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Waschmaschine bei Amazon bestellt. Eine Katastrophe!

Recht plötzlich und dennoch nicht ganz unerwartet quittierte unsere Constructa-Waschmaschine Ende letzter Woche ihren Dienst – nach sechs Jahren. Das ist nichts Besonderes, die Maschine war recht günstig, wurde häufig benutzt und eine 300-Euro-Waschmaschine hat nach sechs Jahren auch ihr Geld verdient. Nun rentiert es sich aber nach dieser Zeit nicht mehr, da eine größere Menge Geld hineinzureparieren und so war schnell der Entschluss gefasst, dass eine neue Maschine her muss – gerne auch eine bessere.

Als internetaffiner Mensch klappte ich also den Rechner auf und guckte mich nach einer neuen Maschine um, das Topmodell von Bosch (um die 800,-) hätte uns gut gefallen, da es aber nicht unterbaufähig war, fiel das leider schon mal raus. Eine Miele-Waschmaschine hätte ich persönlich gerne gekauft, allein die Vernunft hielt mich von einem 1200-Euro-Invest für eine Waschmaschine (!) ab. Und so fiel nach einigem Hin-und-Her die Wahl auf eine günstige, solide Maschine der Fa. Siemens mit dem wenig klangvollen Namen WM14E4G3. 479,- Euro kostet diese Maschine im stationären Nürnberger Einzelhandel, dann aber, so dachte ich ursprünglich, müsste ich das Ding irgendwie in den vierten Stock gebuckelt bekommen und die kaputte nicht nur das enge Stiegenhaus heruntertragen sondern auch noch irgendwie zum Wertstoffhof schaffen. Eine eher aufwändige Aktion, die ich mir gerne sparen möchte. Der Internetversender Amazon könnte mir aber helfen: Die besagte Waschmaschine kostet inklusive Lieferung zum Aufstellungsort 499,- Euro, die Altgeräteentsorgung gibts zum Aufpreis von 14,90 Euro. Diesen Mehrpreis zahle ich gerne dafür, dass ich mir nicht zum Gaudium der Nachbarschaft im Stiegenhaus schweißgebadet den Buckel krummhebe.

Die begehrte Maschine steht bei Amazon als in drei bis fünf Tagen lieferbar – ich stutze, greife zum Telefonhörer und rufe das Callcenter des Versender an. Es ist sonntags besetzt und ein freundlicher Mitarbeiter sagt mir, dass man noch neun Stück der WM14E4G3 am Lager hätte, ich solle die Maschine bestellen, ich dürfe damit rechnen, dass sie Mittwoch an eine Spedition übergeben werde und ich die Maschine dann am Freitag, den 15. Juli bekomme. Die Spedition rufe, so sagt der Mann im Callcenter, mich an, vereinbare einen genauen Liefertermin, ich möge einfach meine Handynummer angeben. Alles ganz einfach. Fein! Ich klicke mir die Waschmaschine. Und dazu klicke ich mir noch Montagematerial für den fachgerechten Unterbau. Am Sonntag, den 10. Juli, nachmittags.

Am Dienstag wird das Montagematerial geliefert. Ich warte auf den Anruf der Spedition oder eine Mail von Amazon. Vergeblich. Am Freitag, den 15. Juli, von Amazon oder der Spedition habe ich nichts gehört, fasse ich telefonisch nach – im Callcenter von Amazon. Die Dame, die meinen Anruf entgegennimmt, teilt mir mit, dass meine Waschmaschine noch nicht versendet wurde. Es sei noch nicht einmal ein Lager in deren System eingetragen, aus dem die Maschine versendet werden solle. Ich verstehe das nicht und hake nach, indem ich frage, wo denn nun die von mir bestellte Maschine wäre. Nachdem einigem Hin und Her – ich lasse nicht locker – sagt mir die Dame dann, dass sie nichts für mich tun könne, es gäbe auch keine Möglichkeit, irgendwas zu beschleunigen, ich müsse mich halt gedulden. Auf die Rückfrage, ob ich denn damit rechnen können, dass die Maschine heute (der letzte Termin, den Amazon für den Versand angab) versendet werde, sagte mir die Dame nur „Wohl eher nicht“. Damit war das Telefonat beendet.

