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Ach ja, Web 2.0 *seufz*

Ich habe die Tage mal ning angetestet (im beruflichen Kontext) und ich bin mir nicht sehr sicher, ob ich mich darüber freuen soll oder ob ich es lieber lasse…

Zuerst mal muss ich loswerden, dass ich mich noch nie so richtig für social networks begeistern konnte (ich bin 2003 zu Orkut eingeladen worden, habe damit auch ausgiebig gespielt – wirklich gefesselt hat mich das nicht – heute würde ich das mit Orkut per se lassen – es ist ja von Google). Und es ist erschreckend, wie transparent das Leben der Menschen wird, die sich in SNs aufhalten (Überkracher: alle VZ-Geschichten)… Ich bin immer noch der Meining, dass man in einem eigenen Blog besser steuern kann, was man von sich preisgibt, als in den diversen SNs.

Nun zu Ning: Hier ist man (so die Idee) nicht Teil eines SNs sondern man macht sein eigenes auf. Ok, das stimmt, aber man muss seine Privacy-Einstellungen schon sehr genau im Auge behalten und sich zudem dreimal überlegen, welche „nings“ man joined, um dann nicht „von hinten durch die Brust ins Auge“ doch der Teil eines SNs zu sein, der man nicht sein wollte.

Darüber hinaus ist der Funktionsumfang nett: Podcasting, Videostorage, Fotoalben, Blogging etc…, das alles lässt sich out of the box nutzen und die Administration ist extrem einfach (was aber auch dem Umstand geschuldet ist, dass die eizelnen Features nur die Standardfunktionen aufweisen).

Ich werde die nächsten Wochen weiter testen und immer mal wieder berichten.

Ning is alive but it really smells funny (sehr frei nach Z.)

(P.S.: Und mir geht tierisch auf den Sack Geist, dass auf der Startseite schon seit Tagen dieses unsägliche Team Sarah [Palin] gefeatured wird)

Edit: Und wer nicht löhnen will, muss damit leben, dass Google Werbung einblendet…

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