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Podcast-Empfehlung: Sven sagt.

Freunde und Franken müssen zusammenhalten. Aber nicht nur deshalb möchte ich Euch heute einen Podcast aus dem fränkischen Cadolzburg empfehlen, der mittlerweile – die Sonderfolgen nicht mitgerechnet – die 57. Ausgabe präsentiert.

Sven sagt… informiert sonntäglich via Soundcloud in kurzen Blöcken von etwa drei Minuten bis zu einer Viertelstunde über aktuelle Netzthemen, Radio, Fernsehsendungen… Und freilich darf auch die (Netz-)Politik nicht fehlen.

Bleibt eigentlich nur zu klären, warum der bekennende Anti-Alkoholiker und stolze Mittelfranke Sven ausgerechnet den „U-Turm“ der Dortmunder Union-Brauerei als Headerbild gewählt hat. Ein Geheimnis, das der Podcaster und bekennende Radio-Freak ja in einer seinen nächsten Folgen lüften könnte….

In Your Town.

Wenn ich mir mitunter vor Augen halte, was in den 1970er und 1980er Jahren im deutschen Fernsehen geboten wurde, bin ich blass vor Neid und ob der Qualität erstaunt! Eines dieser brillianten Fundstücke stammt aus dem Jahre 1971: Der Meister des Bluesrock, Rory Gallagher, war 1971 und 1972 im Beat-Club zu Gast. Und was er dort zu Gehör brachte, zeigt Gallaghers Können auf dem – zumindest für mich – Gipfel seines Schaffens.

Irgendwann in den späten 90ern habe ich dieses Beat-Club-Ding mal auf VHS gesehen, freilich in gruseliger Qualität, wie man das seinerzeit eben so hatte. Schon damals ist mir der von Gallaghers zweitem Soloalbum Deuce stammende Titel In Your Town als besonders kraftvoll und eingängig hängengeblieben. Gallagher zeigt hier unverstellt nicht nur sein Können sondern seine ganze Spielfreude!

Den Gesamtmitschnitt der Sessions findet man übrigens auch komplett auf Youtube! Unbedingt sehens- wie hörenswert, wenngleich die Qualität nur halbgut ist.

Sommerputz.

Hier! Ein neues Design. Nach sage und schreibe neun Jahren gibt es hier tatsächlich mal eine kleine Designänderung. Ich habe aufgeräumt und werde in den nächsten Tagen und Wochen noch ein wenig daran basteln.

Ob es jetzt exakt bei DIESEM Design bleibt, kann ich noch nicht sagen, aber das „Prosumer“-Theme wollte ich schon lange in Rente schicken….

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BGE – ein sehr lesenswerter Post.

Ich möchte Euch ein Blogpost zum Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ nicht vorenthalten, weil es präzise und verständlich zusammenfasst, warum ich mich für das BGE nie erwärmen konnte.

Gerade wenn man sich ansieht, wie viele FDPler sich für ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ aussprechen, wird klar, welch neoliberal-rechtslibertäre Niedertracht sie damit verfolgen…

Daher: Lest bitte den Artikel „Missverständnisse zum Bedingungslosen Grundeinkommen — ein Rant“. Er stellt für mich einen der wesentlichsten Beiträge zur Debatte in den letzten Jahren dar.

Geknackt.

Sieh einmal einer an. Ich bin – im neunten Jahre der Existenz dieses Blogs – also tatsächlich „Opfer“ eines sog. „Hackerangriffs“ geworden. Wie, das ist mir noch nicht ganz klar, selber schuld bin ich aber zweifelsohne, weil ich meinen Krempel nicht aktuellgehalten habe. Das, was ich anderen immer predige, habe ich selbst schön vernachlässigt und – bumms! – folgt die Strafe auf dem Fuße!

Such a fuck! Aber egal, es ist ja noch mal glattgegangen. Mein herzlicher und aufrichtiger Dank zuerst einmal an Sven (@advotux), der mich sofort alarmierte!! Ich gelobe Besserung, dass ich mein Zeug aktuell halte!

Postmodernes Arschloch.

Wer könnte schon von sich behaupten, in seinem Alltag frei von Begegnungen mit postodernen Arschlöchern zu sein? Nun, diese Bürde unserer Tage haben Wortfront gekonnot beschriebensungen, bereits vor geraumer Zeit; am Phänomen, am „bla bla“ und am Habitus dieser Arschlöcher hat sich nichts Wesentliches geändert. Die Aktualität dieses kleinen Songs ist zweifelsohne gegeben, und daher laassen wir – zur freundlichen Gemahnung – Sandra Kreisler für uns singen:

(Diese Livedarbietung ist ganz bezaubernd, aber auch die Studioversion ist, gerade wegen ihres Intros, sehr hörenswert!)

Ein offener Brief an Ingvar Kamprad.

Mit der Firma IKEA stehe ich ja auf Kriegsfuß. Für mich verkörpert der schwedische Konzern ja so ziemlich alles, was unsympathisch ist. Wer diese meine Abneigung historisch nachempfinden möchte, der kann sich ja mal meinen Rant ais dem Jahre 2011 zu Gemüte führen.

Nun, einer, der ungleich besser und substanzieller ranten kan, ist ZEIT-Autor Kersten Augustin. Der hat den neuen IKEA-Katalog im Stiegenhaus aufgepickt und schildert seine Gedanken in einem offenen Brief an den IKEA-Chef Ingvar Kamprad.

Liebe Leute, lest das! Es ist lehrreich und wahr. Danke.

Update: War ja klar, dass es nicht lange dauern würde, bis sich ein paar Überkorrekte an dem Rant abarbeiten. Ist inhaltlich für die Tonne, sei hier aber der Vollständigkeit halber erwähnt.

Ein paar Bemerkungen in eigener Sache.

Gerade fehlt mir ein bisschen die Zeit, in meinem Blog regelmäßig zu schreiben. Viele Inhalte fließen in diverse andere Online- oder Offlinemedien oder in sog. soziale Netzwerke ab. Ich gelobe Besserung, weiß aber nicht, ob ich diesem Gelöbnis auch in gewünschtem Umfang entsprechen kann.

Sollte ich das Blog dann nicht lieber schließen? Dauerhaft schließen? Ich habe da schon recht ernsthaft darüber nachgedacht, mich derzeit aber dagegen entschieden, denn die Jetpack-Statistik verrät mir, dass es für mein altes Geschreibsel immer noch ein gerüttelt Maß an Interessenten gibt – 300 bis 350 unique visitors am Tag, sie kommen mehrheitlich über Google, und sogar dann, wenn ich zwei Monate nichts mehr geschrieben habe, bestärken mich dann doch im Entschluss, diese Seiten „online“ zu halten.

Ich möchte mich bei Euch ganz herzlich für Eure bisherige Treue bedanken und ich will versuchen, hier wieder ab- und an etwas zu posten. Seht es mir aber bitte nach, wenn es auch in der nächsten Zeit eher sporadisch sein wird.

Update: Weil hier zwei Anfragen reingekommen sind wegen der Webacam. Nein, die ist nicht kaputt, die ist nur „verhängt“. Bei meiner Webcam handelt es sich um ein etwas antikes Modell, das leider weder mit WLAN angebunden werden kann noch über ein wetterfestes Gehäuse verfügt. Ich habe sie also hinter einer Fensterscheibe platziert und die ist im Sommer – der Hitze wegen – mitunter auch untertags mit so einem Hitzeschutzrollo verhängt (das mir dem Rollo funktioniert sogar leidlich). Im Herbst gibts von der Kamera dann wieder Vollprogramm…

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