
  5. Bilderarchive, Tattooarchive, Downloadarchive, Routenplaner…, Referatsarchive, Rezeptsammlungen… das alles braucht man nicht. Ich würde diese nur nutzen, wenn ich Zugriff auf die Inhalte bekomme, ohne mich anmelden zu müssen oder sonst welche Daten hinterlassen zu müssen.
  6. Reich werden im Internet? Das ist möglich, wenn einem Google gehört oder man einen seriösen Dienst ins Leben ruft, der von Millionen genutzt wird (und das wird er erst, wenn er innovativ, transparent, nutzbringend, seriös und vor allem kostenlos ist). Wenn ich eine Anleitung angeboten bekomme, wie ich im Internet reich werde, dann scheiße ich drauf.
  7. Freeware ist muss grundsätzlich „free“, d.h. kostenlos sein. Abos hierfür braucht außer den Abo-Betrügern niemand. Ich auch nicht.

Wie das in etwa funktioniert, kann man in diesem zugegeben sehr boulevardesken Filmchen lernen.

Allein die Schlussfolgerung und Hoffnung des Moderator, dass sinngemäß solche Seiten bald verschwinden, teile ich nicht – denn auch deren „Marketing“ wird immer professioneller.

Ich gebe nur ein Beispiel: Einige der dubiosen Anbieter platzieren für ihre Abzock-Webseiten nicht nur bei Contaxe sondern verstärkt auch bei Google Werbung. Für ungeübte Internetsurfer steigt das Risiko eher, dadurch hereinzufallen, denn mit Google assoziiert man ggf. gute Suchergebnisse und vor allem kostenlose Angebote. Da hat sich mit Sicherheit schon der ein- oder andere übertölpeln lassen.

Mir ist bislang nicht gelungen, solche unseriösen Angebote aus meinen Werbeeinblendungen herauszufiltern. Ich appelliere an alle Leser, auf beworbenen Seiten keine persönlichen Daten zu hinterlassen. Und die Reputation von Anbietern, für die man sich interessiert, lässt sich in aller Regel auch ergooglen.

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