Screenshot aus dem Amazon-Menü. Per Mail ist die Maschine bereits storniert, im Menü sieht man davon natürlich (noch) nichts. Ein Klick vergrößert das Bild.

Einige Minuten später erreicht mich eine e-Mail von Amazon:

Amazon.de grüßt Sie ganz herzlich,
Konnte ich Ihr Problem lösen?
Wenn ja, klicken Sie bitte hier:
<hier steht ein länglicher Link>
Wenn nein, klicken Sie bitte hier:
<hier steht ein länglicher Link>
Möchten Sie uns wegen eines anderen Anliegens kontaktieren oder haben Sie weitere Fragen, erreichen Sie uns über das Kontaktformular auf unseren Hilfe-Seiten: http://www.amazon.de/hilfe
Freundliche Grüße

<hier steht der Name der Sachbearbeiterin>

OK, wenn man mich direkt fragt, bekommt man eine direkte Antwort. Ich war natürlich nicht zufrieden, denn im Telefonat konnte mich die Callcenter-Mitarbeiterin nicht davon überzeugen, dass Amazon in der nun vergangenen knappen Woche irgendwas dafür getan hätte, dass ich die bestellte Waschmaschine bekomme. Ich beantworte die mir gestellten Fragen ehrlich und gründlich und das System muss wohl irgendwie verstanden haben, dass ich unzufrieden bin – ich kann einen Rückruf eintragen – was ich mache – und ich bekomme eine tatsächlich einen Rückruf vom Callcenter.

Barbara H. (Name geändert – die Dame kann ja nichts für Ihren Arbeitgeber) gibt sich redlich Mühe, meine Fragen zu beantworten. Die Antworten gefallen mir nicht, denn Frau H. eröffnet mir telefonisch, dass ich die bestellte Waschmaschine wohl eher nicht bekommen werde. Ich halte an dieser Stelle fest: Amazon lässt mich einen Artikel bestellen, den Sie gar nicht haben. Obschon ich vor der Bestellung telefonisch abgeklärt habe, ob es die Waschmaschine gibt und ob ich sie in einer realistischen Zeit geliefert bekomme, erfahre ich nun, dass ich wohl keine Waschmaschine bekomme. Ganz sicher könne das Frau H. nicht sagen, aber ich bekäme per Mail noch einmal darüber Bescheid.

Ich weiß nicht, was ich als Kunde falsch gemacht habe. Ich bestelle eine Waschmaschine, die in wenigen Tagen versandbereit sein soll. Ich kläre die Verfügbarkeit und einen möglichen Liefertermin vorab ab . Ich bestelle die Waschmaschine also nach Rücksprache und Zusicherung, dass sie vorhanden sei und schnell geliefert werde. Und dann tut Amazon was? Richtig: Amazon tut nichts, hält es auch nicht für nötig, irgendwie mal Bescheid zu geben, dass es Probleme gibt.

Die Mail von Frau H. kommt ein paar Minuten später, verbunden mit einem Anruf:

Guten Tag, Herr F.,

vielen Dank, dass Sie uns die Gelegenheit gegeben haben, über Ihr Feedback zu sprechen.

Es freut mich, dass wir Ihr Anliegen gemeinsam klären konnten.

Ihre Bestellung 028-XXXXXXX-XXXXXXX kann leider von uns nicht ausgeführt werden, da es keinen Lagerbestand mehr gibt.

Als Entschädigung würden wir Ihnen ein ähnliches Modell zum gleichen Preis wie die Waschmaschine aus der Bestellung anbieten.

