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Nürnberg-Blog | Technik, Politik und (digital) lifestyle
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Artikel der Kategorie ‘Allgemein’

Frohe Ostern!

April 20, 2014 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

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(CC BY-SA 2.0 Dean Wissing)

Wochenrückblick KW 15/2014.

April 13, 2014 Von: admin Kategorie: Allgemein 1 Kommentar →

Wieder einmal ein Wochenrückblick, war ja eine spannende Woche mit Heartbleed. Mich wundert es allerdings alles nicht mehr. Diese Sicherheitslücke wird – nach den Erfahrungen der letzten sechs Monate – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von den Diensten genutzt worden sein. Alles andere zu glauben, wäre verantwortungslos naiv. Und dann war da noch…

Nürnberg kann mehr als man denkt. Eine Replik auf Sugar Ray Banisters Artikel “Warum Nürnberg nicht das bessere Berlin ist”

März 20, 2014 Von: admin Kategorie: Allgemein 2 Kommentare →

Eine Diskussion, welche Stadt wohl am “berlinerischsten” ist, mag mindestens grotesk anmuten. Wer will Nürnberg schon mit Berlin vergleichen – Berlin ist weit über sechs Mal so groß wie Nürnberg, Berlin ist nicht nur Stadt sondern auch selbstständiges Bundesland und damit in vielen Entscheidungen freier als eine Kommune – und: Berlin hat eine internationale Strahlkraft, derer sich der Bundesbürger nur selten bewusst wird – nicht nur als Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland sondern auch wegen der geographischen Lage und der jüngsten Geschichte – als Drehscheibe zwischen Ost und West (Deutschland wie Europa). All das bläst einer Stadt auch dann noch warmen Sommerwind unter die Flügel, wenn die Verschuldung bei knappen 60 Milliarden Euro liegt (zum Vergleich Nürnberg: 1,3 Milliarden Euro), wenn Teile des ÖPNV nicht richtig funktionieren und überdimensionierte Flughäfen schön langsam in den märkischen Sand sinken.

Als kleiner Bub bin ich von meinen Eltern (zu Zeiten der Teilung) mit nach Westberlin genommen worden. An meine Gefühle damals kann ich mich gut erinnern: Berlin war ein Abenteuer und Berlin war dunkel. Bis auf die Leuchtreklamen am Europacenter und das Café Kranzler und das KaDeWe habe ich Berlin als fürchterlich dunkel in Erinnerung*. Diese Stimmung konnte ich erst zehn Jahre später wieder aufgreifen, als ich den Film “Der Himmel über Berlin” zum ersten Mal sah, und allein dessen Präzision in der Beobachtung mich noch heute gleichermaßen erschreckt und berührt. Als ich als Jugendlicher Mitte der 1990er Jahre wieder nach Berlin kam, atmete die Stadt auf – aus jeder Bodenspalte und zwischen jeder Straßenschlucht wehte ein milder Wind des Aufbruchs. Ich schreibe hier nicht nur vom ersten Besuch der Galerie Tacheles sondern auch vom ersten gut geführten Antiquariat, das Bücher nach Kilopreis verkaufte, von meiner ersten Lovepoarade, von dem vielen Gekritzel auf Wänden und Pfählen, das nur allzu oft das Leben nach der politischen Wende thematisierte, das vielleicht eine Art öffentliche Schreibtherapie war und heute als “Street Art” verklärt wird. Ich schreibe aber auch von Wohnungen in Prenzlauer Berg, die noch zur Jahrtausendwende mit Kohlen geheizt wurden, Klo habe Treppe.

Was hat das alles mir Nürnberg zu tun? Nürnberg ist für mich so gänzlich anders als Berlin. Nürnberg ist langsam und konstant. Ich kenne Straßenzüge in St. Leonhard, die sehen heute noch genau so aus, wie in den 1980er Jahren, als ich sie das erste Mal sah und ich kenne Fotos, da weiß ich, dass sie noch genau so aussehen, wie in den 60ern. In manchem Nürnberger Vorort fühlt man sich erdrückt von überbordender Spießigkeit. Und in manchem Straßenzug in der Südstadt mag man Angst bekommen, dass in ein paar Jahren soziale Unruhen ausbrechen, so niedergewirtschaftet sind die. Strahlkraft? Aufbruch? Pustekuchen. Wo der Staub vergangener Generationen nicht liegt und wo nicht historisierende Altstadt ist, da stehen seelenlose Funktionsbauten unserer Tage.

Und dann veröffentlicht Puls, ein Spartenradioprogramm des Bayerischen Rundfunks, einen Blogpost mit dem etwas seltsamen Titel “Hipsterhauptstadt mit Herz – 5 Gründe warum Nürnberg das bessere Berlin ist” und schmiert damit fingerdick Balsam auf die geschundene fränkische Volksseele. Irgendwo ist schon klar , dass dieser Post nicht ganz ernst gemeint ist. Und doch stimmt er ein in einen Tenor, den ich in den letzten Monaten immer wieder höre: Nürnberg ist so hip, so kreativ, so toll geworden – Nürnberg kann es mit Berlin aufnehmen. Und aus den Reaktionen, die ich per Mail bekam, via Twitter und in den Blogs schließe ich, dass dieses BR-Ding gerde ernst genommen wird. Krass, oder?

Also schaue ich mir mal die fünf Punkte an, warum wir gerade besser sein sollen, als Berlin:

Zuerst einmal wird Gostenhof ins Feld geführt, wie toll und kreativ dort alles ist. Redakteure des Bayerischen Rundfunks müssen einen Narren an Gostenhof gefressen haben – zu Jahreswechsel erst sendete das dritte Programm eine Doku über die Fürther Straße (vgl. hier), bei der ins selbe Horn geblasen wurde. Es ist in Gostenhof im Prinzip ja ähnlich wie in Kreuzberg und Prenzlauer Berg: Erleben Stadtviertel einen wirtschaftlichen Niedergang und lässt Bausubstanz und Infrastruktur eine entsprechende Nutzung zu, so siedeln sich auf den günstigen Flächen Menschen mit viel Kreativität und wenig Geld an. Das geht ein paar Jahre lang so gut, dann werden vom Nimbus der Kreativen all jene angezogen, die mehr Geld als Kreativität haben und an der Stimmung partizipieren wollen. Wenn dann die Gentrifizierung durchschlägt, ist die Stimmung zwar im Arsch, dann kommen die Prenzlbergmuttis, aber der Stadtteil ist auf die nächsten dreißig Jahre saniert. Was heute GoHo ist, war vor 15 Jahren noch Johannis. Und wer sagt, dass – angesichts des Abstiegs der Südstadt – im Jahre 2020 nicht die Allersberger Straße der zukünftige kreative Hotspot Nürnbergs ist?

