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Toccata und Fuge d-Moll.

Ein Netzfundstück der besonderen Art: Bachs Toccata und Fuge d-Moll (BWV 565) ist nicht nur eines der bekanntesten Orgelstücke überhaupt sondern auch mein liebstes. Abweichend von der historischen Aufführungspraxis haben der Schweizer Organist Rudolf Lutz und der Drummer Orlando Ribar das Stück neu aufgenommen. Um es kurz zu machen: Wie perfekt die Orgel mit einem zeitgenössischen Drumset harmoniert, war mir bis dato nicht bewusst. Hier folgen gute neun Minuten pure Energie, pure Spannung.

(gibts auch auf DVD)

2 Kommentare

  • Hans van Aken

    Schön, daß sich auf Deinem Blog wieder was tut, und schön zu hören, daß Du auch ein Freund Bachscher
    Musik bist. Ist ja sehr eindrucksvoll: Orgel mit Schlagzeug, Blasinstrumente eignen sich auch gut.
    Höre gerade im Onlineradio „Conzertzender Geen dag zonder Bach“ (Kein Tag ohne Bach)
    das „Wohltemperierte Klavier“. Der Sender gehört zu den niederländischen öffentlich-rechtlichen
    (publieke omroep) aus Amsterdam, gottseidank gibt e bei denen nicht diese neuerdigs um sich greifende
    Unsitte der Werbeeinblendungen. Der Sender bringt täglich NUR Bachmusik.
    Bei Youtube gibt es auch sehr viel, z.B. von Glenn Gould, dem kanadischen Pianisten, der leider schon
    1982 fünfzigjährig gestorben ist, aber immer noch zu den größten Bachinterpreten gehört, zwar sehr
    eigenwillig, aber vielleicht gerade deswegen so herausragend. Mein Lieblingswerk ist ja die
    h-moll-Messe (engl.: Mass in B minor), wird von vielen für das größte Werk der Musikgeschichte gehalten.
    Dauert zwei Stunden, ist aber keineswegs eine liturgische Messe, der Protestant Bach hat sie
    seinem sächsischen katholischen Landesherrn geschrieben, weil er sich dadurch eine Anstellung erhoffte.
    Bei Youtube gibt es auch AllofBach von der Nederlandse Bachvereniging, die dort das Bachsche
    Gesamtwerk einspielen und kostenlos zur Verfügung stellen in Spitzenqualität. Übrigens gehört
    auch der ehemalige Binnenmarktkommissar der EU, Frits Bolkestein, dieser Bachvereinigung an.

    Viele Grüße Hans

  • Hans van Aken

    Nachgereicht: belgisches Orgelradio online. Organroxx.com (vormals Orgelradio.eu). Ist z.Zt. via
    organroxx.radio.de zu hören. Man hat auch eine eigene Website, aber darüber scheint es z.Zt.
    noch nicht zu funktionieren. Die Hamburger Site radio.de ist kostenlos, ein gutes vollwertiges
    Online-Radio-Portal. Da ich ja nach den letzten zwei Jahren Dauerfrust mit den Windows-Updates
    und der Zumutung, mein schönes Windows 7 durch rückwirkende Installation von Spionage-
    Software (telemetry) bis zur Unbrauchbarkeit verhunzen zu lassen auf Linux Mint umgestiegen bin
    und der dradio-recorder vom Deutschlandfunk trotz jahrelanger Versprechungen immer noch keine
    Linux-Version hat. Anmelden bei radio.de ist nur dann nötig, wenn Favoriten gespeichert werden sollen.
    Falls es nicht gleich funktioniert: in NoScript für die Seite Javascript zulassen oben in der Taskleiste,
    ebenso Cookies, evtl. bei RequestPolicy alle Anfragen zulassen u. ggfs. bei uMatrix „Alle“ anklicken,
    dann ist alles grün und es sollte funktionieren.
    Heute kam die Downloadaufforderung auf Firefox 55, ich weiß garnicht, ob ich den haben will,
    weil Mozilla ja ähnlich wie Microsoft alles verändern will, ohne den Usern vorher zu vermitteln
    warum und wieso. Es scheint einfach nur darum zu gehen, den guten alten Firefox so zu
    verändern, daß er praktisch wie ein Ei dem anderen Google Chrome ähnelt ohne die bisherigen
    Einflußmöglichkeiten durch den User (Stichwort Anpaßbarkeit). Ob da wieder einmal Gelder
    geflossen sind, möge dahinstehen. Immerhin sitzen beide Unternehmen ja am gleichen Ort
    (Mountain View, ganz in der Nähe der Stanford University). Ich werde jedenfalls erst mal zuwarten,
    in den Foren, die das Problem seit ein paar Tagen für Firefox unter Windows durchhecheln
    (die Windows-Version ist ja schon seit ein paar Tagen auf dem Markt) lassen jedenfalls nichts
    Gutes ahnen. Habe mir probeweise mal die neueste PPA-Version von Chromium geholt, aber damit werde ich nicht warm, da ist mir immer noch zu viel Google drin.
    Vielleicht gehe ich von FF54 auf die ESR-Version 52.3.0, dann funktionieren
    die gewohnten Erweiterungen wenigstens noch ein Jahr, in dem man die weitere Entwicklung
    beobachten kann (TOR nutzt übrigens auch die ESR 52.3.0). Weiß nur noch nicht, ob das
    mit dem Umstieg auf ESR unter Linux Mint überhaupt funktioniert wegen der zentralen Updates.
    Mit dem Computer löst man die Probleme, die man vorher nicht hatte.

    Viel Spaß mit der Orgel, habe ich gerade auf dem Kopfhörer.

    Grüße Hans

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