Hier ein Beispiel für ein sehr ähnliches Modell, bei dem wir Ihnen preislich entgegen kommen, und den Preis an die von Ihnen bestellte Waschmaschine angleichen:
<hier nun ein länglicher Link zu einem Modell des gleichen Herstellers, aber technisch natürlich nicht so gut, wie das von mir bestellte – hätte um die 540,- Euro gekostet, wollen die mich verarschen??>

Weitere Modelle:
<hier nun ein Link zu anderen Siemens-Waschmaschinen, entweder deutlich lumpiger, wesentlich teurer oder nicht unterbaufähig – zwecklos, das>

Nun, mein Problem ist mitnichten gelöst, mein Anliegen auch nicht geklärt. Amazon bietet mir ein schlechteres Modell zum Preis des besseren an. Wenn das eine Problemlösung sein soll, dann weiß ich auch nicht. Die von mir ausgesuchte Waschmaschine unterscheidet sich von der mir ersatzweise angebotenen WM14E423 nicht nur im Design sondern auch im Verbrauch. Amazon ruft am 15. Juli den Preis von 541,37 Euro auf, ein direkter Mitbewerber bietet mir das Ding für 410,- Euro an.

Mal ein kleiner Preisvergleich. So also hätte meine „Entschädigung“ ausgesehen, na herzlichen Glückwunsch. Ein Klick vergrößert das Bild.

Also: Ich erhalte, nachdem Amazon meine Bestellung nicht ausführt und ich nicht nur eine Woche ohne Waschmaschine dasitze, sondern diese noch nicht mal bekomme zur Entschädigung eine niedrigwertigere Waschmaschine, die der Mitbewerb 131 Euro billiger anbietet. Und dafür habe ich mir einen Tag freigenommen und warte auf meine Waschmaschine. F**k!!

Tolle „Entschädigung“. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, schreibt Amazon noch:

Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein. Ihr Feedback hilft uns dabei.

BWAHAHAHAHAHAHA!!! Unfassbar!! Einen Artikel anzubieten, den man nicht verfügbar hat und in vernünftiger Zeit auch nicht nachordern kann, dann einfach mal nichts tun und die Sache aussitzen, bis sich der Kunde meldet, dann die Bestellung einfach mal stornieren und dem sich beschwerenden Kunden nun einen weniger wertigeren Artikel nun zum gleichen Preis anzubieten ist für Amazon also kundenfreundlich. Das darf doch nicht wahr sein!!

Ich hätte Amazon gerne die Möglichkeit eingeräumt, sich zu der Sache zu äußern. Ich habe Frau H. gesagt, dass ich über diese Sache schreiben werde und sie gebeten, einen Kontakt zur Pressestelle herzustellen. Sie wollte sich darauf nicht einlassen und gab mir nur eine Funktions-E-Mailadresse. Dort habe ich hingeschrieben und um umgehenden Rückruf gebeten. Bis heute kam natürlich kein Rückruf, wen nimmt es Wunder. Ich werde das Gefühl nicht los, bei Amazon nur eine Nummer zu sein. Wenn Amazon nun schreibt, „Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein“, so kann ich nur sagen, dass der Weg dahin aus meiner Sicht noch verdammt lang sein wird. Viel Glück dabei, allein, mir fehlt der Glaube!

1:0 für den Einzelhandel

Das eigentliche Problem ist natürlich nicht gelöst, die Lösung hat sich dank Amazon nur ordentlich verzögert: Wir brauchen eine neue Waschmaschine. Von Amazon nun gründlich geheilt, telefoniere ich mit einem Nürnberger Elektrofachmarkt, von unseren e-Commerce-Freunden auch gerne mit despektierlichem Unterton „sationärer Einzelhandel“ genannt. Den Siemens Waschvollautomat WM14E4GS bietet man mir für vorhin genannte 479,- Euro an, Anlieferung und Mitnahme nebst Entsorgung der alten Constructa soll knappe 30 Euro kosten. Die neue Waschmaschine kostet also unter dem Strich rückenschonende 509,- Euro und ist damit sogar noch ein paar Euro billiger als beim Internethändler. Hätte ich das eher gewusst, ich hätte bereits heute saubere Wäsche.