In GoHo liegen Quelle und AEG, beide ziehen kunstsinnige Menschen an. Doch der Wegzug der Zentrifuge, Dirk bemerkt das zu Recht in seinem Blogpost “warum Nürnberg nicht das bessere Berlin ist”, zeigt, was “Auf AEG” wirklich ist: Ein Investitionsprojekt. Solche Projekte müssen sich entwickeln, das dauert fürgewöhnlich zehn Jahre, dann sind die Flächen gewinnbringend vermietet. Schräg gegenüber kann man das am TA-Gelände recht gut studieren. Auf AEG passiert gerade im Kleinen das, was in GoHo im Großen passiert. Was aber ist mit dem nahegelegenen Quelle-Areal? Hier spricht man von Abriss weiter Teile – die schiere Größe lässt eine wirtschaftliche Projektierung selbst mittelfristig nicht zu. Auf Sicht ist das Quelle-Gelände ein Millionengrab. Ich wage ja schon fast zu prophezeien, dass man den Kopfbau und den Turm stehen lässt, der Rest wird abgerissen und dann kommt Wohnungsbau dahin. Und Nürnberg braucht Wohnungen – sonst würde das Ding am Rangierbahnhof nicht so ein großes Projekt. Auch auf Quelle hat Kreativität also nur einen bedingt geschützten Raum. Mir tun die Kreativen GoHos ein wenig leid, denn ich habe das Gefühl, dass sie immer nur “Geduldete” sind. Und ich kann mir vorstellen, dass das – ganz tief in einem drin – weh tut. Inwieweit dieser “Schmerz” (gleichsam als Stachel im eigenen Fleisch) der Kunst förderlich ist – oder wegen der fehlenden Freiheit abträglich – vermag ich nicht zu beurteilen. Auf der anderen Seite wünsche ich mir gerade von diesen Kreativen, die Erkenntnis zuzulassen, dass sie auch nur ein Rädchen in diesem Gentrifizierungsuhrwerk sind, wenn auch das coolste. Und meines Erachtens kann nur Emanzipation die passende Antwort darauf sein. Diese Art der Emanzipation ist mitnichten neu – in den ausgehenden 1970er Jahren fand sie statt – im ehemaligen KOMM, das heute auch nur noch glattgebügelter Kunstbetrieb nach städtisch-sozioaldemokratisch-kulturpolitischem Diktum ist (und wer hats gemacht? Der CSU-SaufkopfMann Ludwig Scholz – ich muss mich gerade zusammennehmen, dass mir nicht gleich ein bisschen Kotze hochkommt). Wenn sich die Kreativen auf AEG und in der Quelle nicht politisch emanzipieren, dann werden sie irgendwann halt nicht mehr geduldet, wenn sie ihre Funktion erfüllt haben. Hey! Kreativszene! Quelle und AEG sind Investitionsdinger mit riesigen Volumina! Glaubt ihr wirklich, ihr habt da auf Dauer Platz?! Glaubt ihr wirklich, ihr habt auf Dauer in GoHo Platz?! Und jetzt kommts: Dasselbe ist doch in Berlin genau so passiert! Nürnberg ist hier nicht cooler als Berlin, Nürnberg ist halt nur zwanzig Jahre später dran.

Ich muss jetzt mal einen Exkurs zum Thema Quelle und AEG machen:

Als die AEG noch AEG war, als da noch Spüler und Waschmaschinen vom Band liefen, wurde der Standort Nürnberg – obwohl profitabel arbeitend – vom Electrolux-Konzern aufgegeben. Ich war damals in der IG Metall engagiert und oft beim Streik 2006 mit vor Ort. In der AEG haben damals 1750 Menschen ihren Arbeitsplatz verloren und mit ihm Existenz, Sicherheit und Zuversicht. Ich habe dort Kollegen, echte kampferprobte Brocken, zynische Bären, die normalerweise nichts umhaut, leise in sich hineinschluchzend gesehen, ohne Hoffnung.

Schaut doch mal in die Familien rein, in denen bei der Quelle gearbeitet worden ist, Redet mal mit den Leuten, trinkt zwei drei Bier mit ihnen und lasst Euch mal erzählen, was das bedeutet. Für mich ist Quelle und AEG toll und spannend – und zugleich auch ein Friedhof tausender Zukunftspläne, Sicherheitsgefühle, ein Friedhof von Stolz, einem Betrieb angehört zu haben, der etwas galt und nicht zuletzt ein Friedhof etlicher Lebensentwürfe. Und dann schaut doch mal auf die “anderen” Nürnberger, nicht nur auf die jungen hippen Akademiker, schaut doch mal auf die Arbeiter und Angestellten, malt Euch doch mal aus, was die mit Quelle und AEG verbinden (und wenn Euch das schwerfällt, dann fragt sie doch einfach). Ich bin mir sicher, dass der Ein- oder Andere, der heute GoHo und insbesonders die Fürther Straße feiert, erschrickt, wenn er ein Gefühl dafür bekommt, was anderen in der Fürther Straße passiert ist.

Und damit habe ich schon fast den zweiten Punkt des BR-Posts abgearbeitet: Der kreative Leerstand ist das eine, der Leerstand in den Herzen derer, die mal bei der Quelle, bei der AEG – aber auch bei Grundig, Cebal oder Triumpf gearbeitet haben, wen interessiert der? Und auch wenn das BR-Post das verneint: Auch in Berlin war da Leerstand: Bergmann-Borsig, am Oberbaum, Adlershof,… um nur einigen Leerstand zu nennen. Ihr seht, es wiederholt sich da was, nur im Kleinen, nur Jahre später.

Zu Punkt drei – ich mache es ganz kurz: Der Franke ist bescheiden – aber was die fränkische Küche an Ideenreichtum und Vielfalt zu bieten hat, was in Franken kulinarisch hergestellt wird, steht ohne jeden Zweifel an der Spitze der Bundesrepublik Deutschland: Kein altbayerischer Einheitsbrei und kein Münchener Pissbier ist in der Lage, nur dem Schatten einer fränkischen Spezialität das Wasser zu reichen. Keine norddeutsche Langeweile, keine westdeutsche Kartoffelpampfevariation tastet sich nur in die Nähe fränkischen Essens, keine schwäbische Maultasche, keine hessische grüne Soße kann das und kein Presskopf dieser Welt kommt vor unserem roten und weißen Pressack. Keine noch so gute Münsterländer Brühwurst nimmt es mit einer durchschnittlichen fränkischen Stadtwurst auf. Sorry, Deutschland, sorry, ihr molekularen Spitzenköche aus aller Herren Länder, sorry ihr Franzosen mit Euren Fröschen, Muscheln und Schnecken – an Franken kommt ihr nicht vorbei, was auch immer ihr zu unternehmen versucht.

Womit ich schon bei Punkt vier bin, der weit weniger rühmlich ausfällt: Der Glubb ist Kult, denn ein positiveres Attribut will mir beim besten Willen für dieses seit Jahren mal in der ersten, mal in der zweiten Bundesliga fortdauerndes Fiasko nicht einfallen. Der Glubb hat sehr leidensfähige Fans – das zeichnet die Franken aus: Treue, Solidarität und Verbundenheit, einen langen Atem. Das macht die fußballerische Minderleistung, die einem da Spieltag um Spieltag geboten wird, freilich nicht besser. Nichts desto trotz: Wir lieben unseren Glubb. Warum, das kann kaum einer für Außenstehende nachvollziehbar sagen. Ich auch nicht. Was hat der Glubb mit Berlin zu tun? Nichts.