Update: Amazon hat sich gemeldet – leider haben sie mich nicht erreicht, denn ich war gerade in Langwasser und habe uns eine Waschmaschine gekauft (kein Shice jetzt). Und was ich noch dazu sagen muss: Sie (der Einzelhändler) hätten Sie am kommenden Montag sogar schon geliefert.

Update: Vorgestern erreichte mich von Amazon folgende Mail:

Guten Tag Herr F.,

Ich hätte gerne kurz mit Ihnen persönlich über Ihr Anliegen gesprochen. Leider konnte ich Sie unter der bei uns hinterlegten Telefonnummer XXXX / XXXXXXX nicht  erreichen. Aus diesem Grund wir ein Kollege Sie morgen nach 15 Uhr telefonisch kontaktieren.

Für Sie besteht bis dahin kein weiterer Handlungsbedarf!

Konnte ich Ihr Problem lösen?

<Link, Name einer Dame, mutmaßlich von der Pressestelle>

Und in der Tat: Gestern, pünktlich um Drei, rief eine Dame bei mir an. Die war aber nicht von der Pressestelle sondern vom hausinternen Callcenter. Stellt Euch das mal bitte vor: Da hat die Pressestelle (Verwechslung ausgeschlossen, habe mit einer offiziellen Mailadresse, die nicht dem Kundenkonto hinterlegt wurde die Pressestelle angeschrieben) entweder keinen Bock oder keine Zeit oder keine Geduld bis Montag und dann lässt sie mich vom Callcenter zurückrufen! Stellt Euch mal bitte vor, ihr wäret der Callcenter-Agent und bekämt so mirnichts dirnichts einfach mal Presseanfragen rübergeschoben?!? Die Dame vom Callcenter war natürlich heillos überfordert. Ich habe Sie gefragt, warum sie überhaupt anruft, so richtig wusste sie das auch nicht. Sie wollte wissen, warum ich denn mit dem Alternativangebot (s.o.) das man mir zur Entschädigung freundlicherweise und aus Kulanz anbot, denn nicht einverstanden sei. Ich musste mich am Riemen reißen, mehrmals tief durchschnaufen, damitt ich nicht ausraste. Und dann erklärte ich ihr das mit einem Vergleich:

Wenn ich ein Autohändler bin und sie sind meine Kundin …

… können Sie mir folgen?

Frau X: Ja.

Also, wenn ich ein Autohändler wäre und Sie wären also meine Kundin, und Sie hätten bei mir – ich karrikiere jertzt mal – eine Mercedes E-Klasse bestellt….

… und ich kann diese E-Klasse nicht liefern und sage Ihnen dann: Frau X. es tut mir leid, die E-Klasse, die sie kaufen wollten, die habe ich gar nicht, aber ich habe hier einen hübschen VW Golf, den kann ich Ihnen ausnahmsweise zum Preis der E-Klasse überlassen – aber nur ausnamsweise, denn normalerweise ist der vieeeel teurer. Also, wenn ich das zu Ihnen sagen würde, Frau X., wie kämen Sie sich dann vor?

Frau X: Vera–. (Schweigen)

Frau X. kann einem fast leid tun. Ich habe gefragt, welche ernsthaften Spielräume denn die Callcenter-Mitarbeiter bei Amazon hätten, darauf wollte Frau X aber nicht antworten. Sie bat mir an, die sache gerne „hochzueskalieren“ – ich ließ sie gewähren – nicht gerade beseelt von der Hoffnung, dass das was bringt. Sie hat die Sache dann aber zumindest ihrem Teamleiter angetragen, der schrieb mir eine Stunde später eine Mail:

Guten Tag, Herr F.,

ich möchte Sie nochmals für den Ablauf Ihrer Bestellung vielmals um Entschuldigung bitten. Der Vorfall tut mir sehr Leid!

Wie Sie Ihrer Bestellbestätigung entnehmen können, habe Sie die Waschmaschine in der Bestellung XXX-XXXXX-XXXXXX am 10. Juli 2011 getätigt. Leider hatten wir kurzfristig für diese Bestellung keinen Lagerbestand mehr. Es tut mir sehr Leid, dass Sie nicht automatisch über diese Situation informiert worden sind. Wir haben in der Zwischenzeit die Informationen auf der Webseite aktualisiert und die Maschine ist weiterhin aktuell nicht mehr Lieferbar.

Bitte beachten Sie, dass bei Lieferverspätungen eine Bestellung nicht automatisch storniert wird. Sie sollten im Normalfall über solche Verspätungen informiert werden und können dann selbst über das weitere Vorgehen entscheiden. Ich möchte Sie nochmals informieren, dass Ihre Bestellung aktuell storniert ist. Dies wurden auch am 15.07.2011 per E-Mail bestätigt.

Gerne hätten wir Ihnen, wie in der E-Mail von Frau H. beschrieben, eine alternative Waschmaschine zum gleichen Preis angeboten. Es tut mir sehr Leid, dass Ihnen dieses Angebot nicht zugesagt hat. <hier folgt dann der Pressekontakt – den ich aber nur bekommen habe, weil ich inzwischen die Amazon-Festnetznummer in München recherchiert bekommen habe und denen am Telefon gesagt habe, dass ich mich da halt hinwenden werde. Und dann folgen die üblichen Feedback-Links, die ich nicht mehr klicke, weil ich es satt habe…>

Der Teamleiter hats wieder nicht begriffen…

Ich gebe es auf. Heute habe ich mit einem befreundeten Anwalt telefoniert, der  mir sagte, dass man der Firma trotz von deren Seite nicht angenommenem Kaufvertrag schon allein mit dem UWG ans Zeug hätte flicken können – aber wofür? Das würde nichts ändern. Auch die Pressestelle rufe ich nicht mehr an, es hat ja keinen Sinn. Ich spare mir weitere Lebenszeitverschwendung mit Amazon. Was aber bleibt?

Lesson learned:

Ich werde nie wieder ein Großelektrogerät bei Amazon kaufen. Überhaupt werde ich nichts mehr bei Amazon kaufen, was ich zeitnah brauche. Ob ich überhaupt noch mal was bei Amazon kaufe, ist fraglich.

20 Kommentare

  • Nadine

    Fairerweise musst Du auch sagen, dass wir sehr (!) viel über Amazon und deren Marketplace-Shops bestellen und es noch kaum Probleme mit dem Service und der Lieferung gab. (Abgesehen davon, wenn Amazon mal wieder über Hermes liefert – aber das wäre einen eigenen Artikel wert)

    Freilich, diese Aktion hier nervt jetzt schon sehr!! Zumal wir auf das neue Gerät warten.
    Übrigens hast Du vergessen zu erwähnen, dass wir das Modell auch über Amazon jetzt durchaus noch hätten bekommen können – allerdings nicht mehr zu dem tollen Angebotspreis zu dem wir die Maschine noch am vergangenen Sonntag geklickt haben, sondern zum Originalpreis i.H.v. knapp 700 Euro!
    Das finde ich das dreisteste an der Sache.

    Naja, jetzt gehts eben ab in den Einzelhandel.

  • Michael

    da gebe ich dir extrem Recht. Hermes ist wirklich ein extra Thema wert. Was ich mit denen schon Probleme hatte. Wäre bei Nachbarn abgeben obwohl extra angegeben wurde, dass Sie das nicht sollen und sonstiger unpraktischer kram, den man mit seiner liebgewonnenen Packstation nicht erleben muss.

  • Nadine

    Hermes ist eine Katastrophe!
    Sie klingeln nicht bei uns, obwohl wir nachweislich zu Hause sind! Das Zeugs bei denen irgendwo abzuholen ist ein Graus!