Punkt fünf allerdings bereitet mir Stirnrunzeln. Ich erkenne die “Alles-woschd-Mentalität” eigentlich nur aus den Schriften eines gewissen Klaus Schamberger. Der Franke spricht vielleicht nicht wie ein offenes Buch – aber er hat ein offenes Herz. Und was dieses fränkische Herz erreicht, das ist ihm alles andere als “woschd”. Um das mal wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen: Nürnberger Politik verhält sich im Rahmen dessen, wie sich Politik in einer 500k-Einwohner-Kommune verhalten kann, die vom Strukturwandel arg gebeutelt wurde. Nürnberg ist in seiner Entwicklung gehemmt, weil alleweil Ressourcen nach München abfließen (daran ändern auch so Feigenblattaktionen wie unser neues “Heimatschutzministerium” in den Räumen der alten Raiffeisenkasse nichts). Großprojekte lassen sich in Nürnberg nicht nur in Anbetracht des recht leeren Stadtsäckes schwer realisieren – wer hier ein großes Projekt anfängt, muss bei seinem Vorgehen hinsichtlich von Größe und Symbolik mit sehr viel Fingespitzengefühl vorgehen, um nicht Gefahr zu laufen, ungewollte Anleihen an die gigantomanischen Bauten der Nazis auf dem Reichsparteitagsgelände zu nehmen. All das sind Herausforderungen, die ein beliebig leichtfüßigen Planen erschweren. Veränderung in Nürnberg ist schwierig oder teuer (oder schwierig und teuer). Das hat aus meiner Sicht aber mit fränkischer Schwerfälligkeit nichts zu tun (na gut, eine Ausnahme mag ich gelten lassen: Die Altstadtfreunde). Die Kritik Dirks kann ich nachfühlen, allerdings sehe ich nur wenige bürgeliche Werte gestützt – noch nicht mal kleinbürgerliche. Für vieles, was an Entwicklung und Gestaltung gewünscht wird, ist Nürnberg auch einfach zu klein oder schon entsprechend (wenn auch nicht gefällig) versorgt. Was brauchen wir denn bitte einen Konzertsaal auf dem Augustinerhofgelände? Wir haben eine Meistersingerhalle mit besonderer Architektur und herausragender Akustik! Man müsste sich nur trauen, diese Halle gegen den momentanen Zeitgeist aufzuwerten und dringliche, lange verschleppte Investitionen tätigen (vgl. hier). Ja, ich denke, dass Nürnberg alles hat, was es braucht. Was nicht da ist, lässt sich aus eigener Kraft bewerkstelligen. Nürnberg wäre mit einem hypehaften Hinterhereifern auch nicht gut beraten.

Soweit zum Post von BR-Puls, der weniger Substanz enthält, als er vermuten lässt und dennoch betrachtenswert ist.

Aber: Nürnberg hat ganz ande Potentiale als Dachbodenkonzerte oder Quelle-Kunsthandwerkern im Etsy-Style.

Nürnbergs Künstler leben und arbeiten nicht nur in GoHo und auf Quelle sondern eben auch an der Münchener Straße, in Maxfeld und am Nordostbahnhof. Das soll über Künstler und Kunsthandwerker aber auch schon genügen.

Über Nürnbergs Start-Up-Sezene kann ich nur wenige Beobachtungen mitteilen – mir scheint, dass man hier sehr solide arbeitet, weil halt hierzulande das venture capital fehlt. Das zwingt zu bodenständiger Arbeit, was gut ist, scheint mir aber auch ein wenig nach angezogener Handbremse auszusehen. Ich will das aber gar nicht schlechtreden, die Bodenständigkeit der Start-Ups passt wirklich gut hierher und es gibt eine noch angenehm überschaubare Zahl Leute, die sprichwörtlich “was mit Medien” bzw. “was mit Internet” machen und die sich gut vernetzt.

Nürnbergs Infrastruktur ist im Vergleich noch gut – vor allem aber zuverlässig. Der ÖPNV funktioniert in aller Regel, im Vergleich zu Berlin sind die Mieten (noch) bezahlbar und die Lebenshaltungskosten allgemein im Rahmen. Das Studieren an den Hochschulen ist zwar auch hier kein Zuckerschlecken, dennoch sind sie ausreichend gut ausgestattet. Die Sportstätten sind echt in Ordnung hier, das Sportvereinsleben ist gut organisiert und für städtische Verhältnisse ganz prima. Verglichen mit Berlin ist Nürnberg sauber und ordentlich. Verglichen mit Berlin ist die Lebensqualität in den Stadtteilen hoch, die Kriminalitätsrate gering. Nürnberg ist klein genug, um mit den öffentlichen Nahverkehr oder Fahrrad in akzeptabler Zeit von A nach B zu kommen und Nürnberg ist groß genug, um nichts zu vermissen.

Ich will damit folgendes ausdrücken: Diese $average city$ versus Berlin-Vergleiche zielen ja nur darauf ab, wo sich gerade die spannendsten Internet- und Medienbuden und Jungdesigner befinden. Medienbuden und Jungdesigner allein bringen aber noch keine Lebensqualität. Berlin ist inzwischen zu teuer, um den Leuten mit viel Kreativität und wenig Geld echte Perspektiven zu geben. Und wenn die von Dirk benannte “Berlinifizierung” hier in der Fläche Fuß fasst, dann wird genau das in ein paar Jahren in Nürnberg auch passieren. Wer bitte wollte das denn wirklich?

Ein Blick in den Rückspiegel hilft, zu verstehen: Nürnbergs Kreative der 1970er und 1980er Jahre schafften sich im KOMM Werkstätten, mit Piratensendern, dann mit Radio Z Gehör, später kam dann die Medienwerkstatt Franken (und in Fürth point). Stadtteilläden brachten Großes hervor, der Hemdendienst, MuZ… Das alles klappte nur, weil zwei Dinge zusammenkamen: Zum einen ist die Stadt in diese Projekte auch finanziell eingestiegen, ohne reinzureden (Vorreiter, der das als erstes kapierte, war der langjährige Kulturreferent Hermann Glaser) zum anderen hatten die Kreativen zuvorderst andere Ansprüche als finanzielle. Der erste soziokulturelle Kahlschlag kam 1996/1997 mit Ludwig Scholz, und es fällt schwer, sagen zu müssen, dass sich unsere schöne Stadt teilweise immer noch nicht von diesem furchtbaren “Bürgermeister” erholt hat.

Die soziokulturellen Projekte, die ich meine, drehten sich auch nicht so sehr um sich selbst, um die eigene Zielgruppe, wie das leider heute immer öfter der Fall ist, nein, sie hatten neben den jungen Akademikern auch die Senioren, die Schüler, Arbeiter und Angestellten im Blick. In den Stadtteilläden waren zum Beispiel von Anfang an die Alten mit dabei, denn sie gehörten dazu! Und nun frage ich: Wie viele Alte aus Muggenhof kommen denn in die Quelle und wie viele Angebote für Alte gibt es auf Quelle?