    Doof finde ich, dass vorher nicht klar ist, ob Amazon wie gewöhnlich über DHL, oder ausnahmsweise mal über Hermes versendet – hinter die Logik bin ich noch nicht gekommen. Du?

    Bin mitlerweile für DHL-Lieferungen auch bei der Packstation angemeldet – ich finde es super 🙂
    Und wenn ich in einem Onlineshop bestelle, bei dem klar ist, dass der nur über Hermes versendet wird, lasse ich es mitlerweile in einen Zeitungsladen bei uns um die Ecke liefern!

  • Benny

    hatte bislang nur wenig probleme mit amazon, aber es ist so, das ich dort auch schon meine sachen nicht bekommen habe. ich bin klargekommen, aber ohne wama ist natüriich dumm.
    hermes behandelt meine sachen wie schüttgut. frage mich, warum amazon mit hermes verschickt, da haben die doch rückläufer ohne ohne ende weil die sachen kaputtgeben. das ist nix. ich würde sogar prime mitglied werden und zahlen, wenn dann nur mit dhl verschickt würde.

  • admin

    @Benny: Ja, genau das ist das Problem. Ob ich nun eine DVD oder CD ein paar Tage früher oder später bekomme, spielt eigentlich keine Rolle. Aber diese Waschmaschine brauche ich eben zeitnah (aus naheliegenden Gründen). Völlig unversftändlich ist für mich, warum Amazon

    – am Telefon Liefertermine nennt, die sie nicht einhalten (können)
    – dem Kunden bei Nichtverfügfbarkeit eines Artikels nicht bescheid gibt.

    Dass es nicht zu Missverständnissen kommt: Selbst, als Amazon mir die Waschmaschine gestern per Mail stornierte, war die im Kundenmenü noch offen. Hätte ich nicht proaktiv nachgehakt, ich würde weiter auf die Waschmaschine warten. Und warten. Und warten…

    Das Vorgehen vom Amazon finde ich unheimlich arrogant.

    Zu Hermes: Ich selbst bin mit Hermes auich nicht zufrieden. Sie brauchen hier in Nürnberg oft mindestens einen Tag länger als die Post DHL und deren Tracking ist auch für den Allerwertesten, weil nicht annähernd synchron. Zudem ist das Hermes-Netz weniger dicht als das von Post/DHL, daher ist es für den Kunden sehr unangenehm, dann ein nichtausgeliefertes Paket irgendwo am anderen Ende der Stadt abholen zu müssen. Sollte mal eine eigene Story draus machen, Eure Probleme damit könnt ihr mir gerne hier in die Kommentare posten oder per Mail schicken, ein bisschen was habe ich ja schon gesammelt..

  • Tine

    Ich hatte mir über Amazon eine hochpreisige Bratpfanne zu einem guten Angebotspreis bestellt und mich gefreut, dass sie rel. schnell geliefert wurde. Lieferung erfolgte über Hermes. Schon der Karton war sehr zerfetzt. Die innenliegende Pfanne überhaupt nicht geschützt. Die Pfanne war leider total verbeult. So sehr, dass sie nicht hätte gerade auf der Herdplatte stehen können. Ich habe reklamiert und die Pfanne ging zurück. Ich wählte „Ersatz“ und nicht „Rückerstattung“, denn mitlerweile kostete die Pfanne wieder ihren regulären Preis.
    Nun muss ich ca. 6 Wochen auf die Ersatzlieferung warten. Ich hab schon gar nicht mehr dran gedacht, als sie dann endlich heile bei mir eintraf.

    Ich empfehle Amazon ihre Pakete nicht über Hermes zu versenden!