Aus meiner Sicht ändert der “Hipstercharme”, wie in Dirk anführt, gar nichts. Der nutzt vielleicht dem Hipster und sonst niemandem. Und solange Kreativprojekte und Soziokultur sich nicht symbiotisch vereinen sondern nur oberflächliche Style-Bedürfnisse bedienen, bleibt es auch bei der “phlegmatischen `Alles-Woschd´-Mentalität in der Region”, die erst dann aufgebrochen wird, wenn die, die sie beschreien, selber aktiv werden. Die Sozialpädagogen der 68er-Generation erkannten beispielsweise, dass Sozialpädagogik nicht nur Verwahren und Versorgen von Menschen bedeutet sondern auch empowerment. Die soziokulturellen Projekte der Vergangenheit waren mehrheitlich erst mal sozialpädagogische empowerment-Projekte. Das sie sich dann in teils gänzlich andere Richtungen entwickelten, sei unbenommen. Die Sozialpädagogen der 60er bis 80er haben auch nicht über eine “Woschd-Mentalität” gejault – sondern einfach losgemacht und neben den soziokulturellen Projekten im Vorbeigehen auch Forschung und Lehre revolutioniert. Sie mussten zudem politisch arbeiten und sie haben gelernt (was viele der Hipster heute nicht können) wie man Mehrheiten organisiert. Einiges der damals geschaffenen Strukturen existieren übrigens noch heute, nicht alles, was der postnazistischen Weltsicht Scholz´ im Wege stand, ließ sich zu Grunde sparen.

Berlin habe ich hier ähnlich erlebt, mit einem Unterschied: Schon die Morbidität West-Berlinz zog internationale Größen an, die entweder in Berlin wirkten oder Berlin zumindest in ihrem Werk ausgiebig rezipierten. Daraus erwuchs Anspruch und Verpflichtung gleichermaßen, einen Anspruch, dem Berlin als Pleite-Stadt längst nicht mehr gerecht werden kann. Und nun entblödet sich Wowereit noch nicht einmal, Tim Renner als Kulturstaatssekretär einzusetzen. Ich wiederhole nochmal (weil es geradezu absurd scheint und die repetitio der Gewahrwerdung dienen möge): Tim Renner. Als Kulturstaatssekretär. Man fasst es nicht. Berlin ist so runter – wenn ich “Kreativer” wäre, so würde ich genau jetzt die Flucht ergreifen. Wie schlimm es ist, lässt sich daran ablesen, dass der Tagesspiegel diese fulminante Fehlbesetzung nicht nur launig kommentiert, sondern sich Renner, über Berlin sprechend, auch noch mit dem Satz “Ich mag diese latente Selbstüberschätzung” zitieren lässt. Oh Gott.

Leute, da lob ich mir Nürnberg! Hier ist man nicht in der Pflicht, einen Superlativ nach dem anderen herauszudonnern, sich von der breiten Masse zu unterscheiden, in dem man jegliche Körperpflege einstellt oder alles als Event organisiert, dass um so massenkompatibler wird, je mehr man sich selbst vom Mainstream abzuheben versucht. Leute, die fränkische Bodenständigkeit mag nur der erdrückend finden, der die echte und tiefe Einsamkeit hinter vielerlei “everybodys darling”-Fasseaden nicht gespürt hat. Nürnberg bietet – ob mit Quelle oder ohne – Freiraum zu Hauf. Das liegt auch daran, dass es hier nur ganz wenige Hipster gibt und viele klar denkende, geerdete Normalos mit dem Herz am rechten Fleck. Das einzige, was man hier tun muß ist, diese Freiräume zu finden, urbar zu machen und zu verteidigen. Heute konzentriert sich viel auf Gostenhof und Johannis, morgen auf Maxfeld und Rennweg, vielleicht Schoppershof und übermorgen sind wir schon wieder ganz wo anders. Im Grunde spielt das aber gar keine Rolle, denn Nürnberg ist ja zum Glück klein genug, dass der weg nicht weit ist.

Für mich persönlich gewinnt Nürnberg daher in diesem absurden “Städte-Schwanzvergleich”.
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* Ich hatte in dieser Zeit auch Gelegenheit, Ost-Berlin und die DDR kennenzulernen. Ich habe daran erschreckend plastische Erinnerungen. Da müsste ich wirklich mal drüber schreiben, aber das bräuchte Zeit… Für hier muss folgendes genügen: In meiner Erinnerung war West-Berlin dunkel und Ost-Berlin menschenleer. Stimmt natürlich nicht, trotzdem komisch, oder?

Heute bei Aldi Süd: Das TERRIS Internetradio IWR 241. Finger weg!

März 03, 2014 Von: admin Kategorie: Allgemein, Digitalradio, Gadgets, Radio-Tipps 20 Kommentare →

Vor meinem geistigen Auge steht Bart Simpson im Vorspann des bekannten Cartoons an der Tafel und schreibt: “Ich soll keine Elektronik beim Discounter kaufen! Ich soll keine Elektronik beim Discounter kaufen! Ich soll keine Elektronik beim Discounter kaufen! Ich soll…”

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Was soll ich sagen – ich bin schon wieder reingefallen: Seit heute wird bei Aldi Süd das Internetradio TERRIS IWR 241 zum Preis von 89,- Euro verkauft. Das Gerät hat ein paar Features – zuvorderst bietet es ein DAB+-Radio, Stereolautsprecher, Holzgehäuse und eine Fernbedienung. Für ein DAB/Internetradio, das auch UPnP spricht und sich zudem per App steuern lässt, ein interessanter Preis. Aber – das war ja klar – bei diesem Preis muss ja ein Haken sein. Beim IWR 241 sind es derart viele Haken, dass ich das Fazit voranstelle: Für mich ist das Radio völlig unbrauchbar, ob es den durchschnittlichen Aldi-Kunden befriedigt, wage ich zu bezweifeln, für geringste Ansprüche ist das Radio vielleicht gerade noch ok.

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Zuerst ein Blick auf den Lieferumfang und die Haptik: Der einfachen Faltschachtel wird neben der Fernbedienung, einem Netzteil und der gedruckten Bedienungsanleitung das Radio entnommen, das einen chemisch-süßlichen Geruch verströmt, der gerade noch so in Ordnung geht. Das Gerät ist in ein Holzgehäuse gefasst, das mit schwarzem (wahlweise weißem) Plastikfurnier in Holzoptik überzogen ist. Die Front ist aus Kunststoff und einer entsprechenden Glanzfolie, was leider eine etwas einfache Anmutung hat. Die Tasten und auch der gerasterte Drehregler sind hinreichend präzise verarbeitet.

Bei der Infrarotfernbedienung sehe ich mich einer derart unpraktischen Konstruktion gegenüber, die Ihresgleichen sucht: Die Fernbedienung ist relativ groß, unnötig schwer und mit Folientasten ausgestattet. Damit aber nicht genug, zu betreiben ist die Fernbedienung mit einer Knopfzelle – hier ist schon erkennbar, was das ganze Radio ausmacht: Fehlende Qualität paart sich hier mit purer Benutzerfeindlichkeit, zweifelhaftem Design und fragwürdiger Verarbeitung.

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Die Inbetriebnahme ist einfach: Netztrafo angeschlossen und das Radio startet. Hier der nächste Schreck: Das monochrome Dot-Matrix-Display offenbart eine entsetzliche Qualität: Unregelmäßig beleuchtet, bei Bewegung Schlieren ziehend und in der Schriftwiedergabe flau. Man merkt hier gleich, wo gespart wurde.