  • Stefan Meuer

    Amazon sollte die Genauigkeit des Geschenkgutscheinversand verbessern. Habe jetzt schon mehrere bestellt, wenn man es nur an einem bestimmten Tag versenden will, dann funktioniert das gut. (die Uhrzeit ist ja mehr oder weniger dann egal)
    Aber der sofortversand funktioniert nicht gut. Der Beschenkte sollte diesen gutschein dann relativ gleich bekommen, aber es dauerte noch ca. 5 Stunden 🙁
    Dann war der Geburtstag vorbei.

  • admin

    Daa sind wohl mehr Kunden nicht mit der Zustellung über Hermes zufrieden – guckt mal hier:
    http://www.amazon.de/forum/high-definition/Tx2C1JVROKTNOK2?_encoding=UTF8&cdSort=newest
    @Michael zur nächsten Packstation müsste ich auch ganz schön latschen… Das löst das Problem nicht immer…

  • Michael

    meine näheste wäre auch hauptbahnhof – da hin bin ich auch immer so um die 7-8 minuten unterwegs.. .. direkt am haus wäre da sicher schon netter 🙂

  • Gerd

    warum kauft man in Nürnberg eine Waschmaschine im Internet?
    Kennst Du keine Siemens Mitarbeiter? Da sind manche Maschinen als B Ware sehr günstig.

  • admin

    Na, so ganz stimmt das nicht, Gerd. Bei der B-Ware musst Du nehmen, was Du bekommst, das muss aber nicht immer passen und im „Für Uns“-MA-Shop sind die „Angebote“ oft auch weniger attraktiv als im Internet. Und: Oh ja, ich kenne Siemens-Mitarbeiter 😉

  • Nadine

    @Gerd.
    Ja, ich kenne den Für Uns Verkauf von Siemens 😉
    Unsere letzte Waschmaschine, genauso wie Spülmaschine, Staubsauger etc. war auch von dort. Aber beim letzten Gerät war uns das Modell noch rel. egal. Diesmal haben wir uns intensiv mit der Waschmaschinensuche beschäftigt und es wurde schnell klar, dass es eines der ausgesuchten Modelle von Siemens oder Bosch wird. (Miele ist nicht im Budget, und wenn, dann leider nicht unterbaufähig)
    Leider ist die Auswahl im B-Lager sehr begrenzt. Und wirklich günstig sind nur wenige Angebote. Es ist leider so, dass man im Einzelhandel oder Internet bessere Preise erzielen kann (und wenn man nur die Lieferung/Altgeräteentsorgung/Montage raushandeln kann)

  • Hi,
    vielen Dank für die ausführliche Story. Der Kauf von weißer Ware im Internet ist mir allgemein auch immer ein Dorn im Auge – egal bei welchem Shop. Das dumme ist nur, dass ich hier in Nürnberg bisher noch nicht wirklich einen guten Einzelhandel gefunden habe. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ich mich in den Läden bisher immer übern Tisch gezogen fühlte und die Beratung entweder nicht vorhanden oder einfach nur schlecht war. Wenn du mir also den ein oder anderen Tipp zu einem guten Laden geben kannst, würde ich mich sehr freuen. Gerne auch direkt per Mail, wenn du hier keine Werbung machen möchtest.
    Gruß!

  • admin

    Hallo Marco,

    erst mal: Geile Fotos! Mags mir verraten, welche Kamera und welches Objektiv Du verwendest?

    Also, ich mach mal jetzt Werbung für vier Läden, bei denen alles gut klappt. Hier hast Du die Option zwischen teuer und edel und „normalpreisig“:

    Die erste Adresse für weiße Ware in Nürnberg ist zweifelsohne der Miele Meier am Nordklinikum (http://www.miele-meier.de/). Hier bekommst Du echt realistische Preise für die Miele-Geräte und einen super Service – allerdings ist Miele schon echt teuer. Meine Family kauft dort ein.

    Wer in Richtung „weißer Ware “ auch gut – aber teuer – ist ist der Lampen Bernhard in der Südstadt (http://www.lampen-bernard.de/).