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Nach Einrichtung des Netzwerks prüfe ich die DAB-Qualitäten des IWR 241 – ein wesentliches Merkmal des Radios. Und auch hier macht sich schnell Ernüchterung breit: Zwar werden alle Sender gefunden, die etwas schwächeren Sender lassen sich aber nur mit der wenig Vertrauen einflößenden Antenne empfangen, wenn diese voll ausgezogen ist. Und selbst dann ist der Empfang nicht störungsfrei. Zum Vergleich: Der PURE One flow benötigt bei selber Empfangsposition gar keine ausgezogene Antenne, um alle Programme fehlerfrei zu empfangen. Der DAB-Empfang ist gegeben, aber nur leidlich.

Im Bereich des Internetradios verhält sich das Gerät wie jeder andere Empfänger von Frontier Silicon auch: Das Senderverzeichnis ist aktuell und gepflegt, die Sortierung sinnvoll, nach Ländern oder Genres, er Empfang gelingt einwandfrei und in guter Qualität. Hier macht das Radio einen vergleichsweise guten Job.

Der Mediaplayer versteht sich auf UPnP, setzt das aber unangenehm langsam um. Damit hätte ich jetzt erst mal kein Leiden, wäre da nicht die weltunsinnigste Un-Funktion, die ich in diesem Zusammenhang erleben musste: Werden Dateien aus Ordnerstrukturen heraus wiedergegeben, bricht das Radio die Sortierung auf und spielt die Titel nicht in der richtigen Reihenfolge ab. Obschon auch im ID3-Tag, der ausgelesen wird, chronologisch sortiert, “shuffelt” das Radio, ohne das es einen erkennbaren Grund dafür gäbe. Was ich selbst bei Musik unakzeptabel finde, macht das Hören von Hörbüchern schlichtweg unmöglich. Mit diesem Fehler ist das Gerät schlichtweg nicht brauchbar.

In Ansätzen ist das TERRIS Stereo Internetradio IWR 241 gut gemeint: Der Klang ist für Größe und Preis des Geräts echt in Ordnung, der verwendete Frontier-Silicon-Chipsatz ist eigentlich von bekannt guter Qualität und auch Anschlüsse sind reichlich vorhanden: Aux In und Out und eine Kopfhörerbuchse sind ebenso vorhanden wie ein Ethernetamschluss. Das alles, kombiniert mit dem UKW- und DAB-Tuner, wäre ganz prima, leider aber erdrücken die Nachteile das nett gemeinte Konzept.

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Als Radiowecker verbietet sich das Internetradio quasi, obschon auf die vorhandene Weckfunktion auf der Packung extra hingewiesen wird: Das Display lässt sich zwar dimmen, allerdings nicht komplett abschalten, das kann man nur mit der Tastenbeleuchtung. Wie man auf die Idee kommen kann, ein Display zwar dimmbar zu gestalten, nicht aber die Hintergrundbeleuchtung ausschalten zu können, ist mir ein Rätsel. Eine Snooze-Taste sucht man vergebens. Für den Betrieb im Schlafzimmer stinkt das Gerät aber auch zu sehr. Und vom Bett aus ist das Display kaum sinnvoll ablesbar, denn schon bei geringer Veränderung des Blickwinkels ist kaum mehr etwas zu erkennen – man müsste von Bett aus schon frontal auf das Display gucken.

Nach all der Enttäuschung habe ich den UKW-Empfang und die App gaar nicht mehr ausprobiert – wozu auch?

Fazit: Das Internetradio IWR 241 lockt mit zahlreichen Features und ist für den aufgerufenen Preis üppig ausgestattet. Die Tonqualität ist für den Preis überdurchschnittlich gut, allerdings ist das Radio haptisch nicht besonders gut gemacht. Der DAB-Empfang ist unterdurchschnittlich schlecht, der Mediaplayer dann unbenutzbar, wenn man nicht mit auf dem UPnP-Server vorgefertigten Playlisten hantieren mag oder kann. Die Internetradiofunktionalität ist in Ordnung. Ich kann trotz des günstigen Preises und der 36 Monate währenden Garantie nicht zum Kauf raten.

Update: Weil mich schon die Frage erreichte, welche Alternative ich empfehlen möchte: Das PURE One Flow gibt es derzeit online im Preisrahmen von 89,- bis 99,- Euro. Es hat im wesentlichen alles, was das Aldi-Radio auch kann, nur halt eben ordentlich. Unterschied: Die Bauform, nur ein Mono-Lautsprecher (der aber groß und klanglich ok ist), kein Ethernet.

Facebook kauft WhatsApp.

Februar 20, 2014 Von: admin Kategorie: Allgemein, Netz Noch keine Kommentare →

Heute, liebe Freunde, ist eine gute Gelegenheit, sich von dieser dauerkommunizierenwollenden Landplage WhatsApp zu trennen. Der letzte ausschlaggebende Grund für alle, die sich noch nicht dazu durchringen konnten, ist eingetreten: Zuckerberg kaufte just dieses WhatsApp.

Ich bekenne zweierlei freimütig: Zum einen: Ich war NIE auf Facebook aktiv (desgleichen nehme ich auch für myspace und die ganzen VZs in Anspruch), weil mir sofort klar war, dass es sich hier nicht um Kommunikation sondern um reine Selbstdarstellung dreht. Dazu ist mir nicht nur meine Lebenszeit zu schade, nein, sollten mich die narzistischen Anteile meiner Person allzusehr jucken, sublimiere ich das fröhlich hier im Blog oder in anderen Projekten. WhatsApp hatte ich tatsächlich mal auf einem Testtelefon in Gebrauch, 2009 oder 2010 muss das gewesen sein, als die Software ganz frisch war. Schnell stellte sich heraus, was für ein datenleckendes Loch man sich damit ins Telefon reißt. Diese Erkenntnis hat vorgehalten. Ein guter Freund, der derzeit in Südafrika weilt, hat mich gebeten, WhatsApp zu installieren – der Roamingkosten wegen. Ich habe ihm diesen Wunsch ausgeschlagen – es gibt auch E-Mail.

Immer wieder stand WhatsApp wegen unzureichender Verschlüsselung etc. in der Kritik, nichts desto trotz wurde damit nicht am eigentlichen Problem gerührt – den Daten, die bei der regulären Nutzung der Software anfallen. Was ich nun schreibe hört sich auf der einen Seite vereinfachend und auf der anderen Seite arrogant an (beides will ich nicht), aber auf die Gefahr hin, dass ich missverstanden werde, muss ich es sagen: Allein der Umstand, dass sich ein Stück Software anschickt, Namen und Rufnummern meines geräteinternen (!) Telefonbuchs zum Ausfindigmachen neuer Kontakte irgendwohin zu übertragen, müsste jeden Nutzer bis ins Mark erschüttern! Wie stumpf sind wir geworden, um uns das nicht nur gefallen zu lassen sondern das auch noch convenient zu finden?!

Es ist mit diesen automatisierten Abgleichen immer das selbe Elend: Selbst wenn ich meine Kontaktdaten, Telefonnummer und Mailadresse im Besonderen, sauberhalte – irgendein Honk wird sie schon vollautomatisch an Zuckerberg, Google, NSA und Konsorten überspielen.