    Ebenfalls gut – auch als Elektriker ist Rauscher in Schwabach: http://www.elektrohaus-rauscher.de

    Ich habe die Waschmaschine nun bei ProMarkt in der Oppelner Str. in Langwasser gekauft, auch weil die exakt das gewünschte Modell am Lager haben und ich nicht ewig auf eine Waschmaschine verzichten kann. Die Bedienung war super, das Ding wird angeliefert, angeschlossen und die kaputte Waschmaschine wird mitgenommen. Am Preis kann man gut verhandeln, wenn man sich im Netz die Preise raussucht und auch mit der Konkurrenz des örtlichen Fachhandels vergleicht. Der ProMarkt hatte eine kleine und ausgesuchte Auswahl an E-Geräten, darunter aber auch die aktuellen TOP-Sachen. Das Mädchen, dass uns die Maschine verkauft hat, warsehr kompetent und sie war direkt peinlich berührt, dass sie sie nicht schon am Samstag anliefern konnten.
    ProMarkt ist schon eine echte Alternative zu MM und Saturn – aber auch hier muss man wissen, was man will, die Preise kennen und verhandeln. Aber sonst lief das alles prima.

    Hoffe, das hilft Dir.

  • Hi,

    super – vielen Dank für die Infos! Habe bisher nur MM, Expert und co. getestet – die waren, wie schon erwähnt, einfach nur schrecklich in Sachen Kundenfreundlichkeit. In der Elektrohalle http://www.elektrohalle.de/de/ gab es zwar tolle Angebote, aber nie das, was wir gesucht haben. Die von dir vorgeschlagenen Läden werde ich auf jeden Fall mal antesten.

    Zum Thema Fotos: Vielen Dank für das Lob 🙂 Freut mich immer, wenn jemanden meine Bilder gefallen. Ich fotografiere mit einer Sony A300 und hauptsächlich mit dem 17-50/2.8 und 70-200/2.8 von Tamron. Ansonsten habe ich noch einige Ultra-Weitwinkel Linsen und was man halt so an Zubehör braucht 😉

    Gruß!

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  • Jens

    Ja, ja, Amazon und große Bestellungen: ich habe zwei Kettler Schreibtische vor Weihnachten bestellt, zwei Tage später lieferte UPS mir zwei völlig zerstörte Schreibtische im Paket. Ecken angeschlagen, Nylonband ins Holz gezogen, Paket geflickt ein Brett verloren, Beschwerde und Reklamation, es kamen einen Tag zwei neue. Nein, Einer war OK (ein Brett konnte noch mit den anderen drei Paketen getauscht werden). Also das Ganze mit Paketband zusammen geflickt und abholen gelassen. Noch mal Liefern will Amazon nicht. Also wird ein Kind Weihnachten ohne da stehen….

  • Peter42

    Ist schon interessant wieviel lange Weile manche Leute haben, in der Zeit in der der Artikel verfasst wurde, hätte jch die Wäsche mit der Hand gewaschen und mir beim Einzelhändler ne Maschine mit Service besorgt.

  • W.Teil

    Sehr interessante Geschichte. Ich kaufe fast alles von amazon seit 5-6 Jahren und sehr wenig Probleme gehabt.

  • Ilse Masson

    Wir haben einer jungen Frau eine 2 J. alte Waschmaschine abgekauft, die sie bei amazon erstanden hatte, anliefern, aufstellen und anschließen ließ. Bei der ersten Wäsche stellten wir fest, dass sie eine Unwucht hatte. Nähere Untersuchung ergab, dass die Transportsicherung nicht vollständig entfernt war. Jetzt hat sie einen Lagerschaden und nützt uns gar nichts mehr. Nachfrage bei Amazon, wer die denn angeliefert und angeschlossen hätte, wurde nicht beantwortet mit dem Hinweis, wir seien ja keine Kunden bei ihnen.
    Wieso kauft ihr alle bei dieser Firma, die sich für nichts und niemanden verantwortlich fühlt?????
    Elisabeth M.

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