Für Zuckerberg selbst ist der WhatsApp-Deal ein großer Wurf – just, da sich der lock in bei Facebook ganz allmählich aufzulösen beginnt, kauft er einen Laden, der ihm Mobilkompetenz, neue Nutzer und frische Daten liefert – Spiel, Spaß und Spannung. Bei WhatsApp läuft die Monetarisierung nun nicht über Werbung sondern über die Groschen, die die Software kostet (und wenn die Facebook-Leute schlau sind, belassen sie es auch dabei), das bedeutet aber nicht automatisch, dass die eingehobenen (und leicht mit den über Facebook schon vorhandenen verknüpfbaren) Daten nicht doch für Werbung oder sonst welche Zwecke verwendet bzw. verkauft werden. Wie groß und vollständig der Datenberg, der allein im Zuckerberg-Imperium angefallen ist und weiter anfällt, ausfällt, lässt sich kaum ermessen. Und auch nicht, welche Macht damit verbunden ist.

Leute, weg von Facebook und WhatsApp. Das hat keinen Taug.

EEG: Wer bekommt Deine Groschen?

Februar 13, 2014 Von: admin Kategorie: Allgemein, politik Noch keine Kommentare →

Was mir schon seit langem gehörig auf den Saque™ geht: Während für den Privatmann der Strom immer teurer wird, unter anderem, weil er bei der EEG-Umlage für energieintensive Betriebe mitbezahlen muß (nur am Rande: Sieht so Subsidiarität aus?!), sparen gerade stromintensive Unternehmungen eben diese Umlage (bzw. bekommen dafür satte Rabatte). Es ist, als ob man den Schnaps für Alkoholiker besonders billig macht und – das versteht jeder Depp, auch die FDPler – gerade der Energiewende nicht zuträglich.

Nun, liebe Leser, wurde aber veröffentlicht, wer hier die Profiteure an der EEG-Umlage sind, in wessen Taschen unsere Groschen fließen und für wen wir mitbezahlen. Und die SZ hat daraus eine kleine Karte gebastelt, sehr schön.

Bei der Betrachtung der Profiteure hier in der Region war ich bass erstaunt – ich hätte andere energieintensive Industriebetriebe vermutet, dass aber z.B. die Großfleischerei Wolf in Ziegelstein oder auch der Erlanger Schlachthof zu den Mitschnappern gehören, war mir so nicht klar. Das Eisherstellung durch die benötigte Kühlung energieintensiv ist, kann ich mir vorstellen – aber ich kann nicht einsehen, warum ich für Rosen-Eiskrem mitzahlen soll. Oder für eine Druckerei? Piasten aus Forchheim ist ebenso mit von der Partie wie eine Entenschlachterei in Wachenroth.

Die Benachteiligung der Privathaushalte war schon immer übel, nun aber kennen wir die Profiteure. Das ist schon mal ein Anfang.

Übermorgen: OpenUp-Camp

Februar 12, 2014 Von: admin Kategorie: Allgemein, Netz Noch keine Kommentare →

Eigentlich nicht vorstellbar, dennoch kann es ja sein, dass es jemand übersehen hat und daher noch einmal der Hinweis:

openup-camp

Übermorgen geht es mit dem ersten OpenUp-Camp los. Worum soll es beim Camp gehen?

Beim OpenUp Camp treffen im Unkonferenz-Stil drei Tage lang Unternehmen und Organisationen auf innovative Technologie- und Gesellschaftsthemen. Von Big Data über Creative Commons, Open Education, Open Hardware, Gamification oder Mobile First bis hin zu Open Innovation oder Quantified Self sind die Themen digital geprägt und in einzelnen Sessions leicht zugänglich aufgegriffen.

Wer also noch keine Karten hat, klicke sich gleich mal welche!

Wochenrückblick KW4 und 5/2014

Februar 03, 2014 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Diesmal schmeiße ich zwei Wochenrückblicke zusammen – soviel gab es nicht und ich hatte auch recht wenig Zeit, mich drum zu kümmern. Spannendes passiert im Nürnberger ÖPNV und im Bereich der quelloffenen Handy-OSs.

  • “Wiener Wunder auch in Nürnberg?” – Zumindest bin ich ganz dankbar, dass solche Optionen zumindest diskutiert werden.
  • Der ADAC habe, so heißt es überall, an Glaubwürdigkeit verloren. Leute, mal ehrlich – was ist der ADAC? Für mich ist das eine Servicegesellschaft für liegen gebliebene Autos und eine Lobbybude. Ersteres braucht man und daher hat der ADAC so viele Mitglieder. Letzteres braucht keiner, die vielen Mitglieder haben aber gerade diese Entwicklung Tür und Tor geöffnet. Und Lobbyisten tun, was Lobbyisten tun müssen: So kräftig auf die Scheiße kloppen, dass es in alle Richtungen weit spritzt Laut trommeln. Wenn sich nur eine gute Handvoll der 18 Millionen Mitglieder (etwas über dreitausend) dafür aussprechen, das der Golf das Lieblingsauto der Deutschen sei, ist das freilich schlecht für den Trommelsound. Da muss man nachhelfen. Und am Rande: Wenn man mich fragen würde, was mein Lieblingsauto sei, würde ich womöglich “Ein 74er Jaguar british-green” oder “Ein 81er Silver-Shadow” sagen. Und in der Jetztzeit vielleicht Panamera oder eine G-Klasse AMG. Wer bitte antwortet denn auf so eine Frage bitte in unterwürfiger Bescheidenheit “Golf”? Nun gut, immerhin über 3000 Leute. Das ehrt sie ja.
  • Drüben bei Dirk: Fotografien aus den vergangenen Tagen Nürnbergs. Ich bin von manchen dieser Bilder seltsam berührt. Besonders das dritte hat es mir angetan: Im Hintergrund der für damalige Zeiten wohl monumentale Bau des Plärrer-Hochhauses, im Vordergrund schon wieder ein Friseur und eine Konditorei in der Behelsfbaracke und nebenan ein Pelzgeschäft. In den Ruinen das weiße Auto. Wie mag es sich in dieser Zeit wohl angefühlt haben, den Krieg in den Knochen und den Aufbruch vor Augen?
  • Seit nunmehr zwei Wochen geistert die Lanz-Petition durchs Web. Nachdem weit über 200k Mitzeichner gewonnen werden konnten, entblödet sich zum Beispiel der Herr Lauer aus Berlin nicht, eine Pro-Petition für Lanz starten. Vom Pirat zum Jubelperser? Ich weiß es nicht, wohl weiß ich aber, warum ich die Lanz-Petition mitgezeichnet habe: Dieser Markus Lanz mag als Entertainer polarisieren (ich finde ihn schlicht langweilig weil farblos), als Journalist gibt es hier aber nichts zu polarisieren, da hat er leider versagt. Zur Wagenknecht-Causa muss ich nichts mehr sagen, hier wurde bereits geschrieben, was zu schreiben ist. Wir brauchen von unseren Rundfunkgebühren keine stinkkonservativen Laberbacken. Und das Ding mit “Wetten dass” ist leider auch seit gut zehn Jahren komplett durch.
  • Where have all the flowers gone? Pete Seeger ist tot.
  • Vergangene Woche stellte die VAG 15 neue Busse in Dienst und ich hatte recht schell das Glück, mit einem dieser Busse auf der Linie 36 fahren zu dürfen. Mein Kurzfazit aus Fahrgastsicht: Man hat bei der Beschaffung in den letzten Jahren etliches gelernt. Zuvorderst, das mit der Entscheidung für MAN und gegen Solaris freilich auch ein Teil des Geldes in der Region bleibt, was ich sehr begrüße. Weiterhin finde ich gerade die Edelstahlelemente und -haltestangen wirklich super. Ich kann mir gut vorstellen, dass das aus hygienischen Erwägungen sinnvoll ist. Auch praktisch: Ein Bus normaler Länge (also kein Gelenkbus) hat nun drei Türen – praktisch bei Schulbusfahrten, wo viele Fahrgäste gerade an einer Haltestelle (Schule) im besten Wortsinn nach außen drängen. Es gibt eigentlich nur eines zu bekritteln. das dafür ganz ordentlich: die hintersten Sitzplätze sind erst nach Überwindung von zwei (recht steilen) Stufen zu erreichen – mich wundert, dass man sowas heute noch baut.
  • Und weiter zum Thema VAG: Vorletzten Freitag passierte mal wieder das, was scheinbar alle Monate passiert: Die U-Bahn funktionierte mal wieder auf allen drei Linien über Stunden nicht. Zu diesen Situationen habe ich hier im Blog schon hinreichend oft geschrieben – einfach die Suche bemühen – und daher ergeht an dieser Stelle einfach nur der Appell, endlich mal ein vernünftiges Ausfallszenario gebacken zu kriegen.
  • Es gibt einiges Positives aus der Welt des Mobilfunks zu vermelden: Firefox OS wird am GUI ein Makeover bekommen – der Browser soll dann zum zentralen Bestandteil werden. Das ist doppelter Hinsicht begrüßenswert: Zum einen fühlt sich das UI noch gerüttelt altmodisch an, zum anderen konzentriert man sich auf seine native Stärke – gut so! Patenttrollerei gehört auf dem Mobilfunkmarkt scheinbar zu inzwischen fest einzukalkulierenden Größen. Nokia hat mal wieder gegen HTC gelatzt – die können das auch (noch) weil sie einfach Pioniere waren. Nichts desto trotz zeigt auch dieses Beispiel mal wieder die ganze Absurdität dieses Systems. Jolla hat ein Update draußen – soweit nichts neues. Bei der Kamera flickt man scheinbar noch an den Brot-und-Butter-Funktionen, das spannende Ding ist, dass man die Android-Integration hinsichtlich der Konnektivität sukzessive verbessert.
  • Dieser Tage habe ich mal mit AudioSauna herumspielt. Funktioniert auch im Browser. Geil!! Muss man zumindest mal gesehen haben.
  • OMFG! Da wären mir ordentlich die Muffen gegangen. Das sind die wenigen Momente wo ich mir denke: “Gott sei dank habe ich nicht die Skills, um für die Dienste interessant zu sein.”
  • “Den Bock zum Gärtner machen” war hier mein erster Gedanke. Bahr, der Vollversager von der FDP, soll nun die Ammis für “Obamacare” beraten. Dazu Zweierlei: Es gehört den Ammis auch nicht mehr, die verdienen das nicht besser. Ich habe da inzwischen auch überhaupt kein Mitleid mehr. Amerika reduziert sich Stück für Stück auf das wirtschaftliche Niveau eines Schwellenlandes – wir im “alten Europa” müssen nur zusehen, dass wir nicht allzu sehr mit heruntergerissen werden. Zweitens: Inzwischen kann ich mich des Gefühls nicht mehr erwehren, dass Obamacare nur ein Feigenblatt war. Und diesem Mann hat man den Friedensnobelpreis umgehängt – eine Farce.
  • Sie überzeugte mit imposanten Argumenten und wurde Dschungelkönigin: Melanie Müller.
  • Und wieder ein neues Exemplar im erlesenen Kreise der Steuerhinterzieher (und diesmal ein wie ich finde besonders widerliches): Alice Schwarzer.
  • Am Verbreiten von Rückrufen beteilige ich mich ja  auch nur dann, wenn ich der Meinung bin, dass es auch mit der Lebenswelt meiner geschätzten Leserschaft zu tun hat – und das ist heute der Fall, weiß ich dich einige ausgewiesene Kaffeeabhängige unter Euch: Philips ruft seine Kaffeemaschine “HD5405″ zurück – das ist die vom Typ “Gourmet” mit dem imposanten Metallbügel, die einen wirklich guten Filterkaffee zubereitet – Stromschlaggefahr. Mit im Artikel von produktrueckrufe.de auch noch der Hinweis auf die betroffenen Senseo-Geräte. Checkt mal Euren Philips-Maschinenpark.
  • “Fassungslos beugt man sich über die Seiten.”
  • AAAAAAARRRGGGGHHHHH! Unfassbar dämlich, das. Nun gut, stammt ja von der CSU.
  • Der glorreiche und ruhmreiche 1. FCN hat nun zweimal in Folge gewonnen! Hervorragend!!
  • Dirk zeichnet ein tristes Bild von Hof/Saale. Obs stimmt? Auf jeden Fall sind die Bilder sehr sehr sehenswert.

Early Bird – Tickets für das bcnue6.

Februar 02, 2014 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Nur eine kurze Info für alle, die es via Twitter und Fratzbuch nicht mitbekommen haben: Für das Nürnberger barcamp gibt es 100 “early bird”-Tickets zum Preis von 19,- statt 29,- Euro. Kaufen kann man die direkt über Panoti.

Wochenrückblick KW3/2014

Januar 20, 2014 Von: admin Kategorie: Allgemein Noch keine Kommentare →

Es ist mal wieder an der Zeit für einen Wochenrückblick. Diesmal ist überraschend viel vom Standard aus Wien dabei – ich stolper imme wieder über deren kurze Meldungen und es war einiges Verbreitenswertes darunter.

  • Dieses Gerät finde ich sehr interessant - und USB 3.0 und OpenWRT machen die Sache chic! Fap, fap, fap! Aber: 279 Euro sind ein so gesalzener Preis, dass das Ding z.B. für Freifunk und andere Spielereien einfach nicht wirtschaftlich ist.
  • Die Sache mit der von der Leyen hat exakt so kommen müssen. Mich erinnert diese Posse irgendwie an “Asterix bei den Briten” – letztere weigerten sich zu kämpfen, während sie ihren five o’clock tea zu sich nahmen. Die Truppenursel will im Prinzip genau das und lallert da einen von wegen attraktiverem Arbeitgeber. Unfug, einfach nur Unfug. Einen Link habe ich gerade nicht zur Hand, macht aber nix, gibt es zu Hauf.
  • Aus gegebenem Anlass sehe ich mich gezwungen, ein weiteres Mal Herrn von Leitner zu zitieren: “Es gibt nur einen Grund, Online-Wahlen einzuführen. Wenn man die Wahlen manipulieren können will.”. Quelle.
  • Vergangene Woche war ich in der Kickfabrik zum Indoor-Minigolf-Spielen. So lustig wie es war – ich freue mich auf Frühling und Sommer und nach dem Minigolf auf ein Seidla im Marienbergpark.
  • Wo ich es gerade von der Kickfabrik hatte: Die ist ein Beleg der erfolgreichen Umwidmung ehemaliger Quelle-Flächen. Wie weiland in einem BR-TV-Beitrag über die Fürther Straße angekündigt, gibt es nun eine Petition zum Erhalt des Quelle-Areals. Ich habe die mitgezeichnet – aus Überzeugung, die im Wesentlichen auf zwei Überlegungen gründet: 1. Die Architektur der Quelle ist einzigartig – wenn auch nicht zeitgeistig. Der gelb verklinkerte Bau kündet nicht nur von der einstmaligen Größe und wirtschaftlichen Macht der Quelle und weiterhin von dem, was seinerzeit in den Wirtschaftswunderjahren möglich war sondern ist auch architektonisch sehr interessant. Dieser Bau Ernst Neuferts – streng in der Tradition Gropius stehend wurde ab 1955 – in mehreren Bauabschnitten – in über zehn Jahren errichtet. Er hat das Gesicht der Fürther Straße maßgeblich geprägt und ist mit seiner schnörkellosen Moderne für Nürnberg ebenso wichtig wie sein Frankfurter Pendant der Firma Neckermann – der Versandhausbau von Eiermann. Nur ein fürchterlicher Banause kann überhaupt laut darüber nachdenken, so einen Bau (teil)abzureißen. 2. Die Fürther Straße ist weit mehr als eine wichtige Verkehrsader – die Fürther Straße ist ein Symbol mit einer Strahlkraft, die weit über die Grenzen der Stradt reicht – legt sie doch Zeugnis vom Niedergang deutscher Industrie und deutschen Handels ab und dokumentiert sie doch so still wie monumental das Versagen von Wirtschaftspolitik und Management. Angefangen mit den Schuko-Werken über Triumph-Adler und die ehemalige AEG bis hin zer Quelle – ist die Fürther Straße ein Fanal. Mir ist klar, dass es gerade in Kreisen der CSU immer wieder Leute gibt, die gerade solche Mahnmale politischen Versagens (auch und besonders der Konservativen) tilgen möchten. So, nun zur Petition, die sich wirklich reichem Zusprich erfreut und deren Mitzeichnung ich Euch nicht nur aus vorgenannten Gründen ans Herz legen möchte: change.org/quelle
  • Gerade hatte ich es von dieser BR-Doku über die Fürther Straße, die zum Jahreswechsel lief. Das war wieder eine typische BR-Produktion – bildgewaltig, herrlich unpolitisch überall dort, wo es hätte weh tun können und im Kern bieder wie vor 50 Jahren. Die Petition um Quelle, Der Schwurgerichtssaal 600, der Brezen Kolb, der bald nicht mehr in der Fürther Straße backen wird, ein Hipster-Café und zwei liebenswerte Omis mit ihren Hunden, dann noch ein Haus, in dem mehrere Generationen einer Familie leben (was in der Stadt nicht so oft vorkommt, aber auch nicht extrem selten ist). Kein Wort von den mannigfaltigen Problemen Muggenhofs, von der Getrifizierung, die gerade auch die massiv begünstigen, die sich in ihrer “Regina” filmen lassen. Kein Wort davon, dass in der Fürther Str. in den letzten 25 Jahren abertausende Arbeitsplätze verloren gingen. Ich fand die Doku auf der einern Seite handwerklich gut gemacht und auf der anderen Seite so kreuzbrav, dass es ekelerregend war.
  • Interessanter Test des Jolla-Phones.
  • Über einen “Vorzeitigen Werbeerguss” kann sich Ironbloggerkollege Peter Viebig ärgern. Mich störten die zum Jahreswechsel auftauchenden Plakate nicht, ich finde die eigentlich sogar erfrischend schlicht und doch aussagekräftig. Die SPD hat eindeutig die bessere Agentur als die CSU. Etwas säuerlich aufgestoßen ist mir die Brehmsche Plakatkampagne im letzten Jahr (weit vor der von Maly), denn bereits am Tag, nachdem man las, dass Brehm der Bürgermeisterkandidat ist, war er – ebenfalls via Stadtreklame – an den hinterleuchteten Bushäuschen-Plakatflächen gehangen. Eine allzu enge Verbindung zwischen Stadtreklame und SPD kann ich nicht erkennen. Wer in Nürnberg großflächig plakatieren will, der kommt um die Stadtreklame nicht herum.
  • Man darf eben nicht meinen, dass man was unter Wert bekommt. Zumindest nicht auf ehrliche Wege.
  • Oh. Die lustige Figur “Puff-Helmut” ist wieder in Aktion getreten
  • Ruppelknüppelvoll fährt eine Polizeisprecherin und CDU-Bürgermeisterkandidatin Auto und lässt sich erwischen. Was macht die Polizei? “Die Polizei hatte über die Trunkenheitsfahrt der Pressesprecherin nicht berichtet. Der Vorgang habe intern einen Sperrvermerk erhalten, hieß es.” (Quelle, via @nblr).
  • “Heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus – zünd andre an!”
  • Lustige Posse aus der Oberpfalz: Der scheidende CSU-OB Regensburgs, Hans Schaidinger, hat sich eine Gedenkmünze prägen lassen, die am Neujahresempfang der Stadt verteilt wurde. Alleine das wäre mir schon peinlich genug – Gedenkmünze für einen OB, meint der, er sei Caesar himself? – aber dann hat der Blechtaler auch noch einen Tippfehler! Wie geil!
  • Wir. Haben. In. Afrika. Nix. Verloren.
  • Auf dem letzten Barcamp hat mir Thorsten Maue das Firefox-Phone gezeigt. Ein echt interessanter Ansatz – für 99,- Euro, aber man merkt, dass FirefoxOS noch in den Kinderschuhen steckt. Die Hardware von Alcatel ist auch relativ schwachbrüstig. Ab nächster Woche gibt es dieses Alcatel-Fiefox-Gerät bei der Supermarktkette Real ebenfalls für 99,-. Dazu passt die Meldung, dass man nun an einem Firefox-Tablet arbeitet. Ich bin um jede Alternative zu WP, iOS und Android dankbar und stehe daher alternativen Systemen wie Ubuntu Touch, Sailfish OS und Firefox OS sehr wohlwollend gegenüber. Das mit dem Tablet scheint mir aber doch etwas zu früh – wir brauchen einfach ein besseres Telefon mit FirefoxOS!
  • Es scheint weniger groß als beschrieben – aber ich wundere mich mitnichten: Nicht nur Rechner sondern auch Smart-TVs, Audioplayer oder Router bilden Botnetzwerke und senden Spam. Meine Glotze kann spammen. Wo sind wir nur hingekommen!
  • Jo mei, in Minga hammer hald aa nur lauder Schund und Glump baut. Ey, wer legt denn einfach Gehwegplatten über ein zehn Meter tiefes Loch?!
  • Wir waren heute mal im Stadtpak spazieren, seit langem mal wieder. Ich kann nur eines sagen: Ich kann mich nicht an einen so wenig einladenden Park erinnern. Echt nicht